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Forschungsschwerpunkte

Das übergeordnete Forschungsthema des Instituts für Rehabilitationsmedizin ist „Gefährdung, Erhalt und Wiederherstellung der selbstbestimmten Lebensführung von Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen“. Schwerpunktbereiche mit exemplarischen Projekten sind:

  • Verlauf und Prognose von Einschränkungen der Alltagsaktivitäten, Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (Kohortenstudien, Zeitreihenanalysen nationaler Querschnittsdatenbanken, gesundheitsökonomische Analysen)
  • Analyse psychischer Komorbidität und sozialer Kontextfaktoren (Routinedaten, soziales Netzwerk)
  • Zugang zu funktionsbezogenen/rehabilitativen Interventionen (Heil- und Hilfsmittel, Heilverfahren, Anschlussrehabilitation, regionale Unterschiede)
  • Weiterentwicklung von Rehabilitationsverfahren (Motivationsstrategien für gesundheitsbezogene Verhaltensänderungen, Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining, Ambient Assisted Living (AAL))
  • Interventionen zur Verstetigung des Rehabilitationserfolgs (Nachsorge mit Einsatz neuer Medien, Intensivierte Reha-Nachsorge (IRENA), soziale Unterstützung/Belastung)
  • Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Betriebliches Eingliederungsmanagement (Verzahnung medizinische/berufliche Reha, Betriebl. Gesundheitsförderung/Eingliederungsmanagement)
  • Wissenschaftliche Weiterentwicklung von Angeboten zur rehabilitationsbezogenen Aus-, Fort- und Weiterbildung (Problemorientiertes Lernen, E-Learning, Datenbank MC-Fragen)

Im Vordergrund stehende Indikationsgebiete in den genannten Forschungsprojekten sind muskuloskelettale, onkologische, kardiovaskuläre, psychische/psychosomatische Krankheiten/Belastungen sowie geriatrische Syndrome.

Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt/Thüringen

Der Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt/Thüringen ist einer von acht regionalen Forschungsverbünden, die gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Rentenversicherung im Rahmen des Förderschwerpunkts "Rehabilitationswissenschaften" gefördert wurden. Nach Beendigung der zentralen Finanzierung gelang durch das gemeinsame Bestreben der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Deutschen Rentenversicherung der Aufbau einer auch in Zukunft tragfähigen Infrastruktur der regionalen Rehabilitationsforschung durch Vernetzung rehabilitationswissenschaftlicher Projekte mit öffentlicher Förderung u.a. durch die DFG, verschiedene Bundesministerien und die Deutsche Rentenversicherung in der Region Sachsen-Anhalt/Thüringen. Die erarbeiteten Ergebnisse sind für die Praxis der Rehabilitation von hoher Relevanz und werden durch regelmäßig stattfindende Symposien, Workshops sowie Vortragsreihen (Ringvorlesung) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben der Interdisziplinarität im Forschungsverbund ist die Verknüpfung von Forschung und rehabilitationsbezogener Lehre ein weiteres besonderes Merkmal.

Nähere Informationen zum Forschungsverbund können Sie der Homepage entnehmen.