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Induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) in der Demenzforschung

In vitro Modelle sind für die pharmakologische Forschung unersetzbar, da sie u.a. dazu dienen können, die Überwindung der Blut-Hirnschranke durch pharmakologische Agenzien in einem nicht invasiven System zu testen. Humane induzierte pluripotente Zellen (hiPS) spiegeln einen patienten- und erkrankungsspezifischen Hintergrund wieder. Die vielfache Differenzierungskapazität von hiPS Zellen wurde ausführlich beschrieben und beinhaltet u.a. auch die Möglichkeit, die Zelltypen der Blut-Hirnschranke abzubilden. Damit kann ein patientenspezifisches in vitro System geschaffen werden, das neben dem Potential zur Testung und Identifikation therapeutischer Targets die Identifizierung molekularer Mechanismen in sich birgt. 

In diesem System werden hiPS Zellen von Patienten mit einer Alzheimer Demenz auf einem bekannten genetischen Hintergrund hergestellt und sowohl in zweidimensionalen als auch im dreidimensionalen Raum untersucht.