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Translationale/Interdisziplinäre Forschung (TIF)

In diesem Fördermodul müssen sich mindestens zwei promovierte Wissenschaftler/innen in einem auf maximal drei Jahre angelegten Projekt innerhalb der durch die Fakultät vorgegebenen thematischen „Calls“ zusammenfinden. Antragsteller/in im Modul TIF sollen bevorzugt ein/e Arzt/Ärztin mit Patientenkontakt und ein/e theoretisch tätige/r Mitarbeiter/in aus unterschiedlichen Einrichtungen sein. Unter der Voraussetzung, dass eine Klinik mit einem Institut kooperiert, kann bei einem patientennahen Forschungsprojekt oder einem Forschungsprojekt, das relevant mit Patienten oder Patientenmaterial arbeitet, von dieser Regelung abgewichen werden. In diesem Fall ist jedoch darzustellen, wie eine Einbindung von Kliniker/innen in das Projekt erfolgt (z.B. konzeptionelle Beiträge zur klinischen Relevanz, Bewertung klinischer Verläufe). Die Steuergruppe wird diese Kriterien sorgfältig prüfen. Stehen Projekte gleicher Qualität konkurrierend zur Auswahl, so wird dem Projekt mit Beteiligung eines/er Arztes/Ärztin mit Patientenkontakt der Vorrang gegeben.
Ein/e erste/r Projektleiter/in und damit Kostenstellenverantwortliche/r ist zu benennen, diese Funktion kann nicht von berufenen Professoren/innen wahrgenommen werden1. Berufene Professoren/innen sind als Co-Antragsteller zulässig. Mitglieder der AG Roux-Programm sind von der Antragstellung ausgenommen. Pro Projekt wird die Förderleistung auf ein Budget 0,65 TVL-E13/1 (Doktorand) und 10 T€ Sachmittel p.a. begrenzt. Die Personalstellen werden in das Personaltableau der Einrichtung des/r ersten Projektleiters/in eingetragen.

Ausnahme: W1-Professoren/innen sind innerhalb der ersten Evaluierungsphase (ersten drei Jahre) als erste Projektleiter antragsberechtigt, dann aber nicht im Tandem mit W2/W3-Professoren/innen.

Sanktionen

Bei den TIF-Projekten muss innerhalb eines Jahres nach Projektende ein Drittmittelantrag gestellt werden. Dieser muss thematisch passend zum TIF-Projekt sein und von einem der ursprünglichen Antragsteller eingereicht werden. Das beantragte Fördervolumen muss 100 T€ innerhalb von zwei Jahren betragen. Die Anträge werden im Vorfeld über das Prodekanat Forschung einer Plausibilitätsprüfung unterzogen. Erst nach Einreichung des Drittmittelantrages (Förderkennzeichen o.ä.) sind die Antragsteller des TIF-Projektes wieder berechtigt, im Roux-Programm eine weitere Förderung zu erhalten (zum Zeitpunkt der Begutachtung muss ein Drittmittelantrag vorliegen).