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Strategien zur Verbesserung der Patientenadhärenz bei Herzinsuffizienz

Ausführlicher Projekttitel
Wie erreichen evidenzbasierte Erkenntnisse zur Tertiärprävention nach Organmanifestationen von Herz-Kreislauferkrankungen den älteren Patienten und wie bleibt er auf Dauer dabei?

Verantwortliche Projektleiterin
Dr. Susanne Unverzagt

Projektlaufzeit
1.05.2014-31.12.2015

Projektmitarbeiter
Dr. Susanne Unverzagt, Prof. Andreas Klement (IMEBI, Sektion Allgemeinmedizin der Martin-Luther-Universität Halle / Wittenberg)

Förderer/Sponsor
Roux-Programm, Universität Halle (FKZ 28/12)

Kooperationspartner
Dr. Roland Prondzinsky (Medizinischen Klinik I, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis)

Dr. Konstantin Heinroth (Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III der Martin-Luther-Universität Halle / Wittenberg)

Publikationen und Vorträge
Unverzagt S, Klement A, Meyer G, Prondzinsky R. Interventions to enhance adherence to guideline recommendations in secondary and tertiary prevention of heart failure: A systematic review. Journal of Clinical Trials. (zur Publikation akzeptiert am 31.10.2014).

Kurzbeschreibung
Ziel dieser systematische Übersichtsarbeit ist die Untersuchung der Wirksamkeit von Strategien zur Erhöhung der patientenseitigen Adhärenz bei älteren Patienten in der Tertiärprävention einer CVD. Mögliche Strategien werden verglichen und die Wirksamkeit einer Strategie in einer zu planenden randomisierten Studie untersucht. Die Tertiärprävention umfasst dabei alle Maßnahmen, die eine Verschlimmerung der bereits manifesten Erkrankung verhindern oder verlangsamen und so die Lebensqualität und soziale Funktionsfähigkeit der Patienten erhalten. Adhärenz definieren wir nach dem Vorschlag der Weltgesundheitsorganisation (WHO): „the extent to which a person’s behaviour – taking medication, following a diet, and/or executing lifestyle changes, corresponds with agreed recommendations from a health care provider“.

Im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit werden alle individuell und clusterrandomisierten klinischen Studien zur Wirksamkeit verschiedener Strategien zur Erhöhung der patientenseitigen Adhärenz in der Tertiärprävention nach Manifestation einer CVD systematisch gesucht und in einer Literaturdatenbank erfasst. Hauptzielkriterium der geplanten Metaanalyse ist die patientenseitige Adhärenz. Die Adhärenz soll anhand der Kriterien Einnahmetreue, erfolgte Symptomkontrolle und Lebensstilintervention beurteilt werden. Diese werden, soweit möglich, aus den publizierten Studienergebnissen entnommen. Die Nebenzielkriterien umfassen patientenrelevante Endpunkte wie Mortalität, Krankenhausaufenthalte und Lebensqualität.