05.09.2022

SMITH-Klausurtagung in Halle: Wie Daten aus der Krankenversorgung für die Forschung nutzbar gemacht werden können

Über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im SMITH-Konsortium der Medizininformatik-Initiative (MII) haben sich am 31. August und 1. September zu einer Klausurtagung im Melanchthonianum der Universität Halle getroffen. In den zwei Tagen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Projektstände in SMITH zu besprechen und sich an Workshops sowie Diskussionen zu beteiligen.
Im Fokus dieses Treffens stand unter anderem der aktuelle Status der SMITH-Datenintegrationszentren (DIZ), die im Rahmen der MII Daten aus der stationären Behandlung für die Forschung verfügbar machen. Künftig sollen diese zu einer Verbesserung von Therapien und Abläufen in der Versorgung beitragen. Eines der DIZ wurde auch an dem Universitätsklinikum Halle (Saale) etabliert.
„Der Schwerpunkt dieser Klausurtagung lag auf den Nutzerinnen und Nutzern der Datenintegrationszentren, wie zum Beispiel den ‚Clinician Scientists‘. Man hat gesehen, was mit einer nationalen standortübergreifenden Forschungsdateninfrastruktur in Zukunft alles möglich ist. Allen sollte klar sein, dass die Nachhaltigkeit der DIZ von ihrer Nutzung abhängt,“ konkludierte André Scherag, stellvertretender Konsortialleiter im SMITH-Konsortium, zum Abschluss der Klausurtagung.

Den kompletten Nachbericht zu der SMITH-Klausurtagung finden Sie hier.

03.05.2022

Das Datenintegrationszentrum (DIZ) stellt als zusätzlichen Service REDCap Wissenschaftlern:innen bzw. Forschenden der Universitätsmedizin Halle zur Verfügung

REDCap ist eine anwenderfreundliche Webapplikation zur Erstellung und Verwaltung von Online-Umfragen und Datenerfassungsbögen, insbesondere für medizinische und translationale Forschungsprojekte. Es wurde an der Vanderbilt University entwickelt und über das internationale REDCap-Konsortium bereitgestellt.

Das Datenintegrationszentrum hostet die REDCap-Anwendung sowohl auf einer Test- als auch auf zwei Produktivinstanzen (für internen und externen Zugriff). Die Testinstanz wird zur Verfügung gestellt, um die Software auszuprobieren, Dateneingabeformulare zu entwickeln und neue Benutzer zu schulen. Jeder Benutzer kann Datenbanken auf den verschiedenen Instanzen erstellen.

Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen der UMH haben eine grundsätzliche Berechtigung für den Zugang zum UMH-REDCap. Nutzer, die Projekte erstellen oder bearbeiten, müssen einen Antrag auf Zugang zu der jeweils benötigen RedCap-Instanz stellen. 

Das Antragsformular finden Sie hier: Antragsformular

Haben Sie Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an REDCap☉uk-halle.de oder besuchen Sie unsere wöchentliche Sprechstunde. Diese findet jeden Donnerstag um 13:00 Uhr online statt. Nutzen Sie dazu bitte folgenden Link:

https://uni-halle.webex.com/uni-halle/j.php?MTID=m602c9e2ef751881113a3d4d4f9016add

11.04.2022

Das Datenintegrationszentrum an der Universitätsklinik Halle (UKH) beteiligt sich an dem übergreifenden Datennutzungsprojekt  der Medizininformatik Initiative

Im Rahmen des 6. Projectathon der Medizininformatik- Initiative (MII) wurde ein Datennutzungsprojekt mit dem Titel "WEather-based STroke event and Outcome Risk Modeling (WE-STORM)" vom Use and Access Commitment (UAC) bewilligt. Die Daten wurden im April 2022 der Datenmanagementstelle (DIZ Leipzig) bereitgestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.

02.03.2022

Daten der Medizininformatikinitiative  wurde im Journal of Radiation Oncology, Biology, Physics veröffentlicht

Eine Analyse von Daten der Medizininformatikinitiative  wurde im Journal of Radiation Oncology, Biology, Physics unter dem Titel "Shift of radiotherapy use during the first wave of the COVID-19 pandemic? An analysis of German inpatient data" veröffentlicht. Die Studie wurde zusammen  von der Arbeitsgruppe "Onkologische Versorgungsforschung“ der Universitätsklinik Halle, dem Datenintegrationszentrum Halle und einer Forschungsgruppe der deutschlandweiten Medizininformatikinitiative durchgeführt. Weitere Information hier.

15.12.2021

Erfolgreiches Audit des Datenintegrationszentrums Halle

Ein wichtiger Meilenstein wurde für das Datenintegrationszentrum Halle durch das erfolgreicheexterne Audit von PwCerreicht.

Der Fokus der Auditierung des Datenintegrationszentrums lag auf der Funktionsfähigkeit, Interoperabilität und dem Nutzen der aufgebauten Lösungen, wobei für das DIZ Halle ein Reifegrad von 79% erreicht wurde,  was auf einen fortgeschrittenen Stand des Aufbaus des DIZ schließen lässt. Damit sind wesentliche Grundlagen und Organisationsstrukturen geschaffen; es liegen belastbare Konzepte (z.B. IT Sicherheitskonzept, Datenschutzkonzept, Treuhandstelle Konzept, Transferstelle Konzept usw.) zum weiteren Aufbau der Dateninfrastruktur, zum Datenmanagement und zur Einhaltung von Datenschutzbestimmungen vor. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

10.10.2021

Das Datenintegrationszentrum (DIZ) /IUK  startet Confluence an der Universitätsmedizin Halle

Wir vom Datenintegrationszentrum(DIZ)/IuK laden Sie hiermit zur Confluence-Auftaktveranstaltung per Webex am Do, 07.10.2021 von 14:15 bis 15:45 Uhr ein:
https://uni-halle.webex.com/meet/jan.christoph

Confluence wurde von der Universitätsmedizin Halle primär für die Medizinischen Fakultät beschafft, um als Ergänzung zu Sharepoint und Nextcloud eine Kollaborationsplattform für z.B. folgende Anwendungsfälle anzubieten, bei denen es u.a. ausdrücklich darum geht, die Zusammenarbeit zwischen Fakultät&Klinikum sowie insbesondere auch mit externen Kollaborationspartnern zu erleichtern:

  • Daten- und Projektmanagement für wissenschaftliche Projekte
  • Gemeinschaftliches Erstellen von Publikationen, Drittmittelantragsskizzen und umfangreichen Textdokumenten
  • Interne Organisation von Instituten/Lehrstühlen und Gremien

Agenda:

  1. Welche Möglichkeiten bietet Ihnen Confluence?
  2. Wie grenzt sich Confluence von den schon bestehenden Werkzeuge ab bzw. inwiefern fügt es sich mit diesen zusammen, insbesondere mit Sharepoint, Nextcloud, Netzablage und Email/Outlook?
  3. Wo ist das System verortet, wie sind die Zuständigkeiten, wo liegen die Daten, für welche Daten ist Confluence (nicht) geeignet, wie ist das Backup-Konzept etc.?
  4. Wie funktioniert die Vergabe der Lizenzen&Zugänge?

Primäres Zielpublikum: Einrichtungsleiter, Sekretariate und wissenschaftliche Mitarbeiter (aber offen für alle Interessierte)

Die Auftaktveranstaltung versteht sich auch als offizieller "Startschuss", nach welchem in den darauffolgenden zwei Wochen der Bedarf (Anzahl benötigter Lizenzen) aller potentiellen Interessenten abgefragt wird, um im Falle einer "Überbuchung" der verfügbaren 2.000 benannten Nutzer einen Interessensausgleich finden zu können. Damit sollten spätestens Ende Oktober die ersten Gruppen mit dem halleschen Confluence arbeiten können, nachdem manche von Ihnen bereits mit dem Erlanger System erste Erfahrungen sammeln konnten.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per Email oder telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Corinna Kistner und Jan Christoph für das Confluence-Team des Datenintegrationszentrums mit Dank für die tatkräftige Unterstützung des IuK

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Jun.-Prof. Dr. Jan Christoph
Leiter der AG (Bio-)Medical Data Science der Medizinischen Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Wissenschaftlicher Leiter des Datenintegrationszentrums, Universitätsmedizin Halle
Tel. 0345 557 4463
Mail: jan.christoph☉uk-halle.de