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Rudern gegen Krebs – Benefizregatta in Halle (Saale)

 

„Rudern gegen Krebs“-Benefizregatta findet am Sonntag auf der Saale statt

 

Um 9 Uhr fällt der erste Startschuss: Die Boote mit je vier Ruder/innen setzen sich in Bewegung, die Ruderblätter durchbrechen die Oberfläche des Wassers und die Doppelvierer gleiten über die Saale um als erste die Ziellinie zu überqueren. Doch eigentlich steht gar nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern der gute Zweck, denn es handelt sich um die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“.

 

Diese findet an diesem Sonntag, 11. Juni, ab 9 Uhr auf der Saale an der Ziegelwiese in Halle statt. Sie wird von der Stiftung Leben mit Krebs, dem Universitätsklinikum Halle (Saale), dem Halleschen Ruder-Club e. V und der Halleschen Rudervereinigung Böllberg/Nelson e.V. veranstaltet. Mit 78 teilnehmenden Booten, wird die Teilnehmerzahl der ersten Regatta in Halle (Saale) 2015 übertroffen. Schirmherr der Veranstaltung ist der Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums, PD Dr. Thomas Klöss. Der Innenminister wird die Siegerehrung gegen 17 Uhr vornehmen.

 

Zwischen Startschuss und Siegerehrung wird den Besuchern weit mehr geboten, als nur die Rennläufe zu verfolgen: Das Begleitprogramm beinhaltet Tanzdarbietungen, Kinderanimation und Kinderschminken. An einer Massagestation können sich Zuschauer/innen und Teilnehmer/innen von Auszubildenden der Physiotherapie massieren lassen, oder an einem Wettkampf auf Ruderergometern teilnehmen, der von Sportstudierenden angeboten wird. Die Pflegeforscher des Universitätsklinikums (UKH) sind mit Balanceboards vor Ort, auf denen der Gleichgewichtssinn trainiert werden kann. Sommerliches Feeling kommt in der Sommerlounge eines Drogerieanbieters auf und neben zahlreichen Informationsständen kommt das leibliche Wohl nicht zu kurz: Neben Hamburgern und verschiedenem Grillgut werden Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten, verkauft durch Auszubildende des UKH.

 

Freiwillige Helfer unterstützen die Regatta

 

Ohne die Unterstützung der fast einhundert freiwilligen Helfer wäre die Regatta nicht möglich. Viele von ihnen sind Mitglieder der Rudervereine, die auch ihre Boote zur Verfügung stellen und mit den Teilnehmer/innen im Vorfeld trainiert haben. Die 78 teilnehmenden Teams haben insgesamt fast 470 Stunden Rudertraining absolviert! Martin Drobnitzky, Vorsitzender des Halleschen Ruder-Club e.V., sagt: „Wir haben inzwischen mehr als 100 Trainingseinheiten mit den Regattateilnehmern auf der Saale absolviert, und auch in der letzten Woche der Vorbereitung werden noch einige folgen. Es ist großartig, zu sehen mit welchem Engagement und mit welcher Begeisterung die Mannschaften trainieren. Viele von ihnen sitzen zum ersten Mal in einem Ruderboot, und das ist oft schwieriger, als es von außen aussieht. Ich bin überzeugt, dass wir, wie vor zwei Jahren, eine tolle Regatta erleben werden, die für die Mannschaften ein besonderes Erlebnis wird.“

 

Auch das Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe (ABZ) des UKH ist mit zahlreichen Helfern in der Vor- und Nachbereitung und natürlich vor Ort aktiv. Susann Zawatzki, Lehrerin der Fachrichtung Gesundheits-, Kranken- und Kinderkrankenpflege am ABZ dazu: „Natürlich unterstützen wir auch in diesem Jahr diese gemeinnützige und für uns überaus wichtige Veranstaltung, die den an Krebs Erkrankten in Halle zugutekommt. Sechzig Auszubildende und Lehrkräfte werden sich an der Regatta beteiligen und viele leckere Kuchen backen. Die Backwaren werden wir ebenso wie Getränke und gegrillte Würstchen zum Kauf anbieten – der Erlös wird komplett gespendet. Es sei mir erlaubt, an dieser Stelle allen für ihre Unterstützung ein großes Dankeschön auszusprechen.“

 

Für den guten Zweck: Krebspatienten durch Sporttherapie unterstützen

 

Die Erlöse der Veranstaltung sind zur Unterstützung der „Onkologischen Sport- und Bewegungstherapie“ am Universitätsklinikum vorgesehen. Krebserkrankungen betreffen viele Menschen. Die Behandlung ist außerordentlich kräftezehrend für Körper und Geist und die Rückkehr in das normale Leben oft ein schwerer Weg. Bewegung und Sport helfen den Patienten diese Schritte besser zu gehen, um zum Beispiel Nebenwirkungen oder auch Ängste und Sorgen besser zu meistern. Diese von Wissenschaftlern entwickelten und auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmten Sportprojekte vermitteln auch das Gefühl, in unserer Gesellschaft nicht alleine da zu stehen, sondern aktiv gestützt und unterstützt zu werden. „Wir hoffen, dass wir etwa 20.000 Euro Spenden für unser Sportprojekt einnehmen werden“, erklärt Dr. Patrick Jahn, einer der Organisatoren der Veranstaltung und Leiter der Stabsstelle Pflegeforschung am Universitätsklinikum.

 

Aus dem Ablaufplan

 

Die Begrüßung der Teilnehmer/innen und Besucher/innen erfolgt um 9 Uhr durch Bürgermeister Egbert Geier. Nach den Vorläufen werden gegen 12 Uhr Julia Lier, Ruder-Olympiasiegerin im Doppelvierer, und Sven Weise, Vertreter der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V., Grußworte halten. Die Halbfinals starten gegen 13.30 Uhr, die Finalläufe gegen 15.30 Uhr. Beendet wird die Veranstaltung durch die Siegerehrung, die Holger Stahlknecht gemeinsam mit Vertretern der Rudervereine gegen 17 Uhr durchführen wird.

 

Organisiert wird die Veranstaltung von Studierenden, Mitarbeiter/innen des Universitätsklinikums, der Martin-Luther-Universität sowie durch hallesche Rudervereine.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Stabsstelle Pflegeforschung und Entwicklung
Dr. Patrick Jahn
Telefon: (0345) 557-2220
E-Mail: patrick.jahn(at)uk-halle.de