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DFG-Programm "Klinische Studien"

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.

Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich.

Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Maria-Weber-Grant der Hans-Böckler-Stiftung für Juniorprofessoren und Habilitanden

Der Maria-Weber-Grant dient der Förderung herausragender Wissenschaftler in der Postdoc-
Phase. Die Hans-Böckler-Stiftung fördert mit dem Maria-Weber-Grant eine auf ein oder
zwei Semester befristete Vertretung für Juniorprofessoren und Habilitanden. Zielgruppe
sind Wissenschaftler deutscher Universitäten aus allen Fachgebieten an deren Verbleib in
der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat. Die Juniorprofessoren müssen
zum Zeitpunkt des Antrags bereits eine positive Zwischenevaluation durchlaufen haben.
Die Habilitanden müssen ein fachliches Gutachten beilegen, zusätzlich wird durch
die Hans-Böckler-Stiftung ein Peer-Review Verfahren eingeleitet.

Die Antragsteller können für bis zu 12 Monate eine befristete Teilvertretung beantragen, die
Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer
Forschung zu verschaffen. Voraussetzung ist weiterhin, dass die Universität bereit ist, den
Antragssteller für die beantragte Zeit von Teilen der Lehre freizustellen. Die Teilvertretung
soll nach Möglichkeit so gestaltet werden, dass dem Vertretenden die Möglichkeit zur
Weiterqualifizierung gegeben wird.

Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2018

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis, benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, wird seit 1977 vergeben, um jungen Forscherinnen und Forschern Anerkennung und weiteren Anreiz für herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu vermitteln. Der Auswahlausschuss, berufen von der Bundesministerin für Bildung und Forschung und vom Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, wird im Jahre 2017 zehn promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für diesen Preis auswählen. Der Preis zielt insbesondere auf Personen, die sich in der Postdoc-Phase befinden. Nicht berücksichtigt werden können daher grundsätzlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits eine unbefristete Professur oder eine Dauerposition in der Wirtschaft mit einer vergleichbaren Vergütung innehaben.

Vorschläge werden bis zum 12.08.2017 über das Prodekanat Forschng an das Rektorat weitergeleitet.

Registrierung als Gutachter für HORIZON 2020

Verbundforschung mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft wird maßgeblich durch die Programme der Europäischen Union gefördert. Diese Programme verfügen über verschiedenste Themen und Formate und eine Beteiligung daran trägt zur internationalen Sichtbarkeit der Forschung an der MLU unmittelbar bei.
Indes ist es nachweislich eine Herausforderung erfolgreich Projekte bei der EU einzuwerben. Eine Beteiligung als GutachterIn bei der Europäischen Union würde ermöglichen, sich mit dem Europäischen Forschungsraum auseinanderzusetzen und die Antrags- und Evaluationshintergründe zu verstehen. Im Gegensatz zur DFG oder dem BMBF rekrutiert die Europäische Union GutachterInnen aus einer Datenbank, in der sich jede/r mit seiner Expertise einschreiben kann. Ich möchte Sie ermutigen, sich als GutachterIn für das EU-Forschungsrahmenprogramm zu registrieren – falls nicht schon geschehen -  und ggf. die Chance zu nutzen, durch Begutachtungen Erfahrungen über die Europäische Forschungsförderung zu sammeln. Durch Begutachtungen können Sie möglicherweise auch Netzwerke im europäischen Kontext bilden und verstärkt Einblick in aktuelle Entwicklungen (fachlich, wie auch förderpolitisch) der EU-Forschung erhalten. Der Begutachtungsaufwand wird durch die EU vergütet. Da die formale Voraussetzung  für  die Begutachtungstätigkeit ein Hochschulabschluss sowie Expertise im jeweiligen Fachbereich ist, sind grundsätzlich auch geeignete wissenschaftliche Mitarbeiter aufgerufen, sich an diesem Prozess zu beteiligen.
Das EU-Büro unserer Universität steht bereit, Sie bei der Registrierung im EU-Begutachtungssystem zu unterstützen. Am 13.6.2017 können Sie sich ab 12:30 in einem einstündigen Webinar über die wesentlichen Schritte der Registrierung und der EU-Gutachtertätigkeit informieren. Bitte bekunden Sie Ihr Interesse an dem Webinar bis zum 7. Juni 2017 bei folgender Mailadresse: christoph.zeumer(at)verwaltung.uni-halle.de. Das EU-Büro wird Ihnen dann die Teilnahmedaten für das Webinar zusenden.

ERC- Advanced Grant Ausschreibung 2017

Am 24. Mai 2017 wurde die diesjährige Ausschreibung für den ERC-Advanced Grant (ERC-2017-AdG) geöffnet. Der European Research Council (ERC) mit seinen themenoffenen Ausschreibungen wurde geschaffen, um exzellenten WissenschaftlerInnen Pionierforschung in allen Disziplinen zu ermöglichen. Eine Besonderheit der ERC-Förderlinien ist, dass es trotz der europäischen Finanzierung keines Konsortiums bedarf und dass Antragsstellende ihr Projekt im Bewilligungsfall an ihrer Heimateinrichtung durchführen können. Antragsberechtigt für den Advanced Grant sind sehr erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den letzten zehn Jahren bedeutende Forschungsleistungen vorweisen können. Die Fördersumme für die bis zu fünfjährigen Projekte beträgt bis zu 2,5 Mio. € (in definierten Ausnahmefällen 3,5 Mio. €. 

Ausschreibung des Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreises 2017/2018

Seit mehr als 40 Jahren fördert die Deutsche Hypothekenbank AG mit dem Johann-Georg-Zimmermann-Preis herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung. In Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurde seither eine Vielzahl deutscher und internationaler ForscherInnen für besondere
Verdienste in der Krebsbekämpfung geehrt.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Flüchtlinge: DFG will Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Hochschulen und Projektleitungen können auch 2017 Anträge für zusätzliches Personal stellen. Beitrag zur Integration in Wissenschaft und Gesellschaft.
Bereits im Dezember 2015 hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Förderoptionen angeboten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aus ihren Heimatländern geflohen waren. Hierdurch konnten bisher vor allem junge Flüchtlinge in der Promotionsphase unterstützt werden, indem sie in bereits laufende Projekte eingebunden wurden. Nun ruft die DFG nochmals die Leitungen von DFG-Projekten und die Universitäten auf, die Angebote zu nutzen.
In allen Förderverfahren der Allgemeinen Forschungsförderung der DFG können auch weiterhin Zusatzanträge für Flüchtlinge und gefährdete Forscherinnen und Forscher gestellt werden, die bereits ein Studium abgeschlossen haben. Gefördert werden Personen, die einen aufenthaltsrechtlichen Status im Kontext eines Asylverfahrens haben, aus dem eine anerkannte Gefährdung hervorgeht. 

Else Kröner Exzellenzstipendien 2017 für forschende Ärztinnen und Ärzte

Auch in diesem Jahr widmet die Else Kröner-Fresenius-Stiftung eine wettbewerbliche Ausschreibung der Förderung herausragend in Klinik und Forschung qualifizierter Ärzte (in der Regel habilitierte Oberärztinnen und Oberärzte). Es werden drei Forschungsstipendien vergeben.
Else Kröner Exzellenzstipendien sind Individualstipendien, die den Kandidaten eine zweijährige Freistellung von der Krankenversorgung ermöglichen, um ihre schon profilierte Forschungstätigkeit zu vertiefen und auszubauen.

Die Bewerber müssen eine abgeschlossene Facharztausbildung sowie herausragende Forschungsleistungen vorweisen. Eine Habilitation soll nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Die Freistellung muss bis spätestens 1.Juni 2018 angetreten werden.

Innovationspreis 2017 des Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Zur Stärkung der Forschung in der Universitätsmedizin am Wissenschaftsstandort Deutschland schreibt der Deutsche Hochschulmedizin e.V. auch in diesem Jahr den Innovationspreis aus. Er wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (bis 10 Jahre nach der Promotion) vergeben, die herausragende innovative wissenschaftliche Arbeiten aus der medizinischen Grundlagenforschung, der klinischen oder translationalen Forschung vorweisen können.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage einer in den Jahren 2014 bis 2017 veröffentlichten Arbeit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Vertretern der Universitätsmedizin. Die Verleihung findet im Rahmen des Innovationsforums der Deutschen Hochschulmedizin am 28. September 2017 in Berlin statt. Bewerbungsschluss: 31.07.2017.

Kontakt für Rückfragen und Einsendunge:

Richard Blomberg
MFT - Medizinischer Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland
Tel.: 030-6449 8559-18
Mail: blomberg@mft-online.de

Ausschreibung zur Proof-of-Concept-Initiative Helmholtz-Fraunhofer-Deutsche Hochschulmedizin

Den Ausschreibungstext finden Sie auch unter http://www.mft-online.de/ausschreibung.  Weitere Informationen sowie das Antragstemplate werden auf einer gemeinsamen Website zur Verfügung stehen, die voraussichtlich in der kommenden Woche freigeschaltet wird. Mögliche Rückfragen richten Sie bitte an PoC-Initiative(at)helmholtz.de oder PoC-Initiative(at)fraunhofer.de.

Informationen zur Forschungsförderung im Internet: ELFI-Abo für 2017 verlängert!

Das Prorektorat für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der MLU hat die Dienste der Datenbank ELFI 2.0 (Elektronische ForschungsförderInformationen) auch für das Jahr 2017 wieder zentral für die Martin-Luther-Universität abonniert.

Forschungsstipendien der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung

Die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung schreibt auch im Jahr 2017 wieder fünf Forschungsstipendien für besonders qualifizierte promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftler/innen aus, die auf folgenden Gebieten arbeiten:
• Ophthalmologie (altersabhängige Makuladegeneration)
• Nephrologie (immunologische Nierenerkrankungen und akutes Nierenversagen)
• Onkologie (geriatrische Hämatoonkologie).
Die Stipendien sollen zur Durchführung eines weiterqualifizierenden Forschungsaufenthaltes außerhalb der eigenen Institution verwendet werden.Die Ausschreibung finden Sie auf der DSZ-Homepage der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung: https://www.deutsches-stiftungszentrum.de/stiftungen/dr-werner-jackstädt-stiftung

Förderung von Doktorandinnen oder Doktoranden nach dem Graduiertenförderungsgesetz

Die aktuelle Ausschreibung zur "Förderung von Doktorandinnen oder Doktoranden nach dem Graduiertenfördergesetz" des Landes Sachsen-Anhalt ist auf der Homepage des Prorektorates unserer Universität eingestellt. Anträge für eine Förderung ab 01. April 2017 sind bis zum 31. Juli 2017 über die Fakultäten an den Vorsitzenden der Graduiertenförderungskommission, Prof. Dr. Michael Bron, zu richten.

Um diesen Termin einhalten zu können möchten wir Sie bitten, Ihre Anträge auf Graduiertenförderung bis zum 14.07.2017 beim Prodekanat Forschung einzureichen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage.