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Drittmittelprojekt "Venerologische Station in Halle während der DDR"

In der Venerologischen Station in Halle wurden während der DDR medizinische Eingriffe in die körperliche Integrität von Frauen durchgeführt. Offen sind Art, Umfang und Form der Eingriffe sowie der Zeitraum, in dem diese Eingriffe durchgeführt wurden. Das Projekt greift dieses Desiderat auf und untersucht, in welchem Zeitraum und in welchem Umfang medizinische Eingriffe in die körperliche Integrität der Frauen auf der Venerologischen Station in Halle durchgeführt wurden. Insbesondere gilt es zu analysieren, in welcher Art und Weise und in welcher Form die Eingriffe umgesetzt wurden. Aus der Patientenperspektive wird nach den Folgen der medizinischen Eingriffe für die einzelnen Frauen gefragt. Schließlich wird die Frage nach der Rolle der Staatssicherheit gestellt. Welche Funktionen hatten die Staatssicherheit und evtl. weitere Organe der DDR in der Venerologische Station in Halle?

Projektleitung: Prof. Dr. Florian Steger
Mitarbeiterin: Saskia Gehrmann
Laufzeit: 2013-2015


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18. Bundeskongress der LStU und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

18. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen “Zeitenwende 1989. Billanz und Perspektiven der Aufarbeitung”, 25.-27.4.2014, Sächsischer Landtag, Dresden

Prof. Steger nimmt am Bundeskongress teil und berichtet über das Forschungsprojekt “Venerologische Station der Polikinik Mitte in Halle während der DDR”, welches er mit Unterstützung der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt erarbeitet.

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DDR-Geschichte
"Frauen wurden in Poliklinik in Halle misshandelt"

Auf der Venerologischen Station der Poliklinik Mitte in Halle wurden während der DDR medizinische Eingriffe in die körperliche Integrität von Frauen vorgenommen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Die Venerologische Station in Halle während der DDR“ sollen die Art, der Umfang und die Form der Eingriffe sowie der Zeitraum, in dem diese Eingriffe durchgeführt wurden, untersucht werden. Über erste Ergebnisse des Forschungsprojekts sprach Professor Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, mit der Mitteldeutschen Zeitung.