Forschungsprojekte

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Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuell laufende sowie bereits abgeschlossene Forschungsprojekte am DOUW.

Projekt Entwicklung eines multisensorischen Therapieplatzes mit neuartiger Perturbationstrainingsfläche zum Einsatz in der Rehabilitation sowie der Gesunderhaltung und Sturzprophylaxe von Senioren
Im Labor für Experimentelle Orthopädie & Sportmedizin des DOUW startete am 01.11.2020 das Forschungsprojekt „Entwicklung eines multisensorischen Therapieplatzes mit neuartiger Perturbationstrainingsfläche zum Einsatz in der Rehabilitation sowie der Gesunderhaltung und Sturzprophylaxe von Senioren“. Das Projekt wird durch die AiF Projekt GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und gemeinsam mit der Zebris Medical Gmbh (Isny, industrieller Projektpartner) durchgeführt. Ziel ist es, im Rahmen der Sturzrisikobewertung und Prävention bzw. Therapie einen Analyse- sowie Trainings- und Therapieplatz zu entwickeln. Dieser enthält evidenzbasierte Features (z. B. Gang- und Gleichgewichtsanalyse) und dient der Abschätzung des Sturzrisikos bzw. der körperlichen Ausgangssituation der Anwender. Weiterhin bietet er die Möglichkeit, auf der Basis von perturbierenden Bodenelementen und Life-Kinetik konditionell und kognitiv akzentuierte Interventionsmöglichkeiten zum gezielten Training und somit zur Reduktion des Sturzrisikos zu gestalten.

Die Laufzeit des Projektes beträgt 2 Jahre und endet am 31.10.2022.  

Projektmitarbeiter: Eduard Kurz, Stefan Pröger, Matti Panian

Projekt: SmartHands - Blended Learning Lehrplattform für Aus- und Weiterbildner zum Einsatz smart-device-basierter digitaler Medien in Lehrszenarien der manuellen Medizin und Therapie

Das im Mai 2020 gestartete Projekt SmartHands nimmt die Nutzung von digitalen Medien in der Ausbildung der Manuellen Medizin in den Blick. Das Forschungsprojekt „SmartHands - Blended Learning Lehrplattform für Aus- und Weiterbildner zum Einsatz smart-device-basierter digitaler Medien in Lehrszenarien der manuellen Medizin und Therapie“ wird vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Richtlinie “Digitale Medien in der beruflichen Bildung in den Gesundheitsberufen (DigiMed)“ mit einem Projektvolumen von 2,6 Millionen Euro über 3 Jahre gefördert.

Ziel ist es ein manualmedizinisch-medienpädagogisches Konzept und eine Lehr-Lern-Plattform zu entwickeln, die bestehende Ausbildungscurricula ergänzen und perspektivisch standardisiert in der Lehre etabliert werden können. Hierbei werden digitale Medien, wie Virtual bzw. Augmented Reality Brillen, SmartWearables, haptische oder Brain-Computer-Devices genutzt und reale Untersuchungs- und Therapiesituationen simuliert. Dem Nutzer wird beispielsweise ein interaktives, dreidimensionales Lernszenario als Hologramm in die Umgebung projiziert. Die Mixed Reality Brille erkennt die Hände des Lernenden und ermöglicht die natürliche Interaktion mit der Projektion.

Diese Mixed-Reality-Szenarien erlauben es den Lernenden ein virtuelles Training ohne echten Patientenkontakt als individuell repetitierbares Lernmodell der Manuellen Medizin zu absolvieren, ergänzt durch Wissen beispielsweise zur funktionellen Anatomie. Die Lehrenden wiederum werden in die Lage versetzt die Wissensaneignung zu coachen, zu ergänzen, zu korrigieren und zu evaluieren. Technische Innovationen, neue Lern- und Prüfungsformate und didaktische Mehrwerte sollen eine neue Qualität der Aus- und Weiterbildung in der Manuellen Medizin generieren und die gewonnenen Erkenntnisse perspektivisch auch für andere medizinische Fachgruppen und Inhalte verfügbar machen.

Die Laufzeit des Projektes beträgt 3 Jahre und endet am 30.04.2023.  

Projektleitung: Dr. Katja Regenspurger, Prof. Dr. Karl-Stefan Delank

Projektpartner:
Alice Salomon Hochschule Berlin
Center for Cognitive Science, Technische Universität Kaiserlautern
August-Wilhelm-Scheer-Institut Saarbrücken
imc information multimedia communication AG Saarbrücken
Haptik-Labor am Paul-Flechsig-Institut, Universität Leipzig

Projekt Diagnostik & biofeedbackbasierte Therapie auf dem Laufband
Im Labor für Experimentelle Orthopädie & Sportmedizin des DOUW startete am 01.01.2019 das Forschungsprojekt „Entwicklung eines laufbandgestützten und biofeedbackbasierten (Echtzeit) Mess- und Therapieplatzes zur Qualifizierung der Diagnostik und Therapie im klinischen und sportlichen Setting; Wissenschaftliche Evaluierung (Praktikabilität, Reliabilität, Validität, Referenzwerte) und settingabhängige Entwicklung und Erprobung des zu entwickelnden Diagnostik- und Therapiesystems“. Das Projekt wird durch die AiF Projekt GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und gemeinsam mit der h/p/cosmos sports & medical gmbh (Nussdorf-Traunstein, industrieller Projektpartner) durchgeführt. Ziel ist es, einen laufbandgestützten und biofeedbackbasierten Mess- und Therapieplatz zu entwickeln. Hierbei soll die Qualifizierung der Diagnostik (Gang- und Laufanalyse) und der Therapie (Gang- und Lauftraining) im klinischen und sportlichen Setting im Mittelpunkt der Forschungsbemühungen stehen. Letzteres soll insbesondere über eine Rückkopplung in Echtzeit realisiert werden und somit die Möglichkeit einer direkten Einflussnahme auf das aktuelle Bewegungsmuster resp. Gangbild eröffnen. 

Die Laufzeit des Projektes betrug 1,5 Jahre und endete am 31.08.2020. 

Projektmitarbeiter: Dr. Lars Reinhardt & Eduard Kurz

Projekt return to work - KnieDiaTrain
Im Labor für Experimentelle Orthopädie & Sportmedizin des DOUW startete am 01.10.2016 das Forschungsprojekt „Entwicklung und Evaluation eines Diagnosesystems zur Beurteilung der Kniegelenkbelastbarkeit für die Wiederaufnahme der beruflichen und sportlichen Aktivität nach Operation des vorderen Kreuzbandes und Optimierung der präfinalen Rehabilitation“, welches durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt und den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wurde. Zusammen mit dem industriellen Projektpartner (STRADIS Ingenieurgesellschaft mbH, Halle) sowie in enger Zusammenarbeit mit der Sportklinik Halle sollte der Prototyp für einen komplexen biomechanischen Messplatz zur Beurteilung der Kniegelenkbelastbarkeit nach vorderer Kreuzbandruptur entwickelt und evaluiert werden. Das Projekt endete am 31.12.2019.

Projektmitarbeiter: Eduard Kurz & Dr. Lars Reinhardt

Projekt SensoDiaTrain
Im Labor für Experimentelle Orthopädie & Sportmedizin des DOUW startete am 01.01.2016 das Forschungsprojekt „SensoDiaTrain“, welches durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt und den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wurde. Zusammen mit wissenschaftlichen (Department Sportwissenschaft, MLU Halle) und industriellen Projektpartnern (Haynl Elektronik GmbH, Schönebeck; cubeoffice GmbH & Co. KG, Magdeburg) sollte ein Prototyp entwickelt und evaluiert werden, der auf Basis von Beschleunigungs-, Kraft- und Magnetfeldsensoren sowohl die Diagnostik als auch das Training der Haltungs- und Gleichgewichtsregulation optimiert. Die Laufzeit des Projektes betrug 3 Jahre und endete am 31.03.2019.

Projektmitarbeiter: Dr. Andreas Lauenroth