Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Pädiatrie I ist als Klinik der Maximalversorgung und Partner der stationären und ambulanten Versorger der Stadt Halle sowie des südlichen Sachsen-Anhalts und dessen angrenzenden Regionen für die allgemeine und spezialisierte kinder- und jugendärztliche Versorgung zuständig. In enger Verzahnung von Patientenversorgung und wissenschaftlicher Arbeit widmen wir uns neben der Therapie häufiger kindlicher Erkrankungen der Erforschung, Erkennung und Behandlung schwerer und auch seltener Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters.

Unsere Schwerpunkte und Spezialambulanzen

Schwerpunkt unserer Klinik ist die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sowie alle Erkrankungen des Blutes, der Blutbildung und Blutgerinnung. Alle erforderlichen Behandlungsmöglichkeiten, einschließlich Chemotherapie und Stammzelltransplantation (autolog und allogen), stehen zur Verfügung.

Die Diagnostik und Behandlung erfolgt multiprofessionell durch unser Team aus  Ärztinnen und Ärzten, professionellen Pflegekräften und den Mitarbeiterinnen des psychosozialen Teams. Unterstützt werden wir in der Betreuung der Kinder durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale). Somit werden vom Zeitpunkt der Diagnosestellung an alle Belange der Kinder aber auch ihrer Familien berücksichtigt. 

Das interdisziplinäre Behandlungsteam besteht schwerpunktmäßig aus Experten der Universitätskliniken für Kinderchirurgie, Radiologie,  Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Neurochirurgie sowie für Orthopädie und Unfallchirurgie. Im Rahmen des Pädiatrisch-Onkologischen Zentrums am Krukenberg-Krebszentrum des UKH  bestehen Kooperationen auch mit externen Einrichtungen, u.a mit den Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale).

Die Pädiatrische Hämatologie/Onkologie am UKH erfüllt vollumfänglich die Qualitätsanforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses an die stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit hämatoonkologischen Krankheiten (Richtlinie zur Kinderonkologie, KiOn-RL). Seit dem 29.11.2019 ist die Pädiatrische Hämatologie/Onkologie durch die Deutsche Krebsgesellschaft als „Kinderonkologisches Zentrum“ zertifiziert. Es ist das einzige DKG-zertifizierte Kinderonkologische Zentrum in Sachsen-Anhalt. 

Das Kinderonkologische Zentrum des UKH nimmt an allen nationalen und internationalen Therapiestudien der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) teil. In Kooperation mit der Internistischen Hämatologie und Onkologie sind an unserem Haus autologe und allogene Stammzelltranplantationen bei Kindern und Jugendlichen möglich.

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2911 (Mo-Do 13-15 Uhr, Fr 12-14 Uhr)

E-Mail: kkh-haemat-ambulanz(at)uk-halle.de 

In dieser Ambulanz werden zwei Gruppen von Patienten betreut. Zum einen werden Kinder nach einer Stammzelltransplantation ambulant weiter untersucht und behandelt. Komplikationen (Spender-gegen-Wirt Erkrankung, Infektionen), Spätfolgen, Remission-Untersuchungen werden im Verlauf kontrolliert und beobachtet. Zum anderen stellen sich hier Patienten zur Vorbereitung oder Evaluation einer Stammzelltransplantation vor. 

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2911 (Mo-Do 13-15 Uhr, Fr 12-14 Uhr)

E-Mail: kkh-haemat-ambulanz(at)uk-halle.de 

In der Ambulanz für Hämoglobinopathien können sich Kinder zur Abklärung oder Behandlung von angeborenen Erkrankungen der roten Blutkörperchen (u.a. Thalassämie, Sichelzellanämie) vorstellen. Follow Up-Untersuchungen werden angeboten. Eine Therapie der sekundären Eisenüberladung wird durchgeführt und überwacht. Außerdem wird die Indikationen für chronische Transfusionsprogramme gestellt. Die Möglichkeit einer Stammzelltransplantation von einem gesunden Geschwisterspender oder von einem passenden Fremdspender wird überprüft. 

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2911 (Mo-Do 13-15 Uhr, Fr 12-14 Uhr)

E-Mail: kkh-haemat-ambulanz(at)uk-halle.de 

Ein Schwerpunkt im Bereich der Pädiatrischen Hämostaseologie (mit KV-Ermächtigung) ist die Diagnostik von Blutungsneigungen von Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Geburtstag (u. a. Hämophilie A, Hämophilie B, v.-Willebrand-Syndrom, Faktor VII-Mangel, Thrombozytopathie u.ä.). Dazu gehört auch die langfristige Betreuung und Therapie von Patienten mit schweren Blutungsneigungen (z.B. schwere Hämophilie A, B und v.-Willebrand-Jürgens-Syndrom Typ 3). Auch die Abklärung von unklaren Blutungsneigungen oder eine präoperative Diagnostik gehört zu unserem Leistungsangebot.Ein weiterer Schwerpunkt ist aber auch die Diagnostik und Betreuung von Kindern und Jugendlichen (bis zum 18. Geburtstag) mit Thrombosen und Schlaganfällen (inklusive Nachbetreuung nach stationärem Aufenthalt und ggf. humangenetischer Diagnostik). Im Rahmen von hämostaseologischen Notfällen steht ein Notfalldepot mit verschiedenen Faktorenkonzentraten in unserer Notfallambulanz rund um die Uhr zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wenn Ihr Kind innerhalb von 10 Tagen vor dem Termin einen Infektion, Unfall, Sturz oder Verletzung hatte.

Erreichbarkeit: 0345 557 2053 (Mo-Fr 10-12 Uhr)

E-Mail: kkh_amb(at)uk-halle.de  

In der kinderrheumatologischen Ambulanz werden Kinder und Jugendliche mit entzündlichen Gelenk- und Knochenerkrankungen (u.a. Juvenile idiopadische Arthritis, Lyme Borreliose, Nicht bakterielle Osteomyelitis (NBO/CRMO)), entzündlichen Haut- und Bindegewebserkrankungen (u.a. System. Lupus erythematodes, juvenile Dermatomyositis, Slerodermie) sowie entzündlichen Erkrankungen der Blutgefäße (Vasukulitiden; u.a. Purpura Schönlein Henoch, Kawasaki-Syndrom) diagnostiziert und behandelt. Auch Kinder und Jugendliche mit periodischem Fieber (Autoinflammatorische Erkrankungen) und mit chronischen muskuloskelettalen Schmerzen werden hier betreut und behandelt. 

Wir bieten zusätzlich physiotherapeutische, ergotherapeutische und psychologische Betreuung an.

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2053 (Mo-Fr 10-12 Uhr)

E-Mail: kkh_amb(at)uk-halle.de  

In unserer neuropädiatrischen Ambulanz betreuen wir Kinder- und Jugendliche mit akuten und chronischen Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems, neuromuskulären Erkrankungen, akuten und chronischen Kopfschmerzen und Epilepsien.

Um die Belastung für unsere kleinen Patienten und die Familien so gering wie möglich zu halten, werden die allermeisten Erkrankungen ambulant diagnostiziert und behandelt, d.h. stationäre Aufenthalte sind nur in ganz seltenen Fällen notwendig.

In unserer EEG-Abteilung können Wach- sowie Schlaf-EEG-Untersuchungen sowie Langzeit-EEG abgeleitet werden. Diese Untersuchungsmethode ist nicht-invasiv, d.h. ohne Nadeln o.ä. und überhaupt nicht schmerzhaft.

In Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Neurologie sind die Ableitungen von Nervenleitgeschwindigkeit sowie die Elektromyographie möglich. In Kooperation mit unserer Kinderradiologie sowie Neuroradiologie führen wir Schichtbilduntersuchungen (vorzugsweise MRT) durch, um hier ggf. Ursachen für neurologische Erkrankungen zu finden.

Patienten mit neurokutanen Erkrankungen (Tuberöse Sklerose, Neurofibromatose) werden in interdisziplinärer  Zusammenarbeit mit den anderen Fachrichtungen betreut. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht ebenfalls zu den den Kinder- und Jugendpsychologen in unserem Hause.

In unserer Botulinum-Toxin Sprechstunde werden Patienten mit infantiler Cerebralparese und spastischer Muskeltonuserhöhung behandelt.

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2761 (Mo-Fr 8-14 Uhr)

E-Mail: kkh_amb(at)uk-halle.de  

In unserer Ambulanz behandeln wir alle angeborene Stoffwechselkrankheiten, wie z.B. Phenylketonurie, Harnstoffzyklusdefekte, Galaktosämie, hereditäre Fruktoseintoleranz, Störungen der Fettsäureoxidation (z.B. MCAD-Mangel), Mitochondriopathiens sowie alle Störungen eines Vitamin-Stoffwechsel (bspw. Rachitis).  

Um die Belastung für unsere kleinen Patienten und die Familien so gering wie möglich zu halten, werden die allermeisten Erkrankungen ambulant diagnostiziert und behandelt, d.h. stationäre Aufenthalte sind nur in ganz seltenen Fällen notwendig.

In unserer Lipidambulanz behandeln wir Kinder mit Fettstoffwechselerkrankungen, wie z.B. familliäre Hypercholesterolämie. 

In unserem ambulanten Setting arbeiten wir eng mit unserer kinderendokrinologischen Arbeitsgruppe, mit speziell geschulten Kinder-Ernährungsberaterinnen sowie unseren Kinder- und Jugendpsychologen zusammen, um so für unsere Patienten und den Familien eine umfassende Betreuung sicherstellen zu können. 

Wir sind zudem Zentrum zur Diagnostik und Behandlung von Mukopolysaccharidosen. Bei diesen angeborenen Stoffwechselerkrankungen wird das fehlende Enzym den Patienten regelmäßig über die Vene verabreicht. Diese „Enzymersatztherapie“ wird bei uns selbstverständlich ambulant durchgeführt, d.h. die betroffenen Patienten bekommen in enger Kooperation mit in dieser Betreuung sehr erfahrenen Pflegediensten ihre Enzyme zu Hause verabreicht. Weitere Informationen über diese seltene Erkrankung finden Sie unter www.mps-ev.de. 

Des weiteren ist unsere Spezialsprechstunde für Kinder mit angeborenen Stoffwechselerkrankungen ein Behandlungsschwerpunkt für Kinder und Jugendliche mit der Erkrankung Niemann Pick Typ C. Hier ist eine Enzymsubstitution möglich. Weitere Informationen zu dieser Erkrankung finden Sie unter www.niemann-pick.de.

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2053 (Mo-Fr 10-12 Uhr)

E-Mail: kkh_amb(at)uk-halle.de

Pädiatrische Endokrinologie (Hochschulambulanz)

Schwerpunkt der endokrinologischen Hochschulambulanz ist die Diagnostik und Therapie von Hormonstörungen im Kindes- und Jugendalter, insbesondere von Wachstumsstörungen: 

  • Kleinwuchs einschließlich Small-for Gestational-Age (SGA)- Kleinwuchs, syndromaler Kleinwuchs
  • Hochwuchs einschließlich syndromaler Hochwuchsformen
  • Adipositas (einschließlich syndromaler Adipositasformen)
  • Störungen der Pubertätsentwicklung (vorzeitige oder verzögerte Pubertätsentwicklung)
  • Störungen der Schilddrüsenfunktion (Unter- bzw. Überfunktion, Autoimmun-Thyreoiditis)
  • Störungen des Knochenstoffwechsels
  • Erkrankungen der Nebennieren (Störung des Cortisolhaushaltes)
  • Störungen der hypophysären oder hypothalamischen Funktionen, insbesondere nach onkologischen Erkrankungen
  • Syndrom polyzystischer Ovarien 


Bitte bringen Sie zur Erstvorstellung das gelbe Vorsorgeheft Ihres Kindes und alle Vorbefunde (falls vorhanden) mit. 

Die Behandlung Ihres Kindes erfolgt in einem interdisziplinären, multiprofessionellen Team, welches schwerpunktmäßig aus Experten der Universitätskliniken für Kinderheilkunde, Kinderchirurgie, Radiologie, ggf. Neurochirurgie, Orthopädie und weiteren besteht. 

Die Diagnostik und Therapie endokrinologischer Erkrankungen erfolgt gemäß der Qualitätsanforderungen der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Endokrinologie und basierend auf den derzeit gültigen Leitlinien der Fachgesellschaft. 

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2053 (Mo-Fr 10-12 Uhr)

E-Mail: kkh_amb(at)uk-halle.de  

Kinder und Jugendliche mit Diabetes und ihre Familien werden durch unser Klinikteam in Kooperation mit anderen kinder- und jugendmedizinischen Fachbereichen (z.B. Gastroenterologie und Psychosomatik) interdisziplinär versorgt. 
Zum Leistungsspektrum zählen:

  • eine ambulante und stationäre Diagnostik und Therapie nach aktuellen Leitlinien
  • eine Behandlung mit den neuesten Insulinpumpensystemen und Glukosesensorsystemen
  • ein interdisziplinäres Team aus: Fachärzten für Kinderendokrinologie und -diabetologie, Diabetesberaterin, Kinder- und Jugendpsychiater, Kinderkrankenschwestern mit besonderer Erfahrung mit Kindern mit Diabetes.
  • Durchführung strukturierter Diabetesschulungen sowie Angebot spezieller Schulungskurse für Betreuer, Lehrer und Erzieher
  • eine psychosoziale Betreuung der Familien
  • Kontakte zu anderen Betroffenen, Familien, Patientenorganisationen und entsprechenden Selbsthilfeinitiativen 

Erreichbarkeit: 0345 557 7171  (Mo-Fr 8-16 Uhr)

Der Bereich der pädiatrischen Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung umfasst die vielseitige Diagnostik, Therapie und Begleitung von Patienten mit Erkrankungen aller Verdauungsorgane. Dies beinhaltet insbesondere Patienten mit:

  • Chronischen Bauchschmerzen/ Durchfällen
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Nahrungsmittelallergien
  • Zöliakie
  • Gastritis („Magenschleimhautentzündung", z.B. Helicobacter pylori Infektion)
  • Erkrankungen der Speiseröhre (eosinophile Ösophagitis, Refluxösophagitis)
  • Kohlenhydratmalabsorption (Milchzucker-, Fruchtzuckerunverträglichkeit, Sorbitunverträglichkeit u.a.)
  • Gedeihstörungen
  • chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Kurzdarmsyndrom
  • akuten und chronischen Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (Pankreatitis, exokrine Pankreasinsuffizienz)
  • akuten und chronischen Lebererkrankungen (infektiöse Hepatitis, Autoimmunhepatitis, primär sklerosierende Cholangitis, Morbus Wilson, akutes Leberversagen, neonatale Cholestase)
  • Z.n. Lebertransplanation, Sondenversorgung (PEG, Button, Jet-PEG)

Die diagnostischen Verfahren für gezielte Untersuchungen des Verdauungstrakts, wie Ösophago-Gastro-Duodenoskopie („Magenspiegelung“ in allen Altersgruppen), Ileo-Coloskopie („Darmspiegelung“), Interventionelle Endoskopie (Fremdkörperentfernung, Polypektomie, Bougierungen, PEG-Anlage, Dünndarm/ JET-PEG), Ösophagus-24h-Impedanz-pH-Metrie, H2-Atemteste (Lactose, Fructose, Sorbit, Glucose u.a.), C13-Atemtest und perkutane Leberbiopsie stehen zur Verfügung.

 
Die pädiatrische Endoskopie findet in Kooperation mit der interdisziplinären Endoskopie statt; spezielle Untersuchungen wie Kapselendoskopien, ERCPs sowie die obere und untere Endosonographie können ebenso durchgeführt werden. 
Die Dünndarmdarstellung mittels MR-Sellink oder Hydro-MRT steht in der hiesigen Kinderradiologie zur Verfügung.

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2053 (Mo-Fr 10-12 Uhr)

E-Mail: kkh_amb(at)uk-halle.de  

Die spezialisierte ambulanten Palliativversorgung (SAPV) richtet sich an Patienten mit einer lebenslimitierenden Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium. Durch diese spezialisierte Versorgung soll unter Einbeziehung ambulanter Partner (Hausarzt, Pflegedienst, ambulanter Hospizdienst, u. a.) und der Angehörigen die Versorgung bis zum Tod im häuslichen Umfeld unter Vermeidung belastender Krankenhausaufenthalte ermöglicht werden. Seit 2007 ist die SAPV gesetzlich verankert (SGB V, §37b (1)). Die Versorgung erfolgt über das Kinderpalliativnetz Sachsen-Anhalt.

Die SAPV  ermöglicht die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit einer lebenslimitierenden Erkrankung zu Hause. Die betroffenen Kinder können so die ihnen verbleibende Zeit gemeinsam mit ihren Eltern, Geschwistern und Verwandten in der vertrauten häuslichen Umgebung verbringen. In der schwierigen Situation einer voranschreitenden lebenslimitierenden Erkrankung ist das Ziel der multiprofessionellen SAPV, eine höchstmögliche Lebensqualität zu gewährleisten. Dies erfolgt zum einen durch eine symptomlindernde medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen zum anderen durch eine psychosoziale Unterstützung der betroffenen Familien.

Das individuelle Versorungungsangebot des SAPV-Teams erfolgt in Absprache mit ambulanten Partnern und richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen des Patienten sowie dessen Angehörigen. Durch eine 24-stündige telefonische Erreichbarkeit sowie Besuche des SAPV-Teams zu Hause wird die Versorgung gewährleistet. Die Versorgung durch das SAPV-Team beinhaltet:

  • Symptomerfassung und Durchführung von lindernden Therapien
  • 24-stündige Notfall- und Kriseninterventionsbereitschaft, einschließlich Durchführung von Hausbesuchen
  • psychosoziale Begleitung des Patienten und der Angehörigen, einschließlich Möglichkeiten von Entlastungsangeboten und Trauerbegleitung
  • Koordination der ambulanten Partner in der individuellen Betreuung, Unterstützung und Schulung der Angehörigen zur Selbsttätigkeit

Im Bedarfsfall nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Kinderpalliativnetz Sachsen-Anhalt auf. Das zentrale Case Management des Netzes steht Ihnen als Angehöriger eines erkrankten Kindes oder als betreuender Arzt telefonisch zur Verfügung: 

  • 0391 8505-708 (Montag bis Freitag von 8 - 17 Uhr)

In einem Erstgespräch machen wir uns ein Bild von der aktuellen Situation Ihres Kindes. Die Krankenkassen übernehmen nach Prüfung des Anspruches die Finanzierung der SAPV. Hierzu ist eine Verordnung (Muster 63) notwendig. 

Kontakt

Seit 2014 besteht das Kinderpalliativnetz Sachsen-Anhalt. Das zentrale Case Management des Netzes steht Ihnen als Angehöriger eines erkrankten Kindes oder als betreuender Arzt telefonisch zur Verfügung: 

  • 0391 8505-708 (Montag bis Freitag von 8 - 17 Uhr) 

Der direkte Kontakt zum Kinderpalliativteam ist ebenfalls telefonisch möglich:

  • 0345 557-2467 (ganztägig über die gesamte Woche)

Sollte Ihr Kind unter einer solchen Erkrankung leiden, dann nehmen Sie jederzeit Kontakt mit uns auf. In einem Erstgespräch machen wir uns ein Bild von der aktuellen Situation Ihres Kindes.

Das psychosomatische Team bietet ambulante und stationäre Diagnostik, interdisziplinäre Beratung und Therapie. Im Konsil- und Liaisondienst betreuen wir stationär aufgenommene Kinder und Jugendliche mit psychosomatischen Störungen sowie emotionalen Problemen im Zusammenhang mit einer körperlichen Erkrankung. Weiterhin begleiten wir in multiprofessionellen Teams Kinder mit chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetologie, Rheumatologie). Kinder und Jugendliche mit onkologischen Erkrankungen werden durch ein spezialisiertes Team psychologisch-psychosozial betreut.

Spezialisierte ambulante Behandlungen erfolgen im Bereich unserer Schrei-Schlaf-Füttersprechstunde, der psychologischen Sprechstunde sowie der onkologischen Nachsorge. 

Erreichbarkeit: 0345 557 2053 (Mo-Fr 10-12 Uhr)

E-Mail: kkh_amb(at)uk-halle.de  

Seit ihrer Gründung 2006 bietet die KinderSchutzGruppe (Sozialmedizinische Ambulanz) des Universitätsklinikums Halle (Saale) Leistungen zur ambulanten und stationären Diagnostik und Behandlung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Diese Leistungen werden interdisziplinär durch ein Team erbracht, welches sich aus verschiedenen Berufsgruppen zusammensetzt. Im Rahmen des multiprofessionellen Fallmanagement besteht eine enge Zusammenarbeit mit öffentlichen/privaten Beratungsstellen sowie der Kinder- und Jugendhilfe.

Kinder und Jugendliche jeden Alters können zur Abklärung einer Kindeswohlgefährdung vorgestellt werden. Hierzu benötigen sie einen Einweisungsschein des behandelnden Arztes. Im Notfall kann jederzeit eine Vorstellung über unsere Kinderakutambulanz stattfinden. Dabei erfolgen neben Diagnostik und Erstversorgung, die Planung und Umsetzung von therapeutischen Interventionen, Beratung in Akutsituationen sowie die Vermittlung von Hilfsangeboten.

Die KinderSchutzGruppe ist nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin akkreditiert.

Erreichbarkeit:

Kinderakutambulanz: 0345 – 557 7700

24-Stunden Beratungsdienst bei medizinischen Fragen Kinderschutz: 0345 – 557 2494

Ansprechpartner für andere Regionen können Angehörige der Heilberufe über die 24-Stunden telefonisch erreichbare Medizinische Kinderschutzhotline erhalten oder direkt anrufen unter 0800 19 210 00.

Bei dringenden Medizinischen Notfällen rufen Sie bitte den Rettungsdienst über die 112. Zur Abwendung einer akuten drohenden Gefahr kontaktieren Sie bitte die Polizei unter 110.