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Klinische Forschung

Die Arbeitsbereiche der klinischen Forschung sind umfangreich: Sie spannen sich von Fragestellungen zur Diagnostik und Therapie in der Uro-Onkologie über innovative Operationsmethoden (u.a. roboterassistierte Laparoskopie) bis zur Evaluation neuer Biomarker für die wichtigsten urologischen Tumoren (Prostata, Niere, Blase). Ebenso gehören für den Bereich der Transplantation Fragen zum Spendermanagement und zur Lebensqualität in der Lebendspende, zur Diagnostik und Therapie von urologischen Tumoren nach Nierentransplantation, Ischämie-Reperfusionsschaden und Immunsuppression zu unseren Forschungsschwerpunkten. 

Die Nähe zwischen Klinik und Forschungslabor ist ein wichtiger Vorteil, der die schnelle praktische Anwendung neuer Erkenntnisse erlaubt. 

Forschungsschwerpunkte:

1. Isolierung und Charakterisierung von Zirkulierenden Tumorzellen (CTC) aus dem Blut von Tumorpatienten mit dem Ziel, Aussagen zur Prognose und zum Verlauf der Erkrankung zu erhalten

- in-vivo CTC-Isolierung bei Patienten mit urologischen Tumoren 

- Prüfung verschiedener CTC-Isolierungstechniken 

- tumorspezifische Charakterisierung der CTCs; Vergleich mit dem Primärgewebe

- Kultivierungsversuche 

2. Biomarker bei urologischen Tumoren

- Detektion von prognostischen Markern beim Nierenzellkarzinom und Evaluation deren
  klinischer Bedeutung für das uroonkologische Outcome und die Target-Therapie 

- Früherkennung Prostatakarzinom in einem definierten Probandenkollektiv anhand
  persönlicher PSA-Profile (PSA-Velocity)  

3. Transplantationsforschung

- Einfluss des Ischämie-Reperfusionsschadens auf die Transplantatfunktion: Prospektive
  vergleichende Untersuchung zwischen Lebend- und Leichennierenspende

- Langzeitergebnisse nach hand-assistierter laparoskopischer Donor-Nephrektomie
  unter besonderer Berücksichtigung der Lebensqualität des Spenders

- Diagnostik und Therapie von urologischen Tumoren nach Nierentransplantation