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Forschung an der Medizinischen Fakultät

Die Universitätsmedizin Halle weist Forschungsprofilbereiche aus, die mit anderen Fakultäten der Universität eng vernetzt sind. Das grundsätzliche Ziel der Forschungsanstrengungen der Fakultät ist es, neben der Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, die ihrerseits neue medizinische Wissenschaftsfelder eröffnen, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern sowie deren gesundheitsbezogene Lebensqualität zu verbessern. Hierbei ist die Einbettung in das Konzept der "Demografie-orientierten Landesmedizin" von Bedeutung.

Der Bereich "Epidemiologie und Pflegeforschung" widmet sich dem Studium der Themenkomplexe:

  • evidenzbasierte Medizin in Diagnostik, Therapie, Pflege und Rehabilitation
  • Evaluation gesundheitlicher Risikofaktoren, Prognose- bzw. Therapieindikatoren,
  • Entwicklung von Vorsorge- und Versorgungsstrategien,
  • wissenschaftliche Weiterentwicklung von Pflege- bzw. Betreuungsstrategien in der Akutversorgung.

Der Bereich "Molekulare Medizin der Signaltransduktion" bearbeitet die Themenkomplexe:

  • molekulare Entstehungsmechanismen von Krankheiten (insbesondere Volkskrankheiten; Onkologie/Herz-Kreislauf) durch gestörte Signaltransduktion und fehlregulierte Genexpression,
  • Charakterisierung von Verlaufs-relevanten biochemischen und physiologischen Parametern,
  • Entwicklung und Bewertung neuer rationaler und individueller Therapiestrategien.

Ein wichtiges Ziel im Bereich Forschung ist die Stärkung der translationalen Ausrichtung. Dies wird strukturell unterstützt durch das Koordinierungszentrum für Klinische Studien Halle (KKSH), den Aufbau des Rekrutierungszentrum der Nationalen Kohorte, das Krukenberg-Krebszentrum Halle (KKH) und die Weiterentwicklung des Herzzentrums Halle. Dadurch ist  gewährleistet, dass Erkenntnisse zügig in die klinischen Profilbereiche der Krebs- und Herz-Kreislaufmedizin Eingang finden.

Zur Erhöhung der Attraktivität des Standorts für Nachwuchswissenschaftler werden/wurden u. a. das Promotionskolleg Medizin eingerichtet, ein MD-/PhD-Programm aufgelegt, ein Doktorandenkongress etabliert, die interne Forschungsförderung fokussiert und Weiterbildungsangebote (z. B. HändelSchool) durchgeführt.

Die infrastrukturellen Forschungsbedingungen werden durch kontinuierliche Ausweitung und Entwicklung der Core Facilities (auch Fakultäts-übergreifend) kontinuierlich verbessert.

Die Fakultät ist innerhalb der Universität vielfach vernetzt. Beispiele hierfür sind das Proteinzentrum "Charles Tanford", die Interdisziplinären Zentren für Medizin-Ethik-Recht (IZ MER) und für Altern Halle (IZAH) sowie die Beteiligungen an SFB 580SFB 610, DFG GRK 1591FOR 855, BMBF-Verbund ProNet-T3, Bundesexzellenzinitiative "F3 - Function-Follows-Form".

Kontakt

Prodekanat Forschung

Hausanschrift:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Medizinische Fakultät
Prodekanat Forschung
Magdeburger Straße 8
06112 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 557-5420
Fax: (0345) 557-5424
E-mail: 
prodekanat.forschung @medizin.uni-halle.de