Nachfolgend finden Sie Informationen für einen stationären Aufenthalt.

Wir haben insgesamt 4 neurologische Stationen:

- Neurologische Intensivstation (NITS, Nr. 2 auf Lageplan)
- Stroke unit (Nr. 2 auf Lageplan)
- Allgemeinstation Neurologie 1 (N1, Nr. 1 auf Lageplan)
- Allgemeinstation Neurologie 3 (N3, Nr. 1 auf Lageplan)

Wenn eine stationäre Aufnahme (Nr. 6 auf Lageplan) bei uns vereinbart wurde, bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • „Verordnung von Krankenhausbehandlungen“ (Einweisungsschein) von Ihrem einweisenden Arzt,
  • Elektronische Gesundheitskarte (Chipkarte),
  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Ggf. Nachweis über Zuzahlungsbefreiung für die stationäre Krankenhausbehandlung bzw. Quittungen über bereits geleistete Zuzahlungen im laufenden Kalenderjahr,
  • vollständige und aktuelle Liste (!) mit Ihren Medikamenten,
  • für 2 Tage Ihre benötigten Medikamente (für den seltenen Fall, dass wir Ihre Medikamente nicht vorrätig haben),
  • auswärtige Vorbefunde (z.B. Entlassungsbriefe anderer Kliniken, CDs von auswärtigen MRT- oder CT-Untersuchungen, usw.),
  • persönliche Gebrauchsgegenstände wie z.B. Bademantel, Waschutensilien, Kopfhörer, Laptop, usw.
  • Telefonnummer und Anschrift von Angehörigen und Hausarzt,
  • ggf. Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung,
  • ggf. Kostenübernahme der Krankenkasse /Fahrtkosten aus anderen Bundesländern,
  • ggf. Dokumente zu chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetikerausweis, Allergiepass, Falithrompass usw.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrmitteln: Mit den Strassenbahnen Linie 4 (Kröllwitz - Hauptbahnhof) und Linie 5 (Kröllwitz - Bad Dürrenberg) können Sie zu uns gelangen. Sie können aber auch Buslinie 34 (Heide Universitätsklinikum - Südpark) und 36 (Heide Universitätsklinikum - Friedhof Neustadt) nehmen. Die Haltestelle hat den Namen „Heide-Universitätsklinikum“ und ist ca. 100 m vom Haupteingang des Klinikums entfernt. Informationen zum Fahrplan finden Sie unter  http://www.havag.com oder www.bahn.de. Bitte denken Sie auch an Bauarbeiten und Fahrplanänderungen.

Adresse für Ihr Navigationsgerät: Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle (Saale)

Koordinaten: 51°30'04.3"N 11°56'05.5"E,

Parken: Für Ihren Pkw stehen an der Seite des Hauteingangs gebührenpflichtige Parkplätze im Parkhaus und entlang der Ernst-Grube-Straße zur Verfügung. Ein kostenloses Parken für eine längere Zeit ist auf dem Universitätsgelände möglich:  Von-Danckelmann-Platz, 06120 Halle.

Taxi: Taxis finden Sie an der Ernst-Grube-Straße nahe dem Haupteingang.

Lageplan:

Gehen Sie bitte zuerst zur stationären Aufnahme (Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 06.30 – 18.00 Uhr, Freitag und vor Feiertagen von 06.30 - 16.00 Uhr). Die stationäre Aufnahme befindet sich im Haupteingangsbereich neben dem ersten Treppenaufgang. Dort werden Formalitäten geklärt und Sie erhalten Ihre Patientenmappe. Patienten, die Wahlleistungen in Anspruch nehmen möchten, sollten dies angeben, da ein gesonderter Vertrag mit Ihnen abgeschlossen werden muss. Mehr Informationen zur stationären Aufnahme.

Anschließend gehen Sie bitte bis spätestens 10.30 Uhr zu Ihrer Station, dort erfolgt dann die Pflegeaufnahme. Bitte teilen Sie uns bestehende Allergien, Unverträglichkeiten und besondere Essenswünsche (z.B. glutenfrei, vegan) mit.

In Anschluß erfolgt die Anamneseerhebung und klinische Untersuchung durch einen Assistenzarzt.

Im Anschluß erfolgt eine Vorstellung beim zuständigen Oberarzt.

Ein typischer Tagesablauf sieht bei uns wie folgt aus:

  • Sie werden ca. 6.30 Uhr geweckt,
  • die Essenzeiten (Frühstück, Mittag, Abendbrot) können etwas variieren, weil wir eine Akutklinik sind,
  • die tägliche Visite findet vormittags statt (Beginn ca. 10 Uhr),
  • Untersuchungen finden zischen 6.30 und 18 Uhr statt,
  • gegen 22 Uhr ist Schlafenszeit.

Bei uns auf Station werden schwerkranke Patienten behandelt. Wir bitten Sie deswegen besondere Rücksicht auf diese zu nehmen. Beispielsweise kann es für einen Mitpatienten störend sein, wenn sehr viel Besuch gleichzeitig im Zimmer sich aufhält oder die Musik zu laut ist.

Bitte beachten Sie außerdem: Das Rauchen im Universitätsklinikum ist nur in den ausgewiesenen Raucherzonen erlaubt! Der Konsum von Alkohol im gesamten Klinikgelände ist nicht gestattet.

Die Klinik und Poliklinik für Neurologie und das gesamte Universitätsklinikum können unzählige Untersuchungen durchführen. Alle können hier nicht aufgezählt werden. Die Neurologie bietet selbst z.B. folgende Untersuchungen an:

  • Elektromyographie (EMG),
  • Elektroneurographie (ENG),
  • Visuell evozierte Potentiale (VEP),
  • Elektroencephalopathie (EEG),
  • Dopplersonographie der hirnversorgenden Arterien,
  • Entnahme und Untersuchungen von Muskelbiopsien.

An den Werktagen findet täglich eine Visite statt. Diese wird meistens vormittags (Beginn ca. 10 Uhr) sein.

Am Montag findet eine Oberarztvisite statt. Am Donnerstag stellen Sie sich bitte auf eine Chefarztvisite ein. Im Semester wird diese Visite meistens durch medizinische Studenten der Universität Halle (Saale) begleitet.

Hinweis: Zur Vorbereitung auf die Visite, ist es oft sinnvoll, sich seine Fragen zu notieren, um diese dann in der Visite zu stellen.

Es gelten bei uns keine besonderen Besuchszeiten. Da aber vormittags die meisten Untersuchungen stattfinden, kann es sein, dass sie zu dieser Zeit beschäftigt sind und wenig Zeit für Ihren Besuch haben. Wir bitten um Verständnis, wenn während der Behandlungen und pflegerischen Maßnahmen für Ihr Besuch Wartezeiten entstehen. Wir empfehlen Ihnen als Besuchzeiten die Nachmittagsstunden ab 15:00 Uhr.

Wir bitten um Nachtruhe ab 22 Uhr. Ihr Besuch sollte (bis auf abgesprochene Ausnahmefälle) nicht länger auf Station sein.

Aus Rücksicht auf andere Patienten bitten wir Sie, maximal 2-3 Besucher im Zimmer zu empfangen. Außerhalb Ihres Zimmer (z.B. Aufenthaltsraum) können Sie natürlich mehr Besucher empfangen.

Die Sprechzeiten sind von Station zu Station unterschiedlich. Erkundigen Sie sich bitte bei der Pflege nach der konkreten Zeit. Da wir eine Akutklinik sind und auch Notfälle behandeln, kann es sein, dass Ihr behandelnder Arzt in Ausnahmefällen zu der angegebenen Zeit keine oder nur wenig Zeit für Sie und Ihre Angehörigen hat. Dies bitten wir zu entschuldigen.

Oft kommt es vor, dass mehrere Angehörige und Bekannte sich nach Ihren Gesundheitszustand erkundigen wollen. Wir möchten Sie bitten, uns einen oder maximal zwei Ansprechpartner zu benennen. Mit diesen werden wir gerne ausführlich alle Details besprechen. Der Ansprechpartner kann anschließend die Informationen an die anderen Angehörigen und Bekannten weiterleiten.

Hinweis: Wir werden nur nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung mit Ihren Angehörigen oder Bekannten sprechen. Geben Sie Ihre Zustimmung am besten gleich bei der Pflegeaufnahme an.

Am Entlassungstag erhalten Sie einen Entlassungbrief von uns. Dieser kann teilweise noch unvollständig sein. Zu diagnostischen Zwecken arbeiten wir z.B. mit internationalen Laboren zusammen. Der Versand des Untersuchungsmaterials und die Ergebnisse dauern teilweise Wochen. Die Analyse z.B. einer Muskelbiopsie wird bei uns im Haus gemacht, die Färbungen benötigen aber teilweise Tage bis Wochen, bevor wir eine Analyse durchführen können. Deswegen kann es sein, dass noch nicht alle Untersuchungsbefunde bei Ihrer Entlassung vollständig sind. Diese Befunde werden in den endgültigen Entlassungsbrief aufgenommen. Dieser wird an Sie bzw. Ihren Einweiser verschickt, sobald alle notwendigen Untersuchungsbefunde vorliegen.

Wenn Sie bestimmte Untersuchungen (wie z.B. CD mit radiologischen Untersuchungen wie z.B. MRT oder CT) mit nach Hause nehmen wollen, geben Sie uns frühestmöglich einen Hinweis. Die CDs müssen in der radiologischen Abteilung erst angefertigt werden, dass ist z.B. am Entlassungstag nicht mehr möglich.

Cafeteria: Im Eingangsbereich befindet sich eine Cafeteria, wo Sie sich beispielsweise mit Ihren Besuch treffen können. Sie können täglich aus einem Sortiment von warmen und kalten Speisen mit dem gewissen Extra an Frühstück, Zwischenversorgung, Mittagessen, Eis oder Kaffeespezialitäten wählen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag: 8:00 – 21:00 Uhr (Oktober bis März bis 20:00 Uhr) und an Samstag/Sonntag/Feiertag: 10:00 – 21:00 Uhr (Oktober bis März bis 20:00 Uhr).

Mitarbeiterrestaurant "Halleblick": Unser Mitarbeiterrestaurant "Halleblick" (Funktionsgebäude 10, 2. Etage) steht ihnen Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 14.30 Uhr natürlich auch zu Verfügung. Tipp: Probieren Sie dort einen gesunden Salat.

Einkaufen: Auf dem Klinikumgelände befindet sich keine Möglichkeit zum Einkaufen. Aus versicherungstechnischen Gründen dürfen Sie während Ihres stationären Aufenthaltes das Klinikgelände auch nicht verlassen. Wenn Sie etwas benötigen, bitten Sie Ihre Besucher aus den zwei naheliegenden Supermärkten (100 bzw. 200 m entfernt, in der Nähe der ÖPNV-Haltestelle) etwas mitzubringen. Lieferdienste liefern auch in die Klinik.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Konsum von Alkohol im Klinikgelände nicht gestattet ist und rauchen nur an dafür speziell ausgezeichneten Stellen erlaubt ist.

Fernsehen ist für eine bestimmte Zeit kostenlos, mehr Programme und längere Zeit können Sie bei der stationären Aufnahme kaufen.

Telefon am Bett können ebenfalls bei der stationären Aufnahme gekauft werden.

Wir haben für Sie ein WLAN-Netzwerk. Für größere Datenmengen (>300 MB) ist dieses Netzwerk jedoch nicht zulässig. Wenn Sie mehr Internet benötigen, benutzen Sie einen eigenen Internetstick oder die Hotspotfunktion Ihres Handys. 

Ihre Vorschläge und Kritik nehmen wir ernst! Unser Ziel ist es, positive und negative Hinweise zu erfassen, zu analysieren und somit Probleme zu beheben. Wir bitten um Verständnis, dass dies nicht immer sofort geschehen kann. Wir freuen uns natürlich auch über eine positive Resonanz.

Indem Sie uns Ihre Rückmeldungen, Hinweise und Meinungen mitteilen, haben wir die Möglichkeit, unsere Angebote Ihren Wünschen oder Vorstellungen anzupassen. Wir bitten Sie daher, den „Fragebogen zur Patientenzufriedenheit“ auszufüllen. Den Fragebogen erhalten Sie bei der stationären Aufnahme.

Sie können den ausgefüllten Fragebogen in einen der blauen Patientenbriefkästen einwerfen. Die blauen Patientenbriefkästen sind sowohl an den zentralen Punkten (z.B. Ein- und Ausgänge) als auch in den Etagen der Bettenhäuser gut sichtbar angebracht.

Auf Wunsch behandeln wir Ihre Meinung oder Beschwerde anonym, dann können wir Ihnen aber keine Rückmeldung geben.

Am Universitätsklinikum Halle (Saale) setzt sich eine Gruppe aus ehrenamtlichen, unabhängigen Patientenfürsprechern mit den Anregungen und Beschwerden der Patienten und Angehörigen auseinander.

Im Zimmer haben Sie einen abschließbaren Schrank.

Wenn Ihnen ein Gegenstand besonders am Herzen liegt oder er besonders wertvoll ist, ziehen Sie bitte in Betracht, den Wertgegenstand nicht mit in die Klinik zu bringen. Wir können für die Sicherheit nichthaften. Ein Tresor steht auf unseren Stationen nicht zu Verfügung.

Sollten Sie während Ihres Aufenthaltes etwas verlieren, informieren Sie bitte die leitende Pflegekraft der Station. Telefonisch erreichen Sie das Fundbüro des Universitätsklinikums unter (0345) 557-2297.

Abhängigkeit: unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand 

Adipositas: Fettleibigkeit, Übergewicht

ALS: amyotrophe Lateralsklerose, eine schwere Muskelerkrankung

Anamnese: Vorgeschichte eines Patienten

Anfälle: damit werden umgangsprachlich meist epileptische Anfälle beschrieben

Angiographie: Darstellung der Gefäße des menschlichen Körper durch Kontrastmittel

Aphasie: Sprachstörung, bei der einseits das Sprachverständnis (sensible Aphasie) oder die Sprachäußerung (motorische Aphasie) gestört ist

Arrhythmie: unregelmässiger Herzschlag, in der Neurologie ist besonders die absolute Arrhythmie von Bedeutung, weil dieser Zustand einen Schlaganfall verursachen kann

Arterie: ein Gefäß, welches Blut vom Herzen zu den Organen transportiert

Antikörper: auch Immunglobulin genannt, werden als Reaktion auf Fremdstoffe, so genannte Antigene, vom Körper gebildet z.B. im Rahmen einer Infektion

Ataxie: Erkrankung, bei der die Koordination von Bewegungsabläufen gestört ist

AVM: Abkürzung für arteriovenöse Malformation, eine Gefäßmissbildung

Bradykardie: das Herz schlägt langsam (d.h. <60 Schläge pro Sekunde)

Chemotherapie: Behandlung eines Tumores mit Medikamenten

CT: Computertomographie, mit der mit Röntgenstrahlung bestimmte Organe wie z.b. das Gehirn untersucht werden kann.

Diabetes: Zuckerkrankheit

Dialyse: Blutwäsche, mit der der Körper von "Giften" befreit wird

Embolie: Verschluss einer Arterie durch einen Pfropf (auch Thrombus genannt)

EEG: Elektroencephalopathie, bei der schmerzlos die Hirnströme untersucht werden

EKG: Untersuchung mit dem die Ströme im Herzen untersucht werden

EMG: Elektromyographie, bei der mit einer ganz feinen Nadel in einen Muskel gestochen wird, um die Funktion eines Muskel zu untersuchen.

Encephalitis: Entzündung des Hirns z.B. bei einer Infektion oder einer Autoimmunreaktion

ENG: Elektroneurographie, bei der kleine Stromstöße genutzt werden, um periphere Nervenbahnen zu untersuchen

Epilepsie: angeborene oder erworbene Erkrankung, die sich durch fokale oder generalisierte epileptische Anfälle äußert

Ergotherapie: Therapieform, bei der körperliche Beeinträchtigungen durch den gezielten Einsatz individuell sinnvoller Bewegungen behandelt wird

Funktionsdiagnostik: Untersuchung, bei der die Funktion eines Organes untersucht wird

Glioblastom: ein besonders rasch wachsender Tumor des Gehirnes

Hirnblutung: durch Verletzung einer Hirnarterie kommt es zu einer Blutansammlung im Kopf

Hirntumor: Geschwulst im Gehirn

i.m. Spritzen: mit einer feinen Nadel wird für die Medikamentengabe in den Muskel gestochen

i.v. Spritzen: mit einer feinen Nadel wird für die Medikamentengabe in eine Vene gestochen

Karzinom: auch als Carcinom, Tumor, Geschwulst oder bösartige Wucherung bezeichnet

Kontrastmittel: eine Substanz, die intravenös verabreicht wird, um die Gefäße darzustellen

Leukämie: Blutkrebs

Logopädie: Therapieform, bei der besonders die Sprache, die Stimme und der Schluckvorgang trainiert wird

Lumbalpunktion: Routineuntersuchung, bei der Nervenwasser durch eine Punktion für eine weitergehende Diagnostik entnommen wird

Meningeom: langsam wachsender Tumor der Hirnhäute, meistens gutartig

Meningitis: Entzündung der Hirnhäute z.B. bei einer Infektion

Metastase: Tochtergeschwulst eines Tumores

Migräne: eine häufige Kopfschmerzerkrankung

Multiple Skleose (MS): sehr unterschiedlich verlaufende Erkrankung, bei der Nerven im Gehirn oder Rückenmark entzündet sind, die Ursache dieser Erkrankung ist weitesgehend unklar

Muskelbiopsie: Entnahme von Muskelgewebe durch einen kleinen chirurgischen Eingriff für eine weitergehende Diagnostik 

MRT: Magnet-Resonanz-Tomographie, wobei der Magnetismus genutzt wird, um Bilder von Organen zu erhalten. Vorsicht: metalische Gegenstände am oder im Körper können während der MRT-Untersuchung Schaden anrichten (z.B. ältere Herzschrittmacher oder Piercing).

Myasthenia gravis: Muskelerkrankung, bei der durch Antikörper die Muskelaktivität gestört wird

Myopathie: Muskelerkrankung

Ödem: Wasseransammlung im Gewebe, z.B. dicke Beine

PET: Positronen-Emissions-Tomographie

Physiotherapie bzw. Krankengymnastik: ist ein spezifisches Training, mit der vor allem die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll

Polyneuropathie: Schädigung der Nervenbahnen

Prognose: Vorhersage des vermuteten Erkrankungsverlaufes

Psychiatrie: Lehre der Gemütserkrankungen

Radiologie: Fachabteilung, die DSA-, CT- und MRT- Untersuchungen durchführt und die Befunde bewertet

Rezidiv: Rückfall einer Erkrankung z.B. eines Tumores

SAB: Subarachnoidalblutung, eine Blutung zwischen Hirn und Schädeldecke

Serologie: Lehre von den Immuneigenschaften des Blutes

Schlaganfall: durch Verschluss einer hirnversorgenden Arterie kommt es zur Minderversorgung von Hirngewebe und somit zum Sterben von Nervenzellen

SPECT: Einzelphotonen-Emmisions-Tomographie

Stenose: Verengung einer Arterie, in der Neurologie oft einer hirnversorgenden Arterie, kann die Entstehung eines Schlaganfalles begünstigen

Synkope: Verlust des Bewusstseines z.B. aufgrund zu langsam schlagenden Herzen (siehe Bradykardie)

Tachykardie: wenn das Herz zu schnell schlägt (d.h. >100 Schläge pro Minute)

Trigeminus: Gesichtsnerv, der das Gesicht und die Mundhöhle sensibel versorgt

Vene: sammelt das Blut aus den Organen ein und transpartiert es zum Herzen

ZNS: Zentralnervensystem, Synonym für Hirn

Zu den Aufgaben einer Universitätsklinik gehört neben der Patientenversorgung auch die Forschung und die Ausbildung von zukünftigen Fachpersonal wie z.B. Ärzten und Schwestern. Dies unterscheidet uns von anderen Kliniken.

So kann es passieren, dass Sie während Ihres stationären Aufenthaltes auf Auszubildende und Studenten treffen. Außerdem kann es sein, dass Sie angesprochen werden, bei wissenschaftlichen Studien teilzunehmen. Eine solche Teilnahme kann aber nur mit Ihrer ausdrücklichen und schriftlich festgehaltenen Zustimmung erfolgen. 

Unsere Klinikseelsorge ist ein Angebot für Sie und ihre Angehörigen – unabhängig von einer Kirchen- oder Religionszugehörigkeit. Sie steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Für uns ist Dr. Konstanze Hamann zuständig. Wenn Sie einen Kontakt wünschen, informieren Sie bitte ein Mitarbeiter der Pflege. Zu den Arbeitszeiten ist Frau Dr Hamann über die Telefonnummer 0345 557 1892 oder per E-Mail zu erreichen.

In dringenden Notfällen können Sie einen direkten Kontakt zu ihr über die Pforte (interne Durchwahl Telefonnummer -91) aufnhemen.

Es gibt weiterhin einen Raum der Stille. Er befindet sich im Komplement, 2. Ebene, Raum 2513. Er ist Tag und Nacht geöffnet. Regelmäßig finden hier Gottesdienste und Andachten statt.

  • Jeden Mittwoch findet um 17.00 Uhr hier eine Andacht statt
  • Sonnabends um 18.30 Uhr findet ein Gottesdienst statt (jeden 1. und 3. Samstag im Monat katholischer Gottesdienst und jeden 2. und 4. Samstag im Monat ein evangelischer Gottesdienst)

Den Patientenfürsprecher erreichen Sie zu folgenden Sprechzeiten: Dienstag: 15 bis 16:30 Uhr und Mittwoch: 10 bis 11:30 Uhr

Telefon: (0345) 557- 2415

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Das Universitätsklinikum organisiert immer wieder interessante Vorträge insbesondere zu Gesundheitsthemen.

Wenn Sie "Danke" sagen wollen, machen Sie das. Wir freuen uns daüber wirklich!

Wenn Sie unsere Arbeit in Forschung und Lehre auch finanziell unterstützen wollen, können Sie dem Förderverein Vereinigung der Freunde und Förderer der MLU e.V. (Verwendungszweck: Neurologie) eine Spende zukommen lassen. Die IBAN lautet DE 25 8008 0000 0857 3621 00. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, geben Sie Ihre Adresse in der Überweisung an.

Frau Nickel (erreichbar 8-15 Uhr)
Telefon: 0345 557 3092
Fax: 0345 557 2860
Email: neurologie☉uk-halle.de

Hinweis: Für die Herausgabe von Patienten-Befunden muss ein schriftliches Einverständnis des Patienten vorliegen. Eine Vorlage für Befundanforderungen finden Sie hier.