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Ärztliches Gespräch

Das Gespräch ist einer der im klinischen Alltag am häufigsten eingesetzten psychotherapeutischen Behandlungsbausteine. Es wird vom Behandler, aber auch von allen anderen therapeutisch tätigen Berufsgruppen wie Pflegepersonal, Psychologen, Zusatztherapeuten und Sozialarbeitern durchgeführt.

Die Ziele dieser Gespräche sind vielfältig, weswegen ihnen in der Behandlung eine wichtige Rolle zukommt.

Ein wichtiger Inhalt ist Vermittlung menschlicher Nähe und der Beziehungsaufbau. Gerade bei Patienten mit psychiatrischen Krankheitsbildern kommt es krankheitsbedingt häufig zum sozialen Rückzug und Verlust empfundener menschlicher Wärme, weswegen diese in der Therapie einen zentralen Punkt darstellen. Angenommen zu werden und über seine Probleme sprechen zu können, stellt für viele unserer Patienten eine Entlastung dar, die die Grundlage der weiteren Therapie bildet.

Auch die Gewinnung und Vermittlung von Informationen ist ein wichtiges Ziel dieser Gespräche. Für den diagnostischen und therapeutischen Prozess ist es unerlässlich, Informationen über Empfindungen, Probleme und deren Ursachen zu gewinnen, um hierauf reagieren zu können. Andererseits ist die Beratung und Aufklärung des Patienten, beispielsweise über die weitere Behandlungsplanung, wichtig, um eine Behandlungsstrategie festlegen zu können, die von Patient und therapeutischem Team getragen wird.

Die Sichtweise des Patienten einzubeziehen, ist unbedingte Grundlage eines erfolgreichen therapeutischen Prozesses.