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Volumenhaushalt/Bioimpedanzspektroskopie


Das Erreichen der Euvolämie ist integrales Ziel der Dialysebehandlung. Hierzu bedient man sich eines individuellen Optimalgewichtes, das empirisch oder unter Zuhilfenahme technischer Methoden festgelegt wurde. Sowohl das Über- als auch das Unterschreiten der angestrebten Euvolämie haben kurz- und langfristig negative Folgen. Praktisch ist eine korrekte Festlegung oft schwierig, da zuverlässige Marker eines adäquaten Volumenstatus fehlen. Wir sind an der Entwicklung eines neuen technischen Verfahrens zur Bioimpedanz-gestützten Messung des Flüssigkeitshaushaltes bei Dialysepatienten zur genaueren Festlegung des Optimalgewichtes beteiligt. Dies ist für die Patienten ein großer Vorteil. Hiermit können Symptome während der Dialyse wie z.B. Blutdruckabfälle und Muskelkrämpfe vermindert werden und akute Überwässerung mit Flüssigkeitsansammlung in der Lunge und in den Beinen vermieden werden. Somit ist eine bessere Steuerung der Dialyse und der täglichen Trinkmenge möglich. Unsere neue Methode wurde bereits klinisch getestet und hat in Pilotstudien ihre Funktion und positive Wirksamkeit auf das Herz-Kreislauf-System bewiesen. Zur Zeit wird die Methode aus dem Prototypen-Stadium heraus weiterentwickelt und es werden neue Referenzbereiche in kaukasischen Populationen ermittelt und spezielle Anwendungs-formen patentiert.

 

 

Direktorat

 




Direktor:
Prof. Dr. med. Matthias Girndt


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Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik 
für Innere Medizin II
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06120 Halle (Saale) 


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