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Leukozytentypisierung der Bronchoalveolären Lavageflüssigkeit (BALF)

Indikation: Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankungen (Sarkoidose, exogen allergische Alveolitis), Lymphom (B-Zellklonalität), Histiozytosis X (CD1a-Nachweis) o.a. Erkrankung. Eine Eisenfärbung kann zur Differenzierung phagozytärer Einschlüsse (Eisenüberladung als Schweißer oder nach Erythrophagozytose) angefordert werden.

Material: 30-50 ml bronchoalveoläre Lavageflüssigkeit (möglichst innerhalb von 4 h nach Abnahme ins Labor, kühl lagern) 

Angaben: Verdachtsdiagnose, Raucherstatus, Vorbehandlung (bes. immunsuppressive Medikamente), Instillationsvolumen / Rückgewinnungsvolumen, Ort der Lavage (Lappen- bzw. Segmentangabe)

Durchführung: Nach Filtration und Zentrifugation wird die Zellzahl bestimmt, Zytozentrifugenpräparate angefertigt und eine Immunphänotypisierung mit dem Durchflusszytometer durchgeführt. Die Qualität der BALF wird mikroskopisch beurteilt (Anteil an Epithelzellen, Bakterien und Pilzen) und die Leukozyten (Neutrophile, Makrophagen, Lymphozyten, Eosinophile, Plasmazellen, Mastzellen) differenziert. Eine Eisenfärbung kann zur Differenzierung phagozytärer Einschlüsse (Eisenüberladung?) ergänzt werden.

Bewertung: Vergleich mit Normwerten, siehe Befundbericht

 

Den Anforderungsschein finden Sie hier.