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Was ist Physiologische Chemie?

Physiologische Chemie ist der historische Begriff für die Biochemie, insbesondere in der medizinisch relevanten Ausrichtung. Sie erforscht die molekularen Grundlagen an sich: den Aufbau der Biomoleküle, die Vorgänge des Stoffwechsels und deren unmittelbare Kontrolle sowie den genetischen Informationsfluss in Lebewesen. Die Physiologische Chemie, die als interdisziplinäre Wissenschaft Chemie, Biologie und Medizin verbindet, ist daher essentiell für das Verstehen normaler Lebensvorgänge und der Mechanismen der Krankheitsentstehung. Außerdem ist die Physiologische Chemie die wichtigste Grundlage für moderne Therapieansätze.

Was machen wir am Institut für Physiologische Chemie?

Das Institut für Physiologische Chemie (IPC) in der Hollystraße erfüllt seine Aufgaben in der Forschung und in der universitären Lehre. So deckt es die gesamte biochemische und molekularbiologische Lehre in der vorklinischen Medizin durch Vorlesungen, Seminare, Praktika und Prüfungen ab. Dabei wollen wir die Studierenden für die Biochemie  begeistern, damit sie grundlegende Mechanismen der Entstehung von Krankheiten besser verstehen. Weiterhin werden im IPC aktuelle und hochinteressante wissenschaftliche Fragestellungen im Bereich der Biomedizin und Zellbiologie bearbeitet. Verschiedene Forschungsschwerpunkte haben sich dabei in den jeweiligen Abteilungen des Hauses manifestiert. Neben der Zytoskelett-vermittelten Genexpressionskontrolle (Prof. Guido Posern) werden Proteine in neuralen Entwicklungsvorgängen am Modellsystem des Krallenfrosches charakterisiert (Prof. Thomas Hollemann) sowie Glykosylierungsvorgänge in zellulären Prozessen wie Zelladhäsion und -differenzierung (Prof. Rüdiger Horstkorte) erforscht.

Direktor:
Prof. Dr. Guido Posern

Hausanschrift:
Institut für Physiologische Chemie
Hollystrasse 1
06114 Halle (Saale)

Sekretariat:
Frau Liebert-Hoang
Telefon: (0345) 557-3812 
Fax:        (0345) 557-3811
Email:    Sekretariat