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Myelome

Bei dem Multiplen Myelom kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung bestimmter Zellen, den sogenannten Plasmazellen, im Knochenmark. Diese entarteten Plasmazellen produzieren bestimmte Eiweißstoffe, die zu den typischen Krankheitssymptomen führen können, wie z.B. Knochenschmerzen oder -brüchen oder einer Blutarmut. In den letzten Jahren konnte durch die Entwicklung vieler neuer sehr wirksamer Medikamente die Therapie verbessert werden. In unserer Klinik wird die gesamte Diagnostik bei Verdacht auf das Vorliegen eines Multiplen Myeloms durchgeführt. Sollte bei Ihnen eine Behandlungsbedürftigkeit des Multiplen Myeloms vorliegen, wird man Sie zunächst mit einer Chemotherapie behandeln, die in der Regel ambulant durchführbar ist. 

Die Therapie erfolgt bei uns in der Ambulanz, die sich im EG des Landeszentrums für Zell- und Gentherapie (LZG; FG7) befindet. Bei einem guten Ansprechen auf diese Therapie wird man mit Ihnen die Notwendigkeit einer autologen Stammzelltransplantation besprechen. Dabei wird man Ihnen Ihre eigenen Stammzellen, die man Ihnen zuvor über ein spezielles Entnahmeverfahren entnommen hat,  nach einer hochdosierten Chemotherapie zurücktransfundiert. Durch diese Therapieform werden die besten Ansprechraten erzielt. In sehr seltenen Fällen wird man mit Ihnen über die allogene Stammzelltransplantation, d.h. Fremdspendertransplantation, sprechen. Sowohl für die autologe als auch für die allogene Stammzelltransplantation steht in unserer Klinik eine eigene, speziell ausgestattete Station (Station 12 bzw. 11) zur Verfügung. In unserer Myelomsprechstunde wird man mit Ihnen die verschiedenen Therapieoptionen besprechen und die für Sie individuell best mögliche Therapie finden. 

Kontakt

PD Dr. med. Lutz P. Müller
Komm. Direktor

Universitätsklinikum Halle
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Telefon:(0345) 557 2924
Telefax:(0345) 557 2950
innere4(at)uk-halle.de