Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Flüchtlinge: DFG will Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Hochschulen und Projektleitungen können auch 2017 Anträge für zusätzliches Personal stellen. Beitrag zur Integration in Wissenschaft und Gesellschaft.
Bereits im Dezember 2015 hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Förderoptionen angeboten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aus ihren Heimatländern geflohen waren. Hierdurch konnten bisher vor allem junge Flüchtlinge in der Promotionsphase unterstützt werden, indem sie in bereits laufende Projekte eingebunden wurden. Nun ruft die DFG nochmals die Leitungen von DFG-Projekten und die Universitäten auf, die Angebote zu nutzen.
In allen Förderverfahren der Allgemeinen Forschungsförderung der DFG können auch weiterhin Zusatzanträge für Flüchtlinge und gefährdete Forscherinnen und Forscher gestellt werden, die bereits ein Studium abgeschlossen haben. Gefördert werden Personen, die einen aufenthaltsrechtlichen Status im Kontext eines Asylverfahrens haben, aus dem eine anerkannte Gefährdung hervorgeht. 

Else Kröner Exzellenzstipendien 2017 für forschende Ärztinnen und Ärzte

Auch in diesem Jahr widmet die Else Kröner-Fresenius-Stiftung eine wettbewerbliche Ausschreibung der Förderung herausragend in Klinik und Forschung qualifizierter Ärzte (in der Regel habilitierte Oberärztinnen und Oberärzte). Es werden drei Forschungsstipendien vergeben.
Else Kröner Exzellenzstipendien sind Individualstipendien, die den Kandidaten eine zweijährige Freistellung von der Krankenversorgung ermöglichen, um ihre schon profilierte Forschungstätigkeit zu vertiefen und auszubauen.

Die Bewerber müssen eine abgeschlossene Facharztausbildung sowie herausragende Forschungsleistungen vorweisen. Eine Habilitation soll nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Die Freistellung muss bis spätestens 1.Juni 2018 angetreten werden.

Wissenschaftliche Ausschreibung der Schering Stiftung: Science&Society Sessions 2018

Dieses Förderprogramm der Schering Stiftung richtet sich an die Organisatoren einer wissenschaftlichen Konferenz in den Natur- oder Lebenswissenschaften, die im Rahmen ihrer Konferenz auch soziologische, philosophische, ethische oder künstlerische Perspektiven einbringen möchten. Es können je Projekt bis zu 5.000 € beantragt werden. Antragsdeadline ist der 15.06.2017.

Innovationspreis 2017 des Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Zur Stärkung der Forschung in der Universitätsmedizin am Wissenschaftsstandort Deutschland schreibt der Deutsche Hochschulmedizin e.V. auch in diesem Jahr den Innovationspreis aus. Er wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (bis 10 Jahre nach der Promotion) vergeben, die herausragende innovative wissenschaftliche Arbeiten aus der medizinischen Grundlagenforschung, der klinischen oder translationalen Forschung vorweisen können.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage einer in den Jahren 2014 bis 2017 veröffentlichten Arbeit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Vertretern der Universitätsmedizin. Die Verleihung findet im Rahmen des Innovationsforums der Deutschen Hochschulmedizin am 28. September 2017 in Berlin statt. Bewerbungsschluss: 31.07.2017.

Kontakt für Rückfragen und Einsendunge:

Richard Blomberg
MFT - Medizinischer Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland
Tel.: 030-6449 8559-18
Mail: blomberg@mft-online.de

Ausschreibung zur Proof-of-Concept-Initiative Helmholtz-Fraunhofer-Deutsche Hochschulmedizin

Den Ausschreibungstext finden Sie auch unter http://www.mft-online.de/ausschreibung.  Weitere Informationen sowie das Antragstemplate werden auf einer gemeinsamen Website zur Verfügung stehen, die voraussichtlich in der kommenden Woche freigeschaltet wird. Mögliche Rückfragen richten Sie bitte an PoC-Initiative(at)helmholtz.de oder PoC-Initiative(at)fraunhofer.de.

Graduierten-Stipendium der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung 2017

Förderumfang:

Die Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung gewährt der Medizinischen Fakultät die Vergabe eines einjährigen Stipendiums über 8.000 EUR an eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. einen Nachwuchswissenschaftler. Die Mittel dürfen im Rahmen der Forschungstätigkeit frei verwendet werden (z.B. für Literatur, Geräte, Kongressbesuche), aber nicht zur Bestreitung des Lebensunterhaltes. Der/Die Begünstigte hat nach einem Jahr oder nach Ausschöpfung der Gelder für die Stiftung einen Statusbericht über den Projektverlauf sowie die Mittelverwendung zu erstellen.

Allgemeines:
Das Stipendium dient als Instrument der Leistungsanerkennung und Motivationssteigerung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es richtet sich an jüngere Forscher, die noch am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen, aber bereits durch herausragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben (z.B. durch eine besonders gute Doktorarbeit, Publikation mit bemerkenswerten Forschungsergebnissen, die Erarbeitung innovativer Forschungshypothesen oder -ansätze).

Voraussetzungen:
Es sollte eine abgeschlossene Promotion vorliegen und die Fortsetzung einer wissenschaftlichen Karriere angestrebt werden. Vorgaben bzgl. der medizinischen Fachrichtung und/oder Forschungsthematiken, mit denen sich bisher schwerpunktmäßig beschäftigt wurde, gibt es nicht. Allerdings muss der therapierelevante Ansatz des Forschungsvorhabens ausreichend erkennbar sein.

Ihre Bewerbungsunterlagen bestehend aus:

  • Lebenslauf,
  • Publikationsliste,
  • einer Beschreibung mit Kurztitel des Projektes, für das ein Stipendium eingesetzt werden soll und
  • einer maximal einseitigen Projektbeschreibung für die Presse, ggf. mit einem pressetauglichen Foto aus oder zu dem Projekt

Richten Sie bitte bis 31.05.2017 in ausschließlicher elektronische Form an michael.marquardt(at)uk-halle.de.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Bucher, Prodekan für Nachwuchsförderung, Tel.: 0345 557-2322, E-Mail: prodekanat.nachwuchsfoerderung(at)medizin.uni-halle.de.

MeCoSa 4.0 - Mentoring für Studentinnen

MeCoSa 4.0 ist ein Mentoring- und Coachingprogramm der Universitäten und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. In dem Mentoringprogramm steht der persönliche Kontakt mit dem Ziel des Wissens- und Erfahrungstransfers zwischen einer etablierten Führungskraft aus Wissenschaft oder Wirtschaft und der Nachwuchskraft im Vordergrund. Durch die individuelle Betreuung und Beratung des Mentors oder der Mentorin, erlangen Mentees Handlungskompetenzen zur aktiven Gestaltung ihrer Laufbahn. Von dem Programm profitieren Studentinnen, Absolventinnen und Nachwuchs-wissenschaftlerinnen im MINT-Bereich. Durch zielgruppenspezifische Angebote sollen Frauen auf ihrem wissenschaftlichen Qualifizierungsweg begleitet werden. Teilnehmerinnen können das individuell zugeschnittene Mentoring als Karrieresprungbrett nutzen und durch angebotene Workshops ihre Schlüsselkompetenzen erweitern.MeCoSa 4.0 ist ein ESF gefördertes Programm. Die Workshops kosten Sie kein Geld. Lediglich müsste ein ESF-Fragebogen von den Nachwuchswissenschaftlerinnen ausgefüllt werden.

Informationen zur Forschungsförderung im Internet: ELFI-Abo für 2017 verlängert!

Das Prorektorat für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der MLU hat die Dienste der Datenbank ELFI 2.0 (Elektronische ForschungsförderInformationen) auch für das Jahr 2017 wieder zentral für die Martin-Luther-Universität abonniert.

Forschungsstipendien der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung

Die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung schreibt auch im Jahr 2017 wieder fünf Forschungsstipendien für besonders qualifizierte promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftler/innen aus, die auf folgenden Gebieten arbeiten:
• Ophthalmologie (altersabhängige Makuladegeneration)
• Nephrologie (immunologische Nierenerkrankungen und akutes Nierenversagen)
• Onkologie (geriatrische Hämatoonkologie).
Die Stipendien sollen zur Durchführung eines weiterqualifizierenden Forschungsaufenthaltes außerhalb der eigenen Institution verwendet werden.Die Ausschreibung finden Sie auf der DSZ-Homepage der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung: https://www.deutsches-stiftungszentrum.de/stiftungen/dr-werner-jackstädt-stiftung

Förderung von Doktorandinnen oder Doktoranden nach dem Graduiertenförderungsgesetz

Die aktuelle Ausschreibung zur "Förderung von Doktorandinnen oder Doktoranden nach dem Graduiertenfördergesetz" des Landes Sachsen-Anhalt ist auf der Homepage des Prorektorates unserer Universität eingestellt. Anträge für eine Förderung ab 01. April 2017 sind bis zum 31. Juli 2017 über die Fakultäten an den Vorsitzenden der Graduiertenförderungskommission, Prof. Dr. Michael Bron, zu richten.

Um diesen Termin einhalten zu können möchten wir Sie bitten, Ihre Anträge auf Graduiertenförderung bis zum 14.07.2017 beim Prodekanat Forschung einzureichen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage.