Umfrage zur Nutzung unserer Internetseite
Sehr geehrte/r Besucher/in unseres Internetauftrittes,

wir, das Universitätsklinikum Halle (Saale), führen im Moment eine Umfrage über die Nutzung unserer Internetseite durch. Mit den Ergebnissen dieser völlig anonymen und freiwilligen Umfrage wollen wir unsere Seite für Sie attraktiver und besser nutzbar machen. Wir würden uns deshalb sehr über Ihre Teilnahme freuen. Das Beantworten der Fragen dauert auch nur wenige Minuten.

Unsere Datenschutzinformationen finden Sie unter Datenschutzerklärung
Teilnehmen
Ich möchte nicht teilnehmen
Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Kurzbeschreibung:
Das Projekt wurde gemeinsam mit der Sektion Arbeitsmedizin unserer Universität, dem Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der Technischen Universität Dresden und der Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt am Regierungspräsidium Darmstadt bearbeitet. 

Ziel des Projektes war die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen körperlichen Belastungen im Beruf und dem Risiko des Auftretens einer Hüftgelenksarthrose (HA). Diese systematische Übersichtsarbeit untersuchte anhand der aktuellen Primärstudien die Frage, ob berufliche Tätigkeiten mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko verbunden sind.

Es erfolgten eine systematische Literatursuche und metaanalytische Zusammenfassungen der Expositionseffekte vergleichbarer Studien. Insgesamt 5 Kohortenstudien und 18 Fall-Kontroll-Studien, welche den Zusammenhang zwischen dem Heben von Lasten oder körperlich belastenden Tätigkeiten und der Entwicklung einer HA bzw. der Implantation einer Hüftgelenksprothese (HTEP) untersuchten, konnten eingeschlossen werden. Das Heben schwerer Lastgewichte führt zu einem erhöhten Risiko für eine Hüftgelenksarthrose. Das Risiko war bei exponierten Männern etwa 2fach (RR 2,09; 95%KI 1,4 bis 3,1) und bei Frauen auf das 1,4fache (RR 1,41; 95%KI 1,0 bis 1,9) erhöht. Körperlich belastende Tätigkeiten erhöhten das Risiko bei Männern auf das 2,5fache (RR 2,46; 95%KI 1,3 bis 4,8) und bei Frauen auf das 1,4fache (RR 1,38; 95%KI 0,9 bis 2,2). Auch Hüftschmerzen wurden in den jeweils exponierten Gruppen häufiger berichtet.

Das Manuskript für die Übersichtsarbeit wurde im November 2016 zum Reviewprozess beim Deutschen Ärzteblatt International eingereicht und befindet sich derzeit in Revision.