uPA/PAI-1 Test bei der DiagnoseBrustkrebs kann Chemotherapie für die Patientin ersparen

Die beiden Eiweiße uPA und PAI-1 (Plasminogen-Aktivator vom Urokinase-Typ und sein Inhibitor PAI-1), isoliert aus dem Tumorgewebe, geben als Prognosefaktoren Auskunft über das Rückfallrisiko einer Patientin, die an Brustkrebs erkrankt ist. Erhöhte Konzentrationen von uPA und / oder PAI-1 im Tumor korrelieren mit einem ungünstigen Krankheitsverlauf, diese Patientinnen benötigen und profitieren von einer Chemotherapie. Eine Patientin mit einem Tumor, der niedrige Werte von uPA und PAI-1 hat, wird einen günstigen Krankheitsverlauf zeigen, sie benötigt keine Chemotherapie. Dies betrifft Frauen, bei denen die Tumorzellen nicht die Lymphknoten befallen haben (nodal negativ) und die Tumorzellen noch mäßig differenziert sind (sogenannte G2-Tumore). Für die Bestimmung der uPA und PAI-1-Werte wird Frischgewebe vor jeglicher Therapie aus dem Tumor entnommen, schockgefroren und auf Trockeneis zur Analyse in unser Labor geschickt.

Wir bieten den Test sowohl für unsere als auch für Patientinnen aus externen Häusern an. Für die Logistik und den Transport beachten Sie bitte unsere Hinweisblätter (allgemeine Hinweise, Laborauftrag). Circa eine Woche nach der Probenentnahme erhalten die Ärzte die Laborberichte. Da für die Bestimmung eine sogenannte frische, nicht in Formalin fixierte Gewebeprobe aus dem Tumor benötigt wird, sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt vor der Operation mit der Patientin absprechen, ob der Test für sie in Frage kommt.

Einschlusskriterien

Behandlungspfad

Hinweise Gewebeasservierung

Formular Laborauftrag

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