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Optimierung der Therapieüberleitung von der stationären zur ambulanten Gesundheitsversorgung nach Schlaganfall

Kurztitel

  • OpTheraS

Zeitraum

  • 05/2014 - 04/2015

Leitung

Mitarbeiter

Partner

  • OA Dr. med. Tobias Müller, Oberarzt der Universitätsklinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Halle
  • PD Dr. med. habil. Kai Wohlfarth, Direktor der Klinik für Neurologie, BG-Kliniken Bergmannstrost
  • Prof. Dr. med. Farsin Hamzei, Chefarzt der Neurologie, Moritz Klinik GmbH & CO. KG Bad Klosterlausnitz
  • Dr. med. Carsten Clewing, Chefarzt der Neurologie, Saale Reha-Klinikum Bad Kösen, Klinik II

Förderung

Martin-Luther-Universität, Medizinische Fakultät, Nachwuchsförderung (NWF) der Wilhelm-Roux-Förderung

Zusammenfassung

Hintergrund und Fragestellung

Die Rückkehr nach Hause ist für viele Menschen nach Schlaganfall und deren Familien mit Ungewissheit und der Sorge verbunden, wie sich der Alltag mit der Krankheit bewältigen lässt und wie es mit notwendigen Therapien weitergeht. Die Schnittstelle zwischen stationärer Therapie und nachfolgender ambulanter Weiterbehandlung von Schlaganfallerkrankten wird sowohl aus Perspektive von Patienten, stationären Behandlern als auch durch niedergelassene Hausärzte, Physio- und Ergotherapeuten derzeit als nicht zufriedenstellend angesehen.  

Ziel

Die Studie hat das Ziel, Ursachen für die aktuellen Tendenzen der Fehlversorgung mit ambulanten Therapieleistungen zu Beginn der ambulanten Gesundheitsversorgung zu identifizieren und mögliche Maßnahmen einer optimierten Therapieüberleitung systematisch zu beschreiben. In einem zweiten Schritt soll darauf aufbauend eine Intervention zur Verbesserung der Therapieüberleitung modelliert werden. 

Methoden

Eine systematische Literaturrecherche und -analyse ermittelt in einem ersten Schritt (potentiell) wirksame Maßnahmen der Therapieüberleitung. In Experteninterviews werden mit Ärzten als auch im Rahmen von Gruppendiskussionen mit weiteren beteiligten Therapieberufen wie Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden Erfahrungen zu begünstigenden Faktoren und Barrieren der Therapieüberleitung sowie der ambulanten Heilmittelversorgung identifiziert. Zur Beschreibung von Versorgungsverläufen in den Versorgungspfaden „Entlassung aus der Akutklinik in die Häuslichkeit“ bzw. „Entlassung aus der medizinischen Rehabilitation in die Häuslichkeit“ erfolgt eine standardisierte mündliche Befragung von 360 Schlaganfallpatienten bei denen ein fortgesetzter Therapiebedarf besteht. 

Stichworte

  • Versorgungsforschung
  • Therapieüberleitung 
  • Schlaganfall