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Konventionelle Röntgendiagnostik

 

Die Projektionsradiographie ist das älteste, aber auch bewährteste radiologische Verfahren und findet breite Anwendung in der Medizin: z.B. können auf einer Thoraxaufnahme Zwerchfell, Lunge, Herz und das Thoraxskelett beurteilt werden. Auf diese Weise ist es möglich, z.B. eine Lungenentzündungen, Tumoren der Lunge, eine Herzvergrößerung, Rippenfrakturen oder Pleuraergüsse zu erkennen. Eine solche Röntgenuntersuchung ist schnell und unkompliziert durchführbar. 

Nachteilig ist die eingeschränkte Aussagefähigkeit des Projektionsverfahrens bzw. Übersichtsbildes aufgrund der Darstellung des Körpers als zweidimensionales Summationsbild. Für die Bildbeurteilung und -auswertung digitaler Röntgenaufnahmen nutzt der Radiologe Monitore. Trotz des zunehmenden Einsatzes und der Weiterentwicklung dreidimensionaler bildgebender Verfahren - wie MRT und CT - ist die konventionelle Röntgendiagnostik weiterhin ein grundlegender Bestandteil der Diagnostik in der Klinik. Gerade auch die gute Übersichtsdarstellung von Befunden zum Beispiel des Knochens hilft in der operativen Medizin sehr. 

Die Beurteilung von Röntgenbildern und die Durchführung von Durchleuchtungen am bewegten Bild sind die Basis der radiologischen Tätigkeit. Der Arbeitsbereich Konventionelles Röntgen verfügt über mehrere Röntgenaufnahmeplätze mit digitalen Detektoren sowie über ein für dynamische Röntgenuntersuchungen geeignetes Durchleuchtungsgerät. Täglich werden im Universitätsklinikum Halle bis zu 300 konventionelle Röntgenaufnahmen angefertigt. 

 

Untersuchungsspektrum                                                                                                                 

Zu den regelmäßig durchgeführten konventionellen Röntgenaufnahmen gehören folgende Röntgenuntersuchungen:

1.) Lunge und Brustkorb (Thoraxröntgen) 

2.) Bauch und Becken (Abdomenröntgen) 

3.)  Knochen und Gelenke (muskuloskelettales Röntgen)

4.) Dynamische Röntgendurchleuchtungen (mit Kontrastmittel)

-       der Speiseröhre,

-       des Magens,

-       des Dünn- und Dickdarms,

-       der Harnwege,

-       der Venen, 

-       die Fisteldarstellung und

-       die Hysterosalpingographie.

Lagebeschreibung

Leitung

OA Dr. C. Behrmann                  Tel/Fax:  (0345) 557-2439/2875

Durchleuchtungseinheit

Uterus arcuatus in der Hysterosalpingografie

Röntgenthorax-Aufnahme mit Pneumothorax links (Notfall!)

Röntgenaufnahme des Oberarmknochens mit Knochentumor (Ewing-Sarkom)