Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Schmerztherapie

Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen bietet die Schmerzambulanz des Universitätsklinikums Halle (Saale) verschiedene multimodale interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten.

Im Rahmen der Therapie perioperativer und akuter Schmerzen steht der Universitätsklinik täglich ein 24 Stunden aktiver Akutschmerzdienst (ASD) zur Verfügung. Der ASD betreut vorwiegend Patienten nach großen Operationen im Bereich der Allgemein-, Viszeral-, Gefäß-, Herz-Thorax- und Kinderchirurgie, Orthopädie, Urologie, Gynäkologie sowie Patientinnen in der Geburtshilfe.

Stationäre und ambulante Patienten des Universitätsklinikums mit Schmerzen können konsiliarisch dem Team der Schmerzambulanz vorgestellt werden. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um Patienten mit Schmerzen bei fortgeschrittenen Tumorleiden, chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates oder neuropathischen Schmerzen.

 

In der Schmerzambulanz unserer Klinik besteht im Rahmen der poliklinischen Versorgung eine ambulante Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit akuten Schmerzen, chronischen Schmerzerkrankungen und Tumorschmerzen. Patienten mit chronischen Rückenschmerzen werden in der Orthopädischen Klinik stationär im interdisziplinären Konzept der Multimodalen Schmerztherapie von uns mit behandelt.

 

Seit Dezember 2013 hat sich eine Arbeitsgruppe Schmerz etabliert, die sich der Verbesserung der schmerztherapeutischen Versorgung der Patienten im Universitätsklinikum durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit widmet.

 

Palliativmedizin

 

Für Patienten mit einer voranschreitenden oder weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung bieten wir eine ganzheitliche palliativmedizinische Behandlung an.

 

Am Universitätsklinikum Halle (Saale) werden Patienten in verschiedenen Kliniken nicht nur mit kurativer Zielsetzung stationär behandelt, sondern oftmals auch palliativ, d. h. mit dem Ziel einer zeitbegrenzten Symptomkontrolle sowie der psychosozialen Stabilisierung. Diese Patienten/innen benötigen eine intensive Betreuung, welche auf einer Bettenstation unter regulären Umständen zumeist nicht geleistet werden kann.

 

Diese Situation lässt sich im Sinne der Patienten verbessern, wenn die bettenführenden Stationen zusätzlich durch einen multiprofessionellen kompetenten palliativmedizinischen Konsiliardienst (PKD) unterstützt werden, der eine ganzheitliche Betreuung anbietet. Für die Patienten ergibt sich dabei der Vorteil, dass sie auf den bereits vertrauten Stationen verbleiben können, ohne auf eine palliativmedizinische Betreuung verzichten zu müssen.

 

Der klinikübergreifende palliativmedizinische Konsiliardienst versteht sich als Unterstützung der Kliniken bei der Betreuung palliativer Patienten mit dem Ziel der Verbesserung der Versorgung dieser Patienten (Lebensqualität). Das bezieht sich einerseits auf die klinische Versorgung durch eine exzellente Schmerz- und Symptomkontrolle, durch eine aktivierende oder auch begleitende therapeutische Pflege sowie durch die kollegiale Beratung und Unterstützung der Mitarbeiter der verschiedenen Stationen.

  

Lehre und Forschung

 

Neben der Patientenversorgung nehmen wir Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

 

Die Leiterin der Schmerzambulanz besitzt die Weiterbildungsermächtigung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" sowie „Palliativmedizin“.

 

Einmal im Monat (Ankündigung im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt) findet jeweils mittwochs um 15.30 Uhr eine offene interdisziplinäre Schmerzkonferenz statt.

 

Die Schmerzkonferenzen sind von der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) anerkannt. Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt vergibt Fortbildungspunkte. 

   

Kontakt:

 

OÄ Dr. med. Lilit Flöther, D.E.S.A. 

Leiterin Schmerzambulanz/ Palliativmedizin

 

Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Universitätsklinikum Halle (Saale)

Ernst-Grube Str. 40

06120 Halle (Saale)

 

Telefon:      0345/557-5911

Fax:             0345/557-5912

E-Mail:        schmerzambulanz(at)uk-halle.de

 

Für weitere Informationen klicken Sie hier.