Walk Of Care – wer wir sind und was wir wollen!

Wir sind eine Gruppe von Pflegestudierenden, Pflegeauszubildenden und Pflegenden aus Halle. Gegründet haben wir uns Ende 2020, nachdem wir in Kontakt mit dem ursprünglich in Berlin 2016 gegründeten WOC gekommen sind. Nun wollen wir auch hier in Halle auf die Umstände der Ausbildung und der Arbeit im Gesundheitssystem aufmerksam machen und damit Mut zu Veränderungen machen. Denn Gesundheit ist kein wachsender Markt, sondern eine wachsende Herausforderung für die ganze Gesellschaft

Denn wir stellen viele Gemeinsamkeiten fest: Wir haben Pflege- und andere Gesundheitsberufe aus Überzeugung ergriffen. Wir haben uns für eine hochanspruchsvolle und professionelle Tätigkeit entschieden, um Menschen Teilhabe zu ermöglichen und in Extremsituationen beizustehen. Und dafür lieben wir unseren Beruf und sind stolz auf unsere verantwortungsvolle Tätigkeit. Doch unsere Ansprüche an unsere Berufe kollidieren sehr häufig mit den Realitäten in der täglichen Arbeit. Viel zu oft ist unser Arbeitsalltag geprägt von Zeitnot und Stress. Wir erleben wie Menschen übergangen werden und in ihrer Autonomie und Würde beschnitten. Und wir erleben auch, wie es zu vermeidbaren Gesundheitsschäden, bis hin zu Todesfällen kommt. Wir erleben, wie engagierte Kolleg:innen desensibilisieren und wie wir selbst anfangen, menschenunwürdige Situationen als Normalität zu empfinden. Nur zusammen, ohne Rassismus, Sexismus und Diskriminierungen jeglicher Art, können wir die Zukunft gestalten – gemeinsam etwas schaffen!

Wie möchten uns auf politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene für eine bessere Gesundheit engagieren. Wir wollen zeigen, was Pflege alles ist und was die Gesundheitsberufler:innen jeden Tag leisten.

2. D-A-CH Symposium "Dementia Care Research"

Wir möchten Sie auf das 2. D-A-CH Symposium «Dementia Care Research» am 23. Juli 2021 an der Martin-Luther-Universität, Halle (Saale), aufmerksam machen. Der Veranstaltungstitel lautet: „Outcomes in der Demenzforschung“.

Wir freuen uns, ausgewiesene Referent*innen gewonnen zu haben. Tagungsgebühren werden nicht erhoben.

Wir sehen Ihrer Anmeldung und ggf. Einreichung eines Abstracts für ein Poster bis zum 23. April entgegen.

Bitte melden Sie sich hier an: https://doo.net/veranstaltung/67936/buchung

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Call for Abstracts und dem Programm.

Falls es nicht möglich sein sollte, persönlich zusammen zu kommen, werden wir das Programm für ein Online Symposium umgestalten. Wenn wir zusammen kommen und sogar zusammen essen können, würden wir Sie um einen geringfügigen Obolus für das Catering bitten.

Falls sich mehr Interessierte anmelden als Sitzkapazität in unseren Räumen verfügbar, würden wir eine Warteliste einrichten.

Wir freuen uns auf Sie!
Gabriele Meyer, Hanna Mayer, Heidi Zeller, Thomas Beer

Richtungspapier zu lang- und mittelfristigen Lehren der Corona-Pandemie

Nach der ersten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland ist es Zeit, die bisherigen Erfahrungen auszuwerten und mögliche Ableitungen bzw. Lehren nicht nur für die aktuelle Lage, sondern auch für die Zukunft zu formulieren. Nach dem Motto „lessons learned“ beleuchtet das vorliegende Richtungspapier ausgewählte, konkrete Reformperspektiven. Begleitet wurde die Veröffentlichung durch einen Expertentalk, der live auf YouTube übertragen wurde und nun on demand zur Verfügung steht.

Gesundheitliche Versorgung durch Hebammen

Neu erschienen aus dem Forschungsschwerpunkt Gesundheitliche Versorgung durch Hebammen und Familienhebammen ist das Buch "...ja, da beginnt ein neuer Abschnitt..", in dem verschiedene wissenschaftliche Antwortversuche rund um die Schwangerschaft und Geburt gegeben werden. 

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie bitte gerne hier.

RefHunter 4.0 - drittes Update des Manuals zur Literaturrecherche in Fachdatenbanken

Nach fast zweijährigem Bestehen des Projekts RefHunter wurde nun die vierte Version des Manuals veröffentlicht. Der Schwerpunkt des Manuals sind weiterhin Informationsblätter zu den Funktionen und Spezifika von Fachdatenbanken aus dem Gesundheitsbereich. Ergänzend stehen zudem ein Recherchekompass als Auswahlhilfe geeigneter Fachdatenbanken sowie eine zehnschrittige Vorgehensweise zur Literaturrecherche zur Verfügung. Neben den beiden Autoren, Thomas Nordhausen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Julian Hirt (FHS St. Gallen), haben insgesamt 40 weitere Personen aus Forschung und Bibliothekswesen an der Erstellung und Gestaltung mitgearbeitet. RefHunter kann wie bisher kostenfrei heruntergeladen werden unter: https://refhunter.eu/

Die folgenden Inhalte sind mit dem aktuellen Update im Manual hinzugekommen:

  • Informationsblätter zu 17 neuen Fachdatenbanken, darunter Leitlinien-, Open Access und Preprintdatenbanken sowie Studienregister und Point of Care Tools, aber auch
  • für die neue PubMed-Oberfläche (!),
  • eine Grafik zur Veranschaulichung des Rechercheprozesses sowie
  • ein Kapitel zur «fortgeschrittenen Schnellsuche».

Ergänzend zum Manual stehen zudem weitere Inhalte zum Download zur Verfügung:

  • Ein aktualisiertes Rechercheprotokoll zur Dokumentation des Rechercheprozesses: https://refhunter.eu/rechercheprotokoll/.
  • Eine mehrteilige Publikationsreihe, in der die in RefHunter beschriebene Vorgehensweise zur systematischen Recherche anschaulich an einer Beispielfragestellung dargestellt wird: Download.

RefHunter wird auch in Zukunft aktualisiert bzw. weiterentwickelt und lebt auch vom Feedback der Nutzenden. Jegliche Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind willkommen und können gerne an RefHunter(at)gmx.netgesendet werden.