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Hodenkarzinom

In Deutschland erkranken jährlich rund 4000 Männer an einem Hodenkarzinom, das sich aus den Keimzellen des Hodengewebes entwickelt. Es ist rein statistisch zwar eine der selteneren bösartigen Tumorerkrankung, für Männer zwischen 20 und 40 Jahren jedoch die häufigste. 

Untersuchungen zur Früherkennung von Hodenkrebs gibt es nicht. Männern ist empfohlen, regelmäßig die Hoden durch Abtasten auf Veränderungen zu überprüfen. Solche Veränderungen können Schwellungen eines Hodens sowie Verhärtungen sein, ohne das dies mit Schmerzen einhergehen muss. Bei einem derartigen Tastbefund sollte unverzüglich eine Klinik oder ein Urologe aufgesucht werden. Nur die histologische Untersuchung von Hodengewebe kann eine klare Diagnose bringen. Zur weiteren Bestimmung des Tumorstadiums und zur Verlaufskontrolle werden in unserer Klinik Parameter wie alpha-Fetoprotein (AFP), humanes Choriongonadotropin (HCG), Lactatdehydrogenase (LDH) und die humane Plazentare Alkalische Phosphatase (hPLAP) im klinikeigenen Labor bestimmt.  

Erste Wahl bei der Behandlung von Hodenkrebs ist die operative Entfernung des erkrankten Hodens, gegebenenfalls mit Entfernung von befallenen Lymphknoten. Aber auch systemische Chemotherapie und lokale Strahlentherapie werden von uns bei Hodentumoren durchgeführt. Die Wahl der Therapie hängt vor allem vom Tumorstadium und dem histologischen Befund ab. Je nach Entität und Frühzeitigkeit der Diagnose bestehen sehr gute Heilungschancen von deutlich über 90 Prozent.

Spezialsprechstunde

OA Dr. med. Karl Weigand
Tel. 0345-557-1351 

montags ab 13.00 Uhr

Terminvereinbarung:
Tel. 0345-557-1862