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Kernbereich der Klinik für Radiologie

Konventionelle Röntgendiagnostik

Röntgenaufnahmen finden nach wie vor breite Anwendung in der Medizin. Unser Leistungsspektrum umfasst das gesamte Gebiet der konventionellen Röntgendiagnostik, darunter Röntgenaufnahmen des Skeletts, der Thoraxorgane, des Abdomens, Durch-leuchtungen, Knochendichtemessungen und anderes.  

Röntgenuntersuchungen sind schnell und unkompliziert durchzuführen. Die Klinik verfügt über mehrere Röntgenaufnahmeplätze mit digitalen Detektoren, die nur eine sehr niedrige Strahlendosis für qualitativ hochwertige Röntgenaufnahmen benötigen, sowie über ein ebenfalls mit digitalem Detektor ausgestattetes Durchleuchtungsgerät für dynamische Röntgenunter-suchungen. 

Unsere Medizinisch-technischen Röntgenassistentinnen und -assistenten (MTRA) besitzen langjährige Erfahrung auch für spezielle Aufnahmetechniken, sind hochmotiviert, freundlich und hilfsbereit. 

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) ist eine computergestützte Röntgenuntersuchung, bei der der Körper in schichtweise dargestellt wird. Durch Ausnutzung der unterschiedlichen Durchlässigkeit verschiedener Körpergewebe für Röntgenstrahlen können Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden. Bei der Untersuchung rotiert im Gehäuse des Computertomographen eine Röntgenröhre kontinuierlich um den auf dem Untersuchungstisch liegenden Patienten, während der Untersuchungstisch mit dem Patienten langsam verfahren wird.

Die CT-Untersuchung ist heute ein schnelles Untersuchungsverfahren, das dem Arzt vor der Behandlung präzise Information über krankheitsbedingte Veränderungen im Körper des Patienten verschafft. Am Klinikum stehen 4 CT-Geräte zur Verfügung, darunter eines in der zentralen Notaufnahme des Klinikums, damit Notfallpatienten in kürzester Zeit diagnostiziert und behandelt werden können. Das Leistungsspektrum der Klinik schließt auch spezielle Verfahren ein, darunter insbesondere Kardio-CT mit Koronarangiographie, CT-Angiographie, Virtuelle Koloskopie und CT-gestützte Punktionen und Schmerztherapie (z.B. periradikuläre Therapie bei ausstrahlenden Rückenschmerzen). 

Ablauf der CT-Untersuchung

Nach vorangegangener Aufklärung und Vorbereitung des Patienten (ggf. Anlage eines intravenösen Zugangs für die Kontrastmittelapplikation), wird der Patient auf dem Untersuchungstisch des Computertomographen von der MTRA gelagert.

Je nach Fragestellung und zu untersuchender Körperregion kann die Untersuchung einige Minuten in Anspruch nehmen. In dieser Zeit hat der Patient über eine Gegensprechanlage Kontakt mit den untersuchenden Ärzten und MTRA im angrenzenden Bedienraum. Während der Untersuchung sollte der Patient ruhig und entspannt auf der Untersuchungsliege liegen, Bewegungen vermeiden und die über die Gegensprechanlage mitgeteilten Atemkommandos befolgen.

Für die Untersuchung des Darmes kann u.U. auch eine zusätzliche orale Kontrastmitteleinnahme notwendig sein. Hierfür muss der Patient 1-2 Stunden vor der CT-Untersuchung 1-2 l eines flüssigen Kontrastmittels trinken. 

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MRT ist ein modernes radiologisches Verfahren zur Anfertigung von Schnittbildern mit hohem Weichteilkontrast, das auf der Nutzung von starken Magnetfeldern zur Bilderzeugung basiert und somit ohne Röntgenstrahlen arbeitet. Am Klinikum stehen für Untersuchungen von Patienten MRT-Geräte mit einer Magnetfeldstärke von 1,5 und 3 Tesla zur Verfügung. Das 3 Tesla Gerät bietet infolge der höheren Signalstärke besonders für Aufnahmen des Hirnschädels und der Gelenke diagnostische Vorteile. Darüber hinaus zeichnet sich unser neues 3 Tesla Gerät durch eine besonders weite Öffnung aus (kürzester Innendurchmesser 70 cm!), so daß die Patienten kaum noch ein Engegefühl bei der Untersuchung empfinden. Das Leistungsspektrum umfasst neben den Standardverfahren Untersuchungen wie Magnetresonanz-Angiographie (Darstellung der Gefäße), MRCP (Darstellung der Gallenwege), Mamma-MRT, Kardio-MRT, und MRT zur Darstellung des Dünn- und Dickdarms.

Ablauf der MRT-Untersuchung

Im Vorfeld der MRT-Untersuchung findet ein ausführliches Gespräch mit dem verantwortlichen Radiologen statt, in dem die Indikation zur Untersuchung, der Untersuchungsablauf und mögliche Risiken der Untersuchung besprochen werden. Zur Verbesserung des Kontrastes der Bilder für bestimmte Fragestellungen kann es notwendig werden, zusätzlich ein Kontrastmittel oral einzunehmen oder intravenös zu injizieren. 

Die Dauer der Magnetresonanztomographie-Untersuchung ist in Abhängigkeit von der Fragestellung und von der untersuchten Region sehr variabel und dauert durchschnittlich 20 bis 40 min. Der Patient muss während der Untersuchung ruhig liegen, da die MRT-Bilder sonst aufgrund von Bildstörungen nicht beurteilt werden können. Bei Kleinkindern ist es daher oftmals notwendig, sie im Vorfeld mit einem Beruhigungsmittel zu sedieren oder die Untersuchung unter Vollnarkose durchzuführen.

Wichtiges vor der MRT-Untersuchung

Vor dem Betreten des Untersuchungsraumes sollten alle magnetisierbaren bzw. metallischen Gegenstände abgelegt werden, z.B. Feuerzeuge, Schmuck, Haar- und Zahnspangen, Brillen, Hörgeräte, Metallteile an der Kleidung, Schlüssel, Münzen, Schreibgeräte, Magnetkarten, Uhren und mobile Telefongeräte (Handys). Im Vorfeld der Untersuchung wird zudem abgeklärt, ob der Patient einen Herzschrittmacher, ein Cochlea-Implantat, eine Herzklappe, Medikamenteninjektionssysteme o.ä. im Körper trägt, da diese durch das Magnetfeld in ihrer Funktion gestört oder auch unwiderruflich beschädigt werden können. Metallsplitter oder anderweitige Metallobjekte können durch das Magnetfeld bewegt werden und Verletzungen hervorrufen. Außerdem können sie sich - wie auch bestimmte Piercings und Tatoos - während der Untersuchung stark erwärmen und zu Verbrennungen führen.

Über einen Signalball besteht für die Patienten die Möglichkeit, sich jederzeit (bspw. bei Unwohlsein) bemerkbar zu machen, so dass im Bedarfsfall die MRT-Untersuchung abgebrochen werden kann. Zum Schutz gegen die bei dem Betrieb des Gerätes entstehenden Klopfgeräusche erhalten die Patienten einen Kopfhörer, über den auf Wunsch Musik eingespielt werden kann.

Lageplan

Leitung Kernbereich

Dr. C. Behrmann (Radiologe und Neuroradiologe) /         PD Dr. H. Gufler (Radiologe und Internist)

 

Konventionelles Röntgen

Das Konventionelle Röntgen befindet sich in der Ebene E3 des Verbindergebäudes.

Tel/Fax: 0345 557-2439/2875

Computertomographie

Der Arbeitsbereich CT befindet sich in der Ebene E0 des Funktionaltraktes.

Tel/Fax: 0345 557-2158/2167

                                                                                           

Magnetresonanz-tomographie

Der Arbeitsbereich MRT befindet sich in einem Anbau an die Ebene E0 des Funktionaltraktes.

Tel/Fax: 0345 557-3266/2167