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Weiterbildung "Notfallpflege" nach DKG- Empfehlung vom 29.11.2016

Im Vergleich zu stationären Versorgungsbereichen sind Zentrale Notaufnahmen gekennzeichnet durch ein heterogenes Patientenklientel und einer ausgeprägten Komplexität an Krankheiten. Die Mitarbeiter müssen, oft unter Zeitdruck, auf ein fundiertes Wissen zurückgreifen können und in der Lage sein, die besonderen Belastungen des Patienten wahrzunehmen und in situationsgerechtes und empathisches Handeln umzusetzen. Durch die Ausbildung an einem universitären Weiterbildungszentrum erhalten Sie- durch die Nähe zur Forschung- aktuellstes Wissen und Einblicke in zukünftige Entwicklungen des Fachgebietes. Während der Veranstaltungen und in den verschiedenen Einsatzorten innerhalb des besonderen Versogungsspektrums eines Universitätsklinikums können Einstellungen und Verhaltensweisen reflektiert und gemeinsam evaluiert werden. Der enge Theorie- Praxis- Transfer untermauert den Qualifizierungsprozess, trägt zu einer Stärkung des beruflichen Selbstverständnisses und einer patientenorientierten Notfallversorgung bei.

Ziele:

Die Teilnehmer der Weiterbildung werden befähigt:

  • PatientInnen entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse zu pflegen,
  • komplexen beruflichen Situationen mit individuellem Handeln zu begegnen, indem fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen vertieft und erweitert werden
  • die Selbständigkeit und Selbstbestimmung der PatientInnen und deren Sicherheit ebenso wie ihre familiären, sozialen, spirituellen und kulturellen Aspekte einzubeziehen
  • Kompetenzen zu entwickeln, die in den jeweiligen Modulen detailliert beschrieben werden

 Struktur:

  • Theorie: 720 Stunden modularer Unterricht
  • Praxis: 1800 Stunden praktischer Einsatz in verschiedenen Notaufnahmen, im Rettungsdienst und in weiteren Funktionsbereichen   
    • obligatorische Einsatzgebiete:
      • 920 Stunden in einer Notaufnahme (davon mind. 300 in einer zentralen oder interdisziplinären Notaufnahme)
      • 120 Stunden im Rettungsdienst (boden- und/oder luftgebunden)
      • 260 Stunden Intensivstation
      • 200 Stunden Anästhesie
    • optionale Einsatzgebiete:
      • die verbeibenden 300 Stunden sind auf weitere mögliche Einsatzbereiche zu verteilen, bspw. psychiatrische Einrichtungen

Wahlmodule (Kosten zzgl.)

Inhalte: 

  • Patienten in der Notaufnahme ersteinschätzen, aufnehmen und begleiten
  • Patienten in speziellen Pflegesituationen begleiten
  • Patienten mit akuten Diagnosen überwachen und versorgen
  • Patienten mit akuten traumatologischen Ereignissen versorgen und überwachen
  • Abläufe in Notaufnahmen strukturieren und organisieren

Beginn:

  • 23. Oktober 2017 

Bewerbungsschluss: 

  •  31. Juli 2017

Zugangsvoraussetzungen:

  • die Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes
  • Berufserfahrung, davon mindestens sechs Monate im Bereich der Notfallpflege

Preis:

  • auf Anfrage
     

Bewerbungsunterlagen:

  • Anmeldeformular (online ausfüllbar**), Seite 3 nur von externen Teilnehmer/innen auszufüllen
  • Belegungsliste Modulangebote, die Wahlmöglichkeiten finden Sie hier
    ⇒ Terminwahlmöglichkeit zwischen Datum 1 (Start 2017) und Datum 2 (Start 2019)
  • tabellarischer Lebenslauf
  • beglaubigte* Kopie der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung
  • beglaubigte* Kopie des Abschlusszeugnisses der Ausbildung
  • Nachweis über mindestens sechs Monate Arbeitserfahrung in der Notfallpflege
                              *gilt nur für externe Bewerber/innen

Verlauf:

2- 5 jahre

Organisation:

  • Vorlesungen/ Seminare
  • selbstorganisiertes Lernen (SOL)

Die Lehrveranstaltungen finden modular im ca. 3- wöchentlichen Turnus (vorwiegend Montag- Donnerstag) von 7.30- 16.15Uhr statt. 

                  Bitte kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung und                                                                      Zeitplanung!

Abschluss:

Die Teilnahme wird in Form eines Zeugnisses einschließlich Leistungsnachweis bestätigt. Für belegte Module werden separate Zertifikate ausgestellt. 

Die Weiterbildung Notfallpflege wird als eine Bildungsveranstaltung gemäß §8 des Gesetzes zur Freistellung von der Arbeit für Maßnahmen der Weiterbildung (Bildungsfreistellungsgesetz) vom 4.3.1998 (GVBl. LSA 1998, S.92) in der derzeit geltenden Fassung anerkannt. 
Aktenzeichen: 207- 53502- 2017- 301

Zeitraum: 23.10.17- 23.10.2019

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Leitung der Weiterbildung

pädagogische Leitung der Weiterbildung:


Annett Stephan
annett.stephan(at)uk-halle.de
Fachbereichsleitung der Fort- und Weiterbildung

Ärztlicher Bereich:

 
Mathias Rudzki
mathias.rudzki(at)uk-halle.de

Pflegerischer Bereich:


Sandra Köhler
sandra.koehler(at)uk-halle.de 
Koordinatorin für die Notfallpflege (DKG)
Fachschwester für Intensivpflege und Anästhesie

 

Das UKH beteiligt sich an der Möglichkeit einer zentralen Erfassung beruflich Pflegender bei einer unabhängigen Registrierungsstelle und ist unter der Identnummer 20131001 anerkannt. Bitte geben Sie diese an, wenn Sie sich an der freiwilligen Reistreirung beteiligen wollen.

Für die Teilnahme an der Fachweiterbildung Notfallpflege werden aktuell 40 Punkte durch die Registrierungsstelle vergeben.