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Dr. Stefanie Göllner ist die Preisträgerin des "José Carreras Best Paper Award"

Dr. Stefanie Göllner von der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums Halle (Saale) ist in diesem Jahr die Preisträgerin des mit 10.000 Euro dotierten "José Carreras Best Paper Award". 

Zum zweiten Mal hat die José Carreras Leukämie-Stiftung den José Carreras Best Paper Award ausgelobt. Der Award richtet sich an von der Stiftung in der Vergangenheit geförderte Mediziner und andere Forscher aus anderen naturwissenschaftlichen Fachgebieten, die eine wissenschaftliche Arbeit über Leukämie oder eine andere bösartige Blut- oder Knochenmarkerkrankung veröffentlicht haben und deren Publikation in Fachkreisen auf eine möglichst große Resonanz gestoßen ist. Das Preisgeld dient dazu, die wissenschaftliche Forschung des Ausgezeichneten weiter zu unterstützen. 

Diesjährige Preisträgerin, so haben der Wissenschaftliche Beirat und Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung jetzt entschieden, ist Dr. Stefanie Göllner aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums Halle (Saale) für ihre im Dezember 2016 im Journal Nature Medicine erschiene Arbeit „Loss of the histone methyltransferase EZH2 induces resistance to multiple drugs in acute myeloid leukemia“.  

Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung, erklärt dazu: „Bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) tritt häufig eine Therapieresistenz auf, die zu einer hohen Mortalität bei den Patienten führt. Die Mechanismen, die leukämische Zellen resistent machen, bleiben jedoch weitgehend undefiniert. Das von der José Carreras Leukämie-Stiftung geförderte Forschungsprojekt von Dr. Stefanie Göllner hilft, diesen Mechanismus zu verstehen und neue Therapieansätze zu entwickeln.“ 

Dr. Stefanie Göllner ist seit Februar 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universitätsmedizin Halle (Saale) tätig. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeiten steht die Deregulation epigenetischer Mechanismen in der Pathogenese der Akuten Myeloischen Leukämie (AML). Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Deregulation DNA-methylierender und Chromatin-modifizierender Proteine in der Pathogene der akuten Leukämie, die Mechanismen der Chemoresistenz und die Identifikation von prognostischen Biomarkern für die akute Leukämie. 

Die Preisträgerin hat von 1998 bis 2003 Biologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert und 2007 am Leibniz Institut für Naturstoffforschung und Infektionsbiologie sowie am Friedrich-Löffler-Institut in Jena ihre Dissertation abgeschlossen. 

Der 2016 erstmals ausgeschriebene José Carreras Best Paper Award wird jährlich vergeben. Die nächste Ausschreibung findet im Herbst 2018 statt. 

1987 erkrankte José Carreras an Leukämie. Aus Dankbarkeit über die eigene Heilung gründete er 1995 die gemeinnützige Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. und anschließend die zugehörige Stiftung. Seither wurden bereits rund 1.200 Projekte finanziert, die den Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen, die Erforschung von Leukämie und ihrer Heilung sowie die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen zum Ziel haben. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. ist Träger des DZI Spenden-Siegels, dem Gütesiegel im deutschen Spendenwesen. Die José Carreras Gala ist dank der Unterstützung vieler Prominenter mit über 120 Millionen Euro Spenden eine der langfristig erfolgreichsten Benefiz-Galas im deutschen Fernsehen. 

Die 23. José Carreras Gala (www.josecarrerasgala.de) findet am 14. Dezember 2017 erstmals in München statt und wird ab 20.15 Uhr live bei SAT.1 Gold im Fernsehen übertragen. 

Forschung

 

Unsere Forschungsaktivitäten zielen darauf ab, Ergebnisse der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu bringen. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine kurze Darstellung unserer aktuellen Forschungsschwerpunkte.

 

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