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Entwicklung einer komplexen Intervention zur Vermeidung und Reduktion von freiheitseinschränkenden Maßnahmen im Krankenhaus

Kurztitel 

 

MARAH

 

Zeitraum

  • 06/2016 – 05/2018 

Leitung

Mitarbeiter

Partner

  • Universitätsklinik Halle (Saale), Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
  • Dr. med. Rüdiger Neef
  • Dr. med. Katharina Bolte

Förderung

 

Wilhelm-Roux-Programm zur Nachwuchs- und Forschungsförderung der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

 

Zusammenfassung

 

Hintergrund

Freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM) wie Bettgitter oder Gurte in Stuhl oder Bett werden regelmäßig in deutschen Pflegeeinrichtungen angewendet, obwohl wissenschaftliche Belege für ihre Wirksamkeit und Sicherheit fehlen. Gleichzeitig ist die Anwendung von FEM mit negativen Folgen wie Mobilitätseinschränkungen und verminderten Wohlbefinden für die Patientinnen und Patienten verbunden. Für die stationäre Langzeitpflege liegen bereits verschiedene Studien vor, die Interventionen zur Vermeidung oder Reduktion von FEM entwickelt und evaluiert haben. Für Akutkrankenhäuser stehen solche Studien in Deutschland derzeit noch aus.

 

Ziel

Das Ziel dieser Studie ist die Entwicklung und Pilotierung einer komplexen Intervention zur Vermeidung oder Reduktion von FEM speziell für Akutpflegesettings in Deutschland. 

 

Methoden

Die Intervention wird nach dem Modell zur Entwicklung und Evaluation komplexer Interventionen des englischen Medical Research Councils (MRC) erstellt. Auf Basis systematischer Literaturrecherchen und in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale) wird eine an die Anforderungen des Zielsettings und der Zielgruppe angepasste Intervention entwickelt und auf Praktikabilität hin überprüft. Anschließend wird die Umsetzbarkeit der Intervention in einer Pilotstudie  untersucht.

 

Erwartete Ergebnisse

Durch die Pilotierung können Hinweise für eine eventuell notwendige Anpassung und Veränderung der Intervention gewonnen werden. Im Anschluss an die Entwicklung und Pilotierung soll die Intervention im Rahmen einer experimentellen Studie auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.