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Ein Forschungsschwerpunkt des Zentrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie sind die molekularen Grundlagen der männlichen und weiblichen Infertilität (Unfruchtbarkeit). Grundlagenforschung zu genetischen und biochemischen Ursachen des Krankheitsbildes soll Wege zu verbesserten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten aufzeigen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der Effekte von Testosteron und anderen Androgenen auf die Entwicklung von mesenchymalen Stammzellen (eine Untergruppe der adulten Stammzellen, siehe Schema 1) zu Fettzellen.

Männer mit altersbedingten Androgenmangelerscheinungen neigen zu einem erhöhten Bauchfettanteil und kardiovaskulären Erkrankungen sowie der Ausprägung eines Diabetes Typ II. Mit Hilfe der Untersuchung an mesenchymalen Stammzellen erhoffen wir ein besseres Verständnis der beschriebenen Symptome und in Zukunft innovative therapeutische Ansätze.

 

Genetische Variabilitäten hinsichtlich der Ausstattung eines Menschen mit hormonbindenden Rezeptoren sind mittlerweile als Ursache für ein ausgeprägtes Krankeitsrisiko (z.B. Brustkrebs) identifiziert.

Mit neuen diagnostischen Untersuchungen zu genetischen Faktoren als Ursache einer verminderten Hormonwirkung (Hypogonadismus und genetische Variabilitäten im humanen Androgen-Rezeptor) werden Wege zur Therapieoptimierung in der Assistierten Reproduktion, wissenschaftlich überprüft.