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Angewandte Pflegeforschung

Die Stelle für Angewandte Pflegeforschung dient der Etablierung einer Evidenz-basierten Pflegepraxis am UKH. 

Dazu gehören:

  • das Ableiten von Forschungsfragen aus Problemstellungen der Pflegepraxis, 
  • die kritische Bewertung von Studienergebnissen zur Implementierung in die Pflegepraxis durch Schulung von wissenschaftlichen Methoden (z.B. Journal Club),
  • laufende Aktualisierung interner Standards auf Grundlage externener Anforderungen wie Expertenstandards, Leitlinien und gesetzlichen Vorgaben,
  • die Antragstellung und Aquise von Forschungsprojekten,
  • die Planung und Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Versorgung am UKH.

Madeleine Ritter-Herschbach

Leiterin der Angewandten Pflegeforschung und stellv. Leiterin der Stabsstelle Pflegeforschung

Master of Science (Gesundheits- und Pflegewissenschaften), Gesundheits- und Krankenpflegerin

E-Mail: madeleine.ritter-herschbach@uk-halle.de

Tel.: +49 (0)345 557-1348

Aktuelle Veröffentlichungen

Jahn P, Ritter-Herschbach M, Blättermann G, Landenberger M. Kognitive Barrieren abbauen - Beratung hilft Krebspatienten, besser mit ihren Schmerzen umzugehen. Im Focus Onkologie 2016; 19(10)

"Patienten mit Tumorerkrankungen leiden besonders in fortgeschrittenen Krankheitsstadien häufig unter Schmerzen. In vielen Fällen können Medikamente die  Schmerzen effektiv lindern. Doch nicht selten lehnen die Betroffenen es ab, Analgetika
einzunehmen, etwa aus Sorge vor Nebenwirkungen. Im klinischen Alltag scheint die Zeit oft zu gering, um auf diese Sorgen einzugehen. Dabei können bereits wenige  Beratungsgespräche mit Pflegekräften dazu beitragen, Krebspatienten ihre Ängste zu  nehmen."

Ritter-Herschbach M, Jahn P, Schmidt HB. KOKpedia Studien: Symptomüberwachung mittels Patient-Reportes-Outcomes. Onkologische Pflege 2016, 3:71-72 

"Während der Therapie von fortgeschrittenen Krebserkrankungen kommt es häufig zu Nebenwirkungen und Symptomen, die unentdeckt bleiben. Ein vielversprechender Ansatz  in der Symptomkontrolle sind patient-reported outcomes (PRO). Patienten berichten mittels standardisierter Fragebögen selbst über ihre Beschwerden. Verschiedene  webbasierte Systeme können von Klinikern zum strukturierten Symptommanagement und zur Förderung der Kommunikation genutzt werden. Therapiebedingte Symptome führen zu ungeplanten Krankenhauseinweisungen, aber es ist ungeklärt, ob solche Besuche  durch ein verbessertes Symptom-Monitoring tatsächlich vermeidbar sind. Bei  fortgeschrittenen Krebserkrankungen gehen einige Symptome mit körperlichen  Einschränkungen oder auch einem reduzierten Überleben einher. Die Wirkung der PRO  auf die Behandlung ist bisher nicht bekannt."

Kontakt

Sie finden mich:

Baustab, Zimmer 12

Ernst-Grube-Str. 40

06120 Halle (Saale)

Sekretariat

Nadja Truöl

Telefon: (0345) 557-2206

Telefax: (0345) 557-2541

E-Mail: zs-pflegedirektion(at)uk-halle.de