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Expertenteam aus Sachsen-Anhalt stellte Besonderheiten der Versorgung älterer Krebspatienten beim Deutschen Krebskongress vor

Ein Expertenteam der Universitätsmedizin Halle (Saale) und der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) hat beim Deutschen Krebskongress in Berlin am 19. Februar in einer separaten Sitzung die Besonderheiten der Versorgung älterer Krebspatienten in Sachsen-Anhalt präsentiert. Unter dem Titel „Optimale Beratung und Versorgung älterer Krebspatienten: Impulse aus Sachsen-Anhalt“ wurden unter der Moderation von Prof. Dr. Dirk Vordermark, stellvertretender Vorsitzender des SAKG und Direktor der Universitätsklinik für Strahlentherapie, die fortgeschrittene Überalterung der Bevölkerung mit entsprechend hohen Anteilen älterer Tumorpatienten, aber auch innovative Versorgungskonzepte aus der Universitätsmedizin Halle diskutiert.

Privatdozent Dr. Daniel Medenwald, Facharzt für Strahlentherapie und Leiter der Arbeitsgruppe „Onkologische Versorgungsforschung“ am Universitätsklinikum Halle, führte in die demographische Entwicklung in Sachsen-Anhalt ein. Zwar ist Sachsen-Anhalt allein aufgrund des Altersstruktur mit einer im Bundesvergleich überdurchschnittlichen Krebsmortalität auffällig; diese ist aber auch nach Adjustierung für die Altersstruktur immer noch erhöht, was mit der ebenfalls hohen Belastung der Tumorpatienten aufgrund von Begleiterkrankungen zusammenhängen könnte.

Sven Weise, Geschäftsführer der SAKG, berichtete aus der Praxis der psychosozialen Beratung, wie schwierig die Angebote der Krebsgesellschaft oder auch onkologischer Versorger für ältere Tumorpatientinnen und -patienten erreichbar sind. Selbst die von der SAKG in ganz Sachsen-Anhalt vorgehaltenen Außenberatungsstellen sind bei oft schlechter Verkehrsanbindung von Wohnorten im ländlichen Raum und fehlender Fahrtkostenübernahme für diese Personengruppe schwer zugänglich.


Dr. Heike Schmidt, Ärztin und Leiterin der Arbeitsgruppe „Lebensqualität“ an der Universitätsmedizin Halle, berichtete von den Ergebnissen einer Studie zu einem neuartigen Versorgungskonzept. Dabei wurden 100 ältere Tumorpatienten des Universitätsklinikums Halle vor Therapiebeginn einer umfangreichen Testung (sog. geriatrisches Assessment) unterzogen, um ihre Ressourcen und Einschränkungen in die Behandlungskonzepte einzubeziehen. Nach Therapieende erhielten die Patientinnen und Patienten eine zusätzliche telefonische Beratung durch eine onkologische Fachpflegekraft. Weiterentwicklungen dieser Maßnahmen werden nun in Folgestudien untersucht und in die Versorgungsangebote der Universitätsmedizin Halle überführt. 

Die Präsentationen aus Sachsen-Anhalt wurden beim Deutschen Krebskongress intensiv diskutiert. Die Mitglieder anderer Landeskrebsgesellschaften sahen hier zukünftige Probleme, aber auch Lösungsansätze mit Relevanz für ihre eigenen Bundesländer.

 

Foto: Prof. Dr. Dirk Vordermark, Priv.-Doz. Dr. Daniel Medenwald, Dr. Heike Schmidt, Sven Weise (v. l. n. r.; Quelle: Simone Pareigis mit freundlicher Genehmigung; Datei: Deutscher Krebskongress 2020.jpg)

 

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Neue wissenschaftliche Arbeitsgruppen in der Strahlentherapie gegründet

In der Klinik für Strahlentherapie wurden zwei neue Arbeitsgruppen gegründet: Die Arbeitsgruppe „Onkologische Versorgungsforschung“ unter der Leitung von PD Dr. Daniel Medenwald befasst sich mit der klinischen Versorgung von Krebspatienten. Beispielsweise sollen Daten aus Krebsregistern analysiert werden mit dem Ziel, mögliche Defizite und Ansätze zur Verbesserung von Krebstherapien zu erkennen.

Die Arbeitsgruppe „Lebensqualität“ wird von Dr. Heike Schmidt geleitet und bearbeitet Projekte, in denen es einerseits um die Analyse und Verbesserung der Lebensqualität speziell von älteren Krebspatienten geht und andererseits um die Entwicklung von Methoden, mit denen die Lebensqualität im Rahmen einer Tumortherapie systematisch erfasst werden kann. Weitere Informationen


Innovationspreis für Medizinphysikteam

Beim diesjährigen SCIDEA-Wettbewerb des Transfer- und Gründerzentrums der Martin-Luther-Universität am 10.12.2019 konnte sich ein Team aus der Klinik für Strahlentherapie mit seiner Idee „Stx-Fix“ den zweiten Platz unter den besten sieben Ideen sichern.
Bei dem vom Medizinphysiker Stephan Ensminger (auf dem Foto links) und dem angehenden Ingenieur Chris-André Leucht präsentierten Projekt handelt es sich um die Entwicklung eines mobilen Displaysystems zur exakten und sicheren Ausrichtung des Patienten im therapeutischen Strahlenfeld für die stereotaktische Strahlentherapie. 

Lobenswert fand die Jury, dass existierende Verfahren durch digitale Zugänge erweitert und verbessert werden und zugleich das Wohl des Patienten im Mittelpunkt steht.

Bei der alljährlich stattfindenden Veranstaltung „SCIDEA Stage“ können Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Studierende aller Fachrichtungen ihre Ideen vor einem Innovationsexpertenteam in einem dreiminütigen Vortrag, dem sogenannten Power-Pitch, präsentieren. Gesucht sind jeweils Ideen, die innovativ sind, die Welt verbessern, die Arbeit erleichtern oder die Umwelt sauberer machen.

Foto: Michael Deutsch

Strahlentherapie auf der FOCUS-Klinikliste 2020

Auf der FOCUS-Liste der besten Kliniken Deutschlands für das Jahr 2020 steht wieder die Strahlentherapie des Universitätsklinikums Halle (Saale).

Für den Qualitätsvergleich werden Daten zu mehr als 1000 Krankenhäusern und Kliniken ausgewertet. Außerdem werden tausende niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie Chefärzte befragt, welche Krankenhäuser sie ihren Patienten empfehlen. Weitere Recherchewege sind die Qualitätsberichte der Kliniken, Fragebögen zum Krankenhaus und zu den Fachabteilungen sowie eine Patientenumfrage.

Physikteam gewinnt Gold bei Ruderregatta 2019

Bei der diesjährigen Regatta "Rudern gegen Krebs" errang das Team "Die strahlenden Physiker" die Goldmedaille in der Mixed-Klasse (2 Männer und zwei Frauen) gegen eine Konkurrenz von 17 weiteren Teilnehmerbooten. Das Foto zeigt unsere siegreichen Medizinphysiker (v.l. Nico Homonnay, Christine Kornhuber, Lea Klein und Stephan Ensminger). Die Teamkapitänin Lea Klein ist Studentin der Medizinphysik und fertigt zur Zeit ihre Masterarbeit in der Abteilung Strahlenphysik an.
weitere Informationen

Rudern gegen Krebs 2019

 

Am 01. September 2019 fand die Regatta "Rudern gegen Krebs" zum 3. Mal in Halle auf der Saale (Höhe Ziegelwiese/Peißnitzinsel) statt.  Wie bei den Malen zuvor beteiligte sich auch wieder die Klinik für Strahlentherapie. Diesmal nahmen 5 Boote unserer Abteilung teil. Dabei waren Mitarbeiter aller Bereiche beteiligt: Psychoonkologin, Pflegekräfte der Station, Ambulanzteam, MTRA, Forschungslabor, Physiker und Ärzte. Es war für alle eine gelungene Veranstaltung, die zugunsten  der onkologischen Sporttherapie stattfand.
Text: Katharina Lampe

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DFG fördert interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Strahlentherapie

Ein neues interdisziplinäres Forschungsprojekt wird durch die DFG mit ca. 645.000 EUR gefördert. Betulin, ein Naturstoff der Platanenrinde, ist Ausgangssubstanz für die Entwicklung und Charakterisierung von Therapeutika, die Strahlenresistenz von Brustkrebstumoren zu überwinden. Für dieses Vorhaben hat sich eine Gruppe von Wissenschaftlern des Weinberg Campus mit Expertise in Strahlenbiologie und klinisch-translationaler Radioonkologie (Dr. Matthias Bache, Prof. Dr. Dirk Vordermark, beide Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie), medizinisch-pharmazeutischer Chemie (Prof. Reinhard Paschke, Biozentrum), molekularem Modelling (PD Dr. Iris Thondorf, Institut für Biochemie und Biotechnologie), experimenteller Onkologie (Dr. Thomas Müller, Universitätsklinik für Innere Medizin IV), Metabolomik (Prof. Dr. Alain Tissier, Leibnitz Institut für Pflanzenbiochemie) und Bioinformatik (Prof. Dr. Ivo Große, Institut für Informatik) zusammengeschlossen. Mit Prof. Dr. Oliver Thews (Julius-Bernstein-Institut für Physiologie) und Prof. Dr. Jürgen Dittmer (Universitätsklinik für Gynäkologie) unterstützen zwei weitere Experten auf dem Gebiet der Tumorbiologie als Kooperationspartner das Projekt.
Text: Dr. Matthias Bache

Weitere Informationen:

https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=3114

 

Prof. Vordermark auch 2019 auf der FOCUS-Ärzteliste

Auch im Jahr 2019 erscheint Prof. Dr. med. Dirk Vordermark beim Ärzteranking 2019 des Nachrichtenmagazins "FOCUS" auf der Liste der besten Mediziner Deutschlands im Fach Strahlentherapie. Die Liste wird von der FOCUS-Gesundheitsredaktion erstellt nach einer Datenerhebung auf der Basis von wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Umfragen in den entsprechenden Fachgesellschaften und Empfehlungen von Ärzten und Patientenverbänden.

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Kathrin Glaß erhält Transferpreis für ihre Masterarbeit

Kathrin Glass, Medizinphysikerin in unserer Klinik, wurde im Mai 2019 mit dem Transferpreis der Martin-Luther-Universität, der Stadt Halle und der Stadtwerke GmbH  für ihre "herausragende anwendungsorientierte Masterarbeit" ausgezeichnet. Sie entwickelte eine leicht umsetzbare Methode für die genaue Dosiskontrolle eines Nuklids, das zum Beispiel bei der Therapie von Prostatakarzinomen eingesetzt wird. Bei der Bestrahlung des Tumorgewebes können so zusätzliche Schäden an gesundem Gewebe gering gehalten werden. Die neue Methode wird nun erfolgreich am Universitätsklinikum Halle (Saale) in der Nuklearmedizin angewendet.
Weitere Informationen zu den Transferpreisen

Universitätsklinik  und Poliklinik für Strahlentherapie

  Leitung:
  Prof. Dr. med. Dirk Vordermark
  Sekretariat:
  Frau Stephanie Fechner
  Telefon: 0345 557 4310

Anmeldung ambulanter Patienten:
  Telefon: 0345 557 4310
Belegungsmanagement:
  Frau Carolina Ehrhardt
  Telefon: 0345 557 5549

Postanschrift: 
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle (Saale)
e-Mail:

Strahlentherapie@uk-halle.de