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Drittmittelprojekt "Ethische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte invasiver und nichtinvasiver genetischer Pränataldiagnostik in Deutschland und Polen"

Die europaweite Einführung neuer, leicht zugänglicher und nicht-invasiver pränataler Gendiagnostik wie dem PraenaTest® führte international zu unterschiedlich gelagerten Diskussionen über die Chancen und Risiken genetischer Diagnostik. Am Beispiel von Deutschland und Polen sollen die mit der Einführung solcher Tests verbundenen ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Fragen diskutiert werden. In beiden Ländern wird invasive und nichtinvasive genetische Pränataldiagnostik praktiziert, zugleich aber kontrovers und mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten diskutiert. Dabei wird auf die Erfahrungen und Vorarbeiten des von uns mitbegründeten Forschungsnetzwerkes „Interdisziplinärer Arbeitskreis Ethik in der Medizin in Polen und Deutschland“ zurückgegriffen, welches sich seit 2012 in der internationalen medizinethischen Diskussion etabliert hat (http://blogs.urz.uni-halle.de/medizinethik/). Gemeinsam mit deutschen und polnischen Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachbereichen ermöglicht die Klausurwoche eine international ausgerichtete interdisziplinäre Arbeit an zentralen ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Themen, welche die Weiterentwicklung und Etablierung genetischer Pränataldiagnostik aufgeworfen hat.

Projektleitung: Prof. Dr. Florian Steger und Dr. Maximilian Schochow
Mitarbeiter: N.N.
Laufzeit: 2015-2017