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Äthiopische Ärzte kommen an die Universität Halle, um gemeinsam Daten über Krebserkrankungen von Frauen in Afrika zu veröffentlichen



Vom 2.-7.12.2012 führten 6 Ärzte der Universität Addis Abeba zusammen mit Gynäkologen, Strahlentherapeuten und Epidemiologen der Universität Halle einen Workshop “Wissenschaftliche Publikationen“ durch. Seit 3 Jahren pflegen Dr. Kantelhardt und Prof. Thomssen aus der Universitätsfrauenklinik gute Kontakte mit Äthiopischen Ärzten. Es ist eine enge Kooperation mit der Gynäkologie, klinischen Epidemiologie und Strahlentherapie geworden. Kooperierender Pathologe ist Prof. Hauptmann/Düren. Nun werden die Ergebnisse unter Mitwirkung des Epidemiologen Prof. Stang und Mitarbeitern zu Papier gebracht. Die Forschungsaktivität ist Ausdruck des weiteren Ausbaus des Forschungsschwerpunkts “Klinische Epidemiologie und Pflegewissenschaften“, den sich die Medizinische Fakultät zum Ziel gemacht hat. Flankiert werden diese Aktivitäten durch ein im November 2012 gegründetes Profilzentrum für Gesundheitswissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Universität Halle. 

Krebserkrankungen sind ein zunehmendes Problem auch in Afrika. Mittlerweile erkranken weltweit in Entwicklungsländern mehr Frauen an Brustkrebs als in den Industrienationen. Es gibt sehr wenig epidemiologische und klinische Daten zu Krebserkrankungen in Ostafrika. Ergebnisse von europäischen und amerikanischen Studien können aber nicht einfach übertragen werden. Seit 2010 werden Daten durch Kollegen in Äthiopien und auch engagierte Medizinstudenten aus Halle erhoben. Die Wissenschaftler haben sich nun vorgenommen, ihre Ergebnisse gemeinsam zu veröffentlichen. Nur ein Bruchteil der medizinischen Literatur stammt von afrikanischen Autoren – hier soll die Expertise der Hallenser helfen. Das Projekt wird über 3 Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Weitere epidemiologische Studien und Workshops sind geplant.