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Koronare Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit beschreibt eine Verengung der Herzkranzgefäße und wird häufig durch Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, Übergewicht oder Fettstoffwechselstörungen verursacht. Daneben findet sich jedoch auch häufig eine familiäre Veranlagung. Ab dem 65. Lebensjahr ist jede fünfte Frau und jeder vierte Mann von der koronaren Herzkrankheit betroffen. Die Krankheit führt zu einer „Verkalkung“ der Herzkranzgefäße. Dadurch entstehen Engstellen und der Herzmuskel wird nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. In der Folge kann das Herz nicht mehr richtig arbeiten und der Patient verspürt typischerweise Schmerzen oder ein Druckgefühl in der Brust, möglicherweise mit Ausstrahlung bis in den Arm, den Unterkiefer oder den Oberbauch („Angina pectoris“). Bei Diabetes-Kranken fehlen jedoch häufig typische Symptome. Die Durchblutungsstörungen können sich hier zudem als Luftnot äußern. Im schlimmsten Fall können die Durchblutungsstörungen dazu führen, dass Teile des Herzmuskels absterben und somit ein lebensbedrohlicher Herzinfarkt entsteht.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Behandlungsoptionen. Die Grundlage ist stets eine optimale medikamentöse Therapie. Je nach Ausmaß der Erkrankung kann die koronare Herzkrankheit entweder per Herzkatheter und einem Stent – einer Art Gefäßstütze – oder durch eine Bypassoperation behandelt werden. In der Regel können leichtere Befunde mit Stents versorgt werden. Für ausgedehntere Befunde bietet jedoch eine Bypassoperation bessere Langzeitergebnisse. Hierbei wird mit einem körpereigenem Bypassgefäß ein Umgehungskreislauf um die Engstelle geschaffen und der Herzmuskel wieder ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Die Bypassoperation ist heutzutage einer der am häufigsten am Herzen durchgeführten Operationen und hat in der Regel ein sehr niedriges Risiko. Insbesondere wenn mehrere Herzkranzgefäße von der Erkrankung betroffen sind, ist die Bypassoperation langfristig die Methode der ersten Wahl. Zusammen mit Ihrem behandelnden Kardiologen entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welche der Behandlungsmöglichkeiten für Sie die Beste ist.

Direktor:

Prof. Dr. med. H. Treede

 

Sekretariat: 

Frau Sandra Butterling

 

Hausanschrift:

Mitteldeutsches Herzzentrum am

Universitätsklinikum Halle (Saale)

Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie

Ernst-Grube-Str. 40

06120 Halle (Saale) 

 

Kontakt:

Telefon: +49 (345) 557 2719 
Telefax: +49 (345) 557 2782
E-Mail: 
herzchirurgie(at)uk-halle.de

 

Kooperationspartner der Deutschen Herzstiftung

 

Deutsche Herzstiftung