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Assisted Hatching

Assisted Hatching bezeichnet ein reproduktionsbiologisches Verfahren, bei dem mittels eines Laserstrahls (1,48 µm Wellenlänge) eine Öffnung in der den frühen Embryo (Tag 1-5 nach Befruchtung) umgebenden Eihülle geschaffen wird. Sinn des Verfahrens ist es, dem Embryo das Schlüpfen aus der Eihülle zu erleichtern, das an Tag 6-8 nach der Befruchtung stattfindet. Damit sollen die Chancen der Blastozyste erhöht werden, sich in die Gebärmutter einzunisten.

Klinische Studien haben gezeigt, dass vor allem Patientinnen über 40 Jahre und Patientinnen mit zwei vorhergehenden Fehlversuchen von der Technik profitieren können. Auch bei zuvor kryokonservierten PN-Stadien, die aufgetaut und für einen Embryotransfer kultiviert werden, kann das Assisted Hatching einen Vorteil in der Schwangerschaftsrate bringen.

Im Gegenzug schadet die Laserbehandlung dem Embryo nicht, da die Energie gebündelt nur auf einen kleinen Bereich wirkt, und die Zellen des frühen Embryos nicht verletzt. Das Verfahren ist am ZRA durchführbar und wird auf Anfrage angeboten.