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Wirksamkeit einer komplexen Intervention zur Verbesserung von Lebensqualität und sozialer Teilhabe von Pflegeheimbewohnern mit Gelenkkontraktur (JointConEval)

Kurztitel

  • JointConEval

Zeitraum

  • September 2017 bis August 2020

Leitung

  • Prof. Dr. Gabriele Meyer
  • Prof. Dr. Martin Müller (FH Rosenheim; Projektkoordinator)
  • Prof. Dr. Ulrich Mansmann (LMU München)

Mitarbeiterinnen

Partner

  • Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachhochschule Rosenheim, Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften
  • Ludwig-Maximilians-Universität München, Medizinische Fakultät, Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie

Förderung

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (01GL1706B)

 

Mehr Details finden Sie hier: https://bewegung-verbindet.de/

 

Hintergrund und Ziel

Gelenkkontrakturen sind häufiges Problem bei gebrechlichen, älteren Menschen und insbesondere bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen. Die infolge von Inaktivität, Fehlbildung, Verletzungen oder Schmerzen entstehenden Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit wirken sich negativ auf die Lebensqualität, die Funktionsfähigkeit und die Selbstständigkeit der Betroffenen aus. 

Das Projekt JointConEval hat das Ziel der Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit einer Intervention zur Verbesserung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität von älteren Menschen mit Gelenkkontrakturen im Pflegeheim mit dem Schwerpunkt der Verbesserung der sozialen Teilhabe. Das Vorhaben soll eine evidenzbasierte Grundlage zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Gelenkkontrakturen im Pflegeheim liefern.  

 

Studiendesign und Methode

Die Überprüfung der Wirksamkeit der Intervention folgt den methodischen Vorschlägen zur Evaluation komplexer Interventionen des Medical Research Councils. Die in einer Vorstudie entwickelte Intervention wird auf Grundlage der Ergebnisse der Prozessevaluation und ggf. neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet und in einer Cluster-randomisierten kontrollierten Studie in zwei Regionen Deutschlands (Halle/Saale und Rosenheim/München) überprüft. Die Partizipation der Bewohnerinnen und Bewohner als primäres Outcome wird mit der PaArticular Scale erfasst, welche in Vorstudien zum Einsatz bei Patientinnen und Patienten der geriatrischen Pflege mit Gelenkkontrakturen entwickelt wurde. Die Wirksamkeitsprüfung geht mit einer Prozessevaluation und einer gesundheitsökonomischen Evaluation einher.

 

Erwartete Ergebnisse

Wir erwarten eine Verbesserung der Partizipation der Pflegeheimbewohnerinnen und 
 -bewohner mit Gelenkkontrakturen aufgrund der implementierten Intervention. Die evaluierte Intervention soll in einem Handbuch präsentiert und für ein Fortbildungscurriculum aufbereitet werden. 

Die zu evaluierende Intervention hat das Potential, die an patientenrelevanten Endpunkten gemessene Versorgungsqualität zu verbessern und Effektivitätsgewinne im Gesundheitswesen, insbesondere in der Versorgung älterer Menschen, zu erreichen.

 

Stichworte

Gelenkkontraktur, Pflegeheim, Aktivität und Partizipation