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Information für Angehörige und Besucher

Liebe Angehörige, liebe Besucherinnen und Besucher,

ein ihnen vertrauter Mensch hat eine große Operation hinter sich, hat einen Unfall oder im Verlauf einer Krankheit eine Komplikation erlitten. Wir, das Ärzte- und Pflegeteam der Intensivstation arbeiten mit allen Kräften daran, ihm zu helfen und ihn optimal zu versorgen.

Besuchsmöglichkeiten und Besuchszeiten

Die persönliche Zuwendung durch ihre Besuche betrachten wir als wertvollen Bestandteil des Behandlungskonzeptes. 

Die von uns bevorzugten Besuchszeiten sind

Montag - Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage von 14:00 bis 18:00 Uhr

Möchten Sie außerhalb dieser Zeiten zu uns kommen, bitten wir lediglich um eine kurze telefonische Absprache.
Im Interesse der Patienten bitten wir Sie um Verständnis, dass pro Patient nur zwei Besuchern gleichzeitig Zutritt zu unserer Station gewährt werden kann. Ausnahmen können vereinbart werden.

Eine Wegbeschreibung zu den Stationen erhalten Sie am Informationsterminal gleich am Haupteingang des Klinikums, wo sich auch die Patienteninformation, Cafeteria und ein Bankautomat der Sparkasse befinden.

Ärztliche Auskünfte

Die diensthabenden Ärzte geben gern während der Besuchszeit Auskunft, für ausführlichere Informationen stehen Ihnen die Stationsärzte nach vorangegangener Terminvereinbarung zur Verfügung.

Gerne geben wir Ihnen nach vorheriger Vereinbarung in der Zeit von 10:00 bis 11:00 Uhr bzw. 20:00 bis 21:00 Uhr auch telefonisch Auskunft über den Zustand ihres Angehörigen unter den Rufnummern

Intensivtherapiestation 1: 0345 557 2408

Intensivtherapiestation 2: 0345 557 1795

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aus rechtlichen Gründen eine telefonische Auskunft nur an uns persönlich bekannte Angehörige erfolgen kann.

Während Ihres ersten Besuches sollten Sie eine Kontaktperson (z. B. Ehepartner, Sohn, Tochter) als unseren Hauptansprechpartner benennen, die die erhaltenen Informationen an andere Angehörige weitergeben kann. 

Wichtige Informationen zur Intensivmedizin finden Sie -> hier und häufig gestellte Fragen beantworten wir Ihnen -> hier.

Kontaktangaben für den Sozialdienst und die Seelsorge finden Sie -> hier.

Das Team der ITS 1 und ITS 2 

Wichtige Ansprechpartner

Sozialdienst

Heidrun Rick
Tel. (0345) 557 2035

Klinikseelsorge – Evangelisch

Dr. Konstanze Hamann
Tel. (0345) 557 1892

Klinikseelsorge – Katholisch

Bruder Wolfgang Schönberg
Tel. (0345) 557 1892

„Raum der Stille“

Komplement 2. Ebene, Raum 2213

Andacht - mittwochs 12.30 Uhr

Wichtige Informationen zur Intensivmedizin

Zur ständigen Überwachung sind die Patienten an einen Monitor angeschlossen, der im Wesentlichen die Herzfrequenz und den Blutdruck anzeigt.

Zur individuellen Behandlung gelangen Medikamente über eine oder mehrere Infusionsleitungen direkt in die Blutbahn. Falls ein Patient nicht essen kann, werden ihm ebenfalls über Infusionen alle wichtigen Nährstoffe zugeführt.

Ein Teil unserer Patienten wird mit einer Beatmungsmaschine künstlich beatmet. In diesem Zustand kann ihr Angehöriger nicht sprechen. Oft müssen ihm Medikamente gegeben werden, die eine Beruhigung oder einen schlafähnlichen Zustand bewirken.

Auf der Intensivstation herrscht manchmal eine für Außenstehende verwirrende Geräuschkulisse, die hauptsächlich von den medizinischen Geräten ausgeht. In den meisten Fällen sind die Alarmtöne kein Grund zur Sorge! Sie können sicher sein, dass wir jeden Alarmton registrieren und der Dringlichkeit entsprechend zeitnah darauf reagieren. Jeder Patient wird nicht nur über einen Monitor im Zimmer überwacht, sondern auch mithilfe eines Zentralmonitors, der sich am Hauptarbeitsplatz der Intensivstation befindet.

Häufig gestellte Fragen

Berührung trotz Kabel und Schläuchen?

Vor allem sollten Sie Kabel und Schläuche nicht davon abhalten, ihren Angehörigen zu berühren. Körperliche Nähe ist wichtig, auch oder gerade auf der Intensivstation. Unsere Mitarbeiter werden Sie über spezielle Besonderheiten informieren.

Was können Sie als Besucher tun?

Sie können mithelfen, dass ihr Angehöriger die Umgebung auf der Intensivstation weniger fremd und ungewohnt erlebt. Versuchen Sie ihn zu ermutigen, zu beruhigen und auch zu trösten.

Haben Sie keine Scheu davor, ihren Angehörigen zu berühren. Zeigen Sie ihm, dass Sie da sind. Auch wenn ihr Angehöriger nicht wach sein sollte, nimmt er Ansprache und Berührungen wahr. Sie können ihm von Neuigkeiten zu Hause berichten oder sich auch nur einfach schweigend zu ihm setzen.

Hört mich mein Angehöriger?
Merkt sie/er, dass ich da bin?

Häufig ist dies nicht eindeutig feststellbar. Dies sollte Sie jedoch nicht entmutigen, mit ihrem Angehörigen zu sprechen. In den meisten Fällen sind Wahrnehmungen, auch unbewusst, vorhanden. Eine vertraute Stimme zu hören sowie eine Berührung helfen.

Darf ich sie/ihn ansprechen oder anfassen?

Tun Sie alles, was ihn spüren lässt, dass er nicht allein ist. Sie sollen und dürfen ihn berühren, ihm die Hand halten oder die Wange streicheln. Sprechen Sie mit ihm, damit er ihre vertraute Stimme hört.

Warum ist sie/er so wenig zugedeckt?

Die Sorge, dass sich der Patient erkältet, ist unbegründet. Die Patienten haben oftmals eine erhöhte Körpertemperatur und werden daher nicht zugedeckt. Zudem ist in gewissen Fällen ein schneller, ungehinderter Zugang zu den Kathetern und Schläuchen erforderlich.

Hat sie oder er Schmerzen?

Wache Patienten fragen wir regelmäßig, ob sie Schmerzen haben, und lassen ihnen eine angepasste Schmerztherapie zukommen.                   

Wir kennen außerdem die indirekten Zeichen von Schmerzen und geben aufgrund dieser Beobachtungen jedem, auch den bewusstlosen Patienten, genügend Schmerzmittel.

Wieso ist mein Angehöriger unruhig?

Bei Kopfverletzungen, längerer Bewusstlosigkeit oder als Folge schwerer Erkrankungen und mancher Medikamente können Patienten Schwierigkeiten haben, sich zu orientieren. Die Umgebung erscheint ihnen fremd und bedrohlich, sie finden sich nicht zurecht und sind häufig sehr unruhig. 

In Ausnahmefällen ist es daher nötig, den Patienten zeitweise die Hände zu fixieren, da sie sonst lebenswichtige Beatmungsschläuche oder Infusionsleitungen entfernen könnten.

Kontakt ITS1

Anästhesiologische Intensivstation 1
FG 4, Ebene U01
Tel.: 0345 557-2408
Fax: 0345 557-2637

Ärztliche Leitung

Pflegerische Bereichsleitung
Stefan Link 
Stellv. Bereichsleitung Pflege
Tobias Rösler

 

Kontakt ITS2

Anästhesiologische Intensivstation 2
FG 1, Ebene E02
Tel.: 0345 557-1795
Fax: 0345 557-4636

Ärztliche Leitung
OÄ Dr. med. A. Seiffart
 

Pflegerische Bereichsleitung
Stefan Link
 
Stellv. Bereichsleitung Pflege
Sebastian Kassek