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Konservative Orthopädie und Physikalische Medizin

Erkrankungen des Bewegungssystems gehen mit häufig schmerzhaften Funktionsstörungen der Muskulatur und der Gelenke einher, welche einer konservativen (nicht-operativen) und physiotherapeutischen Behandlung gut zugänglich sind. Eine konservative Behandlung kann häufig ambulant durchgeführt werden. Bei chronifizierten Schmerzsyndromen, zur OP-Vermeidung oder wenn eine Operation aufgrund anderer Erkrankungen zu risikoreich ist, kann jedoch auch eine stationäre konservative Behandlung notwendig werden.

Im Bereich der Konservativen Orthopädie haben wir uns insbesondere auf die Behandlung akuter und chronischer Rückenschmerzen spezialisiert, z.B. bei

·      Bandscheibenvorfällen (Radikulärsyndrome)

·      Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)

·      Einengungen des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)

·      Degenerativen Veränderungen der Wirbelgelenke (Facettengelenksarthrose)

·      Wirbelkörperbrüchen nach Unfällen oder bei Osteoporose

 

Im Rahmen der konservativen Therapie setzt unsere Behandlung nicht nur im Bereich der veränderten Strukturen (z.B. des Bandscheibenvorfalls) an, sondern behandelt begleitende oder vorbestehende Funktionsstörungen der Muskulatur sowie der Gelenk- und Bandstrukturen. Hierzu kombinieren wir Therapien aus den Bereichen der Physiotherapie und Trainingstherapie, der Physikalischen Medizin und der Schmerztherapie. Die Behandlung findet nach einer ausführlichen Diagnostik, welche auch eine spezielle Schmerzdiagnostik mittels Schmerzfragebogen und ggf. auch eine psychologische Diagnostik mit einschließt im Rahmen sogenannter stationärer Komplextherapien über 12– 14 Tage statt. Im Folgenden möchten wir Ihnen unsere Behandlungsansätze der konservativen Orthopädie anhand der verschiedenen Krankheitsbilder vorstellen. Außerdem stellen wir die wesentlichen Behandlungsmethoden aus diesem Bereich vor.

 

 

Schmerzentstehung und Therapieansätze

Bei chronischen Rückenschmerzen ist es wichtig aktiv den Schmerzkreislauf (s. Abbildung) zu unterbrechen. Hierzu muss der Patient ein aktives Übungsprogramm erlernen und alltägliche Haltungs- und Bewegungsmuster optimieren, was beispielsweise in der Rückenschule vermittelt wird.

Oft sind es jedoch auch pyschosoziale Einflüsse, wie Stress am Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit oder familiäre Sorgen, welchen den Schmerz mit aufrechterhalten können. Hier können psychologische Therapieverfahren und das Erlernen einer Entspannungstechnik helfen, den Schmerz ganzheitlich unter Einbeziehung aller Einflussfaktoren anzugehen. Diesen ganzheitlichen Ansatz der Schmerztherapie können wir Ihnen im Rahmen von schmerztherapeutischen Komplextherapien, nach einer entsprechenden schmerztherapeutischen Diagnostik anbieten. Für die Durchführung einer Komplextherapie ist jedoch ein stationärer Krankenhausaufenthalt von 12-14 Tagen notwendig.  

Unsere Therapiemöglichkeiten beinhalten:

 

 

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