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Die Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie stellt sich vor

Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie

 

Direktor: Professor Dr. Paolo Fornara

Universitätsklinikum

Medizinische Fakultät der

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 

Urologie im Krukenberg-Krebszentrum

 

Die urologische Universitätsklinik mit ca. 100 Mitarbeitern verfügt über 81 Betten. Mit rund 3500 stationär und 7000 ambulant behandelten Patienten im Jahr sind wir die größte urologische Klinik in Sachsen-Anhalt. 

 

Früherkennung, Diagnose und Therapie urologischer Tumorerkrankungen bilden neben Nierentransplantation und Behandlung gutartiger Erkrankungen des Urogenitaltraktes einen Schwerpunkt der Klinik. 

 

Zur Behandlung unserer Patienten steht das gesamte Spektrum der modernen urologischen Diagnostik und chirurgischen und medikamentösen Therapie zur Verfügung.

 

In der Tumor-Chirurgie  kommen offen-chirurgische, laparoskopische und roboter-assistierte OP-Techniken zum Einsatz. Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen werden  sowohl stationär als auch ambulant versorgt.

 

Die enge interdisziplinäre Verzahnung der unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb des Klinikums garantiert eine optimale, individuelle Versorgung der Patienten. Dazu werden die unter dem Dach des Krukenberg-Krebszentrums durchgeführten Tumorboards genutzt. Für eine effektive Nachbetreuung der Patienten über den stationären Aufenthalt hinaus werden ambulante Spezialsprechstunden durchgeführt.

 

Dieses Leistungsspektrum macht es uns als urologischem Krebszentrum möglich, unsere Patienten im gesamten Erkrankungsverlauf zu begleiten.  

 

Schwerpunkt  Harnblasentumor

Ansprechpartner

OA Dr. med. Nasreldin Mohammed

Tel.: 0345-557-2203  

email: nasreldin.mohammed@uk-halle.de

 

Spezialsprechstunde  Harnblasentumoren 

freitags 08.00 Uhr – 15.30 Uhr

Terminvereinbarung Tel.: 0345-557-1862

 

Mit rund 17 000 Neuerkrankungen pro Jahr zählt das Harnblasenkarzinom zu einem der häufigsten bösartigen urologischen Tumoren. Insgesamt macht es etwa sechs Prozent aller Krebserkrankungen aus. Mehrheitlich sind Männer betroffen, für die das Alter der Erstdiagnose mit deutlich über 70 Jahren relativ hoch liegt.

 

An diagnostischen Möglichkeiten kommen in unserer Spezialsprechstunde die Urinanalyse  und die Zystoskopie (Weißlicht, fluoreszenzgestützt photodynamisch) zum Einsatz. 

 

Die Therapie-Option beim oberflächlichen, nicht-muskelinvasiven Harnblasentumor ist die transurethrale Blasenresektion (TUR-B), gegebenenfalls erfolgt eine lokale Instillationstherapie (Mitomycin, BCG). Beim infiltrativ wachsenden Harnblasentumor ist eine radikale Zystektomie mit Blasenersatz (Ileum-Neoblase, Ileum Conduit, Pouch) erforderlich, aber auch konservative Behandlungsmethoden wie Chemotherapie oder externe Bestrahlung kommen in unserer Klinik zur Anwendung. 

 

Schwerpunkt  Prostatakarzinom

Ansprechpartner                                                                            

OA Dr. med. Andre Schumann

Tel.: 0345-557-1674  

email: andre.schumann@uk-halle.de

 

Spezialsprechstunde  Tumoren der Prostata 

montags 09.00 Uhr – 14.00 Uhr

Terminvereinbarung Tel.: 0345-557-1862

 

Das Prostatakarzinom ist in Deutschland mit rund 70 000 Neuerkrankungen pro Jahr das häufigste Karzinom bei Männern. Unsere Klinik ist maßgeblich an der Entwicklung urologischer Früherkennungs-Programme beteiligt, u.a. ist Prof. Fornara Mitherausgeber der S3-Leitlinie Prostatakarzinom der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. 

 

Bei Fragen zur Früherkennung oder einer Zweitmeinung bei bereits diagnostiziertem Tumor stehen wir mit einer Spezialsprechstunde zur Verfügung. Die Therapie-Angebote erstrecken sich über alle Tumorstadien. So bieten wir bei der radikalen Prostatektomie neben der  konventionellen offenen Methode auch die minimalinvasive (laparoskopische) mit oder ohne den Operationsroboter (da Vinci) an und können somit die operative Therapie auf individuelle Gegebenheiten abstimmen. Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen führen wir unter Berücksichtigung der modernen Chemotherapeutika systemische Therapien durch. 

 

Schwerpunkt  Nierentumor

Ansprechpartner

FOA Felix Kawan  

Tel.: 0345-557-1729  

email: felix.kawan@uk-halle.de 

Spezialsprechstunde Nierentumoren  

dienstags 10.00 Uhr – 14.00 Uhr

Terminvereinbarung Tel.: 0345-557-1862

      

Das Nierenzellkarzinom ist mit etwa drei Prozent aller Krebserkrankungen in Deutschland eine relativ seltene Tumorerkrankung. Ungefähr 15 000 Menschen sind jährlich davon betroffen, der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr.

 

Frühe Symptome sind äußerst selten. Häufig wird der Verdacht auf einen Nierentumor als Zufallsbefund im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes erhoben.

 

Zur präoperativen Diagnostik gehören Urin- und Blutuntersuchungen, Ultraschall und die Computertomographie. 

 

Kleine Nierentumore werden organerhaltend operiert, bei größeren Tumoren erfolgt die Nephrektomie. Abhängig von der Tumorlokalisation wird offen-chirurgisch, laparoskopisch bzw. roboterassistiert vorgegangen, wobei  - wenn möglich - die minimalinvasiven Verfahren eingesetzt werden. Unsere Klinik zählt zu den führenden Zentren in der funktions- und organerhaltenden, rekonstruktiven Tumorchirurgie.

 

Da Nierentumore ein hohes Metastasierungsrisiko aufweisen, werden individuelle interdisziplinäre Behandlungskonzepte mit systemischer Therapie, Metastasenchirurgie und weiterführender Diagnostik erstellt.

 

Schwerpunkt  Hodentumor

Ansprechpartner

OA Dr. med. Karl Weigand 

Tel.: 0345-557-1351 

email: karl.weigand@uk-halle.de

 

Spezialsprechstunde  Hodentumoren

montags 12.00 Uhr – 15.30 Uhr

Terminvereinbarung Tel.: 0345-557-1862

 
 

In Deutschland erkranken jährlich rund 4000 Männer an einem Hodenkrebs, der sich aus den Keimzellen des Hodengewebes entwickelt. Es ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung von Männern im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. 

 

Die Diagnose kann nur durch die histologische Untersuchung von Hodengewebe gesichert werden. Zum Tumorstaging und zur Verlaufskontrolle werden die Parameter alpha-Fetoprotein (AFP), humanes Choriongonadotropin (HCG), Lactatdehydrogenase (LDH) und die humane Plazentare Alkalische Phosphatase (hPLAP) im klinikeigenen Labor bestimmt.  

 

Die Therapie-Option besteht in der operativen Entfernung des Hodens, gegebenenfalls mit Entfernung von befallenen Lymphknoten. Aber auch systemische Chemotherapie und lokale Strahlentherapie werden angewendet und von uns durchgeführt. Die Wahl der Therapie hängt vor allem vom Tumorstadium und dem histologischen Befund ab. Je nach Entität bestehen Heilungschancen von bis zu 90 – 97% der Hodentumore.

 

 

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