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Neubau des Landeszentrums für Zell- und Gentherapie in Halle

Das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie (LZG) am Klinikum der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde am 30 Mai 2005 eröffnet. Für 17,1 Millionen Euro entstand in Halle eine der modernsten Stammzelltransplantationskliniken Deutschlands. Das neue Zentrum eröffnete neue Heilungsmöglichkeiten für Krebspatienten. Die Deutsche Krebshilfe hat als Bauherrin den Bau mit 10,1 Millionen Euro erst möglich gemacht. Neben der Deutschen Krebshilfe beteiligten sich das Land Sachsen-Anhalt sowie das Klinikum der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an den Bau- und Ausstattungskosten. Das Land investierte 2,9 Millionen Euro. Die 4,1 Millionen Euro des Klinikums flossen unter anderem in die Anschaffung eines hochmodernen Bestrahlungsgerätes (1,73 Millionen Euro) sowie des Patientendatenmanagementsystems. Beide Systeme wurden als Großgeräte im Rahmen des Hochschulbauförderungsgesetzes (HBFG) von Bund und Land mitfinanziert (Bundesanteil 0,9 Millionen Euro). 

Mit dem ersten Spatenstich wurde am 9. Juni 2002, vollzogen vom damaligen Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Professor Dr. Wolfgang Böhmer und der damaligen Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Professor Dr.-Ing. habil. Dagmar Schipanski, eine der letzten Versorgungslücken im Bereich der Stammzelltransplantation in Deutschland durch den Bau des Landeszentrums für Zell- und Gentherapie Halle geschlossen. 

"Das Gebiet der Zell- und Gentherapie ist ein zukunftsweisendes Feld, das große Heilungschancen für Krebspatienten verspricht", betonte Frau Professor Schipanski in ihrer Ansprache. 

"Die Errichtung und Anbindung des Landeszentrums für Zell- und Gentherapie an das Universitätsklinikum Halle wird von der Medizinischen Fakultät außerordentlich begrüßt. Die unmittelbare Nähe stärkt einen Forschungsschwerpunkt unserer Fakultät und ist für die Krankenversorgung am Klinikum von eminenter Bedeutung", sagte Professor Osten, damaliger Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg.

Am 30. September 2003 wurde das Richtfest des Landeszentrums für Zell- und Gentherapie  gefeiert.
 

Am 30. Mai 2005, wurde das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie am Klinikum der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Anwesenheit von Professor Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, und der Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, eröffnet. 

„Das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie in Halle ist eines der modernsten Stammzelltransplantationszentren in Deutschland. Durch seine Einrichtung wird die Versorgung von Krebspatienten in Sachsen-Anhalt deutlich verbessert“, sagte der damalige Kultusminister Olbertz. 

 Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski bei der symbolischen Schlüsselübergabe.

Zum damaligen Zeitpunkt war das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie das neunte Zentrum für Stammzelltransplantation, das von der Deutschen Krebshilfe finanziert wurde.   

Ein großer Vorteil für die Patienten ist das Angebot der kompletten Therapie unter einem Dach: das Landeszentrum verfügt über 10 Betten für allogene Stammzelltransplantationen (Stammzellen fremder Spender) sowie 20 Betten für autologe Stammzelltransplantationen (eigene Stammzellen).

Darüber hinaus gibt es eine Strahlentherapie-Einheit (Linearbeschleuniger), eine Ambulanz sowie eine Tagesklinik für Zell- und Gentherapie sowie ein pharmazeutisches Labor zur Herstellung von modernsten und individuell auf den Patienten abgestimmten Zelltherapien sowie neuen Medikamenten in der so genannten Phase I.

Kontakt

Direktor:
Prof. Dr. med. Carsten Müller-Tidow 

Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 557-2924 
Fax: (0345) 557-2950

E-Mail: innere4@uk-halle.de