Der Wissenschaftsrat hat die Universitätsmedizin Halle (Saale) evaluiert und ein entsprechendes Gutachten vorgestellt. Darin werden zahlreiche positive Veränderungen in den vergangenen drei Jahren hervorgehoben. Genannt sind unter anderem:

  • die Fortschritte im Bereich der Lehre (mit dem Vorzeigeprojekt Dorothea-Erxleben-Lernzentrum und dem neuen Curriculum in der klinischen Ausbildung)
  • die Entwicklung des Forschungsbereichs Klinische Epidemiologie, Pflege- und Gesundheitswissenschaften (mit Nationaler Kohorte, Regionales Herzinfarktregister) mit einem beachtlichen Alleinstellungsmerkmal in Deutschland
  • die Krankenversorgung auf hohem universitären Niveau und der in Deutschland einmaligen Verzahnung der Pflege- und Gesundheitsforschung mit der Krankenversorgung
  • der Forschungsbereich Molekulare Medizin der Signaltransduktion (mit Graduiertenkolleg und Proteinforschungszentrum mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät I der MLU).

Diese positiven Veränderungen und die Potenziale für eine Weiterentwicklung wollen wir darstellen. In den Empfehlungen des Wissenschaftsrates schlagen sich die Veränderungen kaum zu Gunsten der Universitätsmedizin Halle (Saale) nieder, sondern werden vielmehr geprägt von den nicht genügenden Entwicklungen im Forschungsbereich Onkologie und den fehlenden finanziellen Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt.

Die hallesche Universitätsmedizin hat Zukunftspotenzial und erwartet die Chance, sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln zu können.