Schwerpunkt unserer Klinik ist die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sowie alle Erkrankungen des Blutes, der Blutbildung und Blutgerinnung.

Die Diagnostik und Behandlung erfolgt multiprofessionell durch unser Team aus Ärztinnen und Ärzten, professionellen Pflegekräften und den Mitarbeiterinnen des psychosozialen Teams. Unterstützt werden wir in der Betreuung der Kinder durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale). Somit werden vom Zeitpunkt der Diagnosestellung an alle Belange der Kinder aber auch ihrer Familien berücksichtigt. 

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Am Universitätsklinikum Halle (Saale) werden Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 25 Jahren mit einer neu diagnostizierten Krebserkrankung interdisziplinär von internistischen und pädiatrischen Onkologen behandelt. Hierfür wurde als spezielle Versorgungseinheit die Child-Adolescent-Young-Adult-Unit (CAYA) geschaffen. Durch die gemeinsame Station IHOS (Interdisziplinäre Hämatologische Onkologische Station)  im Landeszentrum für Zell- und Gentherapie (LZG) wird gewährleistet, dass in der Behandlung dieser Patienten ihrer altersbedingt komplexen therapeutischen und psychosozialen Situation Rechnung getragen werden kann. Die CAYA-Unit repräsentiert ein Alleinstellungsmerkmal am Universitätsklinikum Halle (Saale) in der Krankenversorgung junger Menschen mit Krebs im südlichen Sachsen-Anhalt. 

Etwa 4000 Jugendliche und junge Erwachsene erkranken jährlich in Deutschland an einer Form von Krebs. Die Diagnose trifft die Patienten in einem schwierigen Lebensabschnitt, der normalerweise  von einer zunehmenden Selbstständigkeit, beginnender beruflicher Karriere und entstehenden Partnerschaften geprägt wird. Diese existentiellen Fragen bedürfen bereits frühzeitig einer professionellen psychoonkologischen Unterstützung sowie einer sozialrechtlichen Beratung. Zudem erfordern die guten Heilungschancen in dieser Altersgruppe von den Behandlern eine gezielte Betrachtung möglicher therapiebedingter Spätfolgen. Neben dem erhöhten Risiko der Entwicklung von Sekundärmalignomen stellt für Jugendliche und junge Erwachsene die mögliche Beeinträchtigung der Zeugungsfähigkeit eine nicht zu unterschätzende psychische Belastung dar.