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Nierenzellkarzinom

Das Nierenzellkarzinom macht bei Erwachsenen etwa 90 Prozent der malignen Nierentumoren aus und zählt mit einem Anteil von etwa drei Prozent an allen Krebserkrankungen in Deutschland zu den selteneren Tumorerkrankungen. Ungefähr 15.000 Menschen erkranken jährlich neu an einem Nierenzellkarzinom. Am häufigsten tritt die Erkrankung bei Menschen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr ohne spürbare Symptome auf. Männer und Frauen sind im Verhältnis 2:1 betroffen. Häufig wird der Verdacht auf einen Nierentumor als Zufallsbefund im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes oder bei einer Computertomographie erhoben.

Kleinere Nierentumore werden organerhaltend operiert, um die Nierenfunktion zu erhalten. Bei größeren Tumoren ist meistens die Entfernung der gesamten Niere (Nephrektomie) notwendig. Abhängig von der Tumorlokalisation wird offen-chirurgisch, laparoskopisch oder roboter-assistiert vorgegangen. Wann immer möglich werden die minimalinvasiven Verfahren bevorzugt.

Unsere Klinik zählt zu den führenden Zentren in der funktions- und organerhaltenden, rekonstruktiven Tumorchirurgie der Nieren. Da Nierentumore ein hohes Metastasierungsrisiko aufweisen, werden individuelle interdisziplinäre Behandlungskonzepte erstellt, die systemische Therapie, Metastasenchirurgie oder aber weiterführende Diagnostik beinhalten können.

  

Spezialsprechstunde

OA Dr. med. Felix Kawan
Tel. 0345-557-3373

Assistenzarzt
Ihab Abutabanjeh
Tel. 0345-557-1091

dienstags ab 9.00 Uhr

Terminvereinbarung:
Tel. 0345-557-1862