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Pädiatrische hämatologisch-onkologische Ambulanz ist die zentrale Anlaufstelle für alle Patienten und deren Eltern mit Verdacht auf hämatologische oder onkologische Erkrankungen ist unsere Fachambulanz mit eigener KV-Ermächtigung. Hier stellen sich unsere Patienten auch zu den Verlaufskontrollen und Nachsorgeuntersuchungen nach Abschluss der Therapie vor. Während der Behandlung einer onkologischen Erkrankung wird die anstehende Therapie mit ihren vielen Elementen durch die Ambulanz koordiniert. Vor Aufnahme auf die Station werden alle Kinder hier untersucht. 

 

Bitte bringen Sie zur Sprechstunde einen gültigen Überweisungschein und die Chipkarte Ihres Kindes mit.

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2053 (Mo-Fr 10-12 Uhr)

E-Mail: kkh_amb(at)uk-halle.de  

In unserem Bereich kümmern wir uns schwerpunktmäßig um Kinder mit Krebs- und Bluterkrankungen sowie um Kinder mit rheumatologischen Erkrankungen.

In Kooperation mit der Universitätsklinik für Innere Medizin IV (Hämatologie und Onkologie) betreuen wir interdisziplinär auf unserer Station auch Jugendliche und junge Erwachsene mit Krebs bis zu einem Alter von 25 Jahren (CAYA-Unit).

Insgesamt stehen vier 2-Bett-Zimmer und zwei Einzelzimmer jeweils mit eigenem Sanitärtrakt zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, dass eine Begleitperson mitaufgenommen wird. Alternativ ist eine Übernachtung in den Appartements im Elternhaus des Vereins zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) in unmittelbarer Nähe zum Klinikum möglich.  

Das Pflegeteam besteht überwiegend aus Kinderkrankenschwestern mit einer langjährigen Erfahrung in der pädiatrischen Onkologie. Sie haben mehrheitlich die Fachweiterbildung Onkologie erworben. Die pflegerische Betreuung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfolgt ebenfalls durch das pädiatrische Pflegeteam. 

Auf der IDS können die Kinder und ihre Eltern während des stationären Aufenthaltes das neu gestaltete Kinderspielzimmer sowie die Elternküche nutzen. Hier ergibt sich auch die Möglichkeit zu einem Gedankenaustausch mit anderen betroffenen Familien. Eine spielerische Betreuung erfolgt auf der Station durch eine Erzieherin sowie die Mitarbeiterinnen des Vereins zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale). Am Nachmittag ist es für nicht bettlägerige Patienten auch möglich, die Freizeitangebote im Haus des Vereins zu nutzen. 

 

Bitte denken Sie daran, folgende Dinge mitzubringen:

  • Einweisungsschein (üblicherweise vom Kinderarzt ausgestellt)
  • soweit vorhanden Arztbriefe und Befunde 
  • Gelbes Vorsorgeheft
  • Impfausweis 
  • Medikamente (die für die derzeitige Behandlung notwendig sind)
  • Kleidung (bequeme Alltagskleidung, Unterwäsche, Schuhe, Schlafsachen)
  • Waschutensilien (Zahnputzsachen, Lieblingsduschzeug)
  • zur Verfügung gestellt werden Handtücher und Waschlappen
  • Lieblingsspielzeug und Kuscheltier nicht vergessen

 

Erreichbarkeit: 0345 557 2467

Am Uniklinikum Halle (UKH) wird die Transplantation hämatopoetischer Stammzellen (HSCT) in einem gemeinsamen Transplantationsprogramm von der Klinik für Innere Medizin IV (KIMIV) und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (KKJM) vorgenommen. Daher können Patienten jeden Alters eine Zell-/Stammzelltherapie am UKH erhalten.

Das gemeinsame Transplantationsprogramm unterzieht sich derzeit der sog. JACIE-Akkreditierung, d.h. einem internationalen Akkreditierungsprogramm für die Durchführung von Zelltherapien nach weltweit anerkannten Standards. Das Programm wendet alle modernen Verfahren der Stammzelltransplantation und der Zelltherapie in der Regel zur Behandlung von Patienten mit rezidivierten oder refraktären Krebserkrankungen an. In der KKJM werden auch Patienten mit angeborenen Immundefekten therapiert. Für alle gängigen Transplantations- bzw. Zelltherapieprodukte liegen Herstellungsgenehmigungen vor, die durch den Kooperationspartner am UKH, die Einrichtung für Transfusionsmedizin, bereitgestellt werden. Wenn erforderlich werden in den Gewebetypisierungsmerkmalen passende Spender in nationalen bzw. weltweit arbeitenden Stammzell- und Nabelschnurblutbanken identifiziert. 

Die KKJM ist Studienzentrum für alle von der Fachgesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) akkreditierten Therapiestudien zur Stammzelltransplantation. Die KKJM ist derzeit auch an einigen globalen, bzw. multinationalen Phase I/II-Studien für rezidivierte oder refraktäre Krebserkrankungen im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter beteiligt, bei denen neue Immuntherapeutika, sog. „Targeted Therapies“ getestet werden, wonach sich meist eine autologe oder allogene Stammzelltherapie für die Patienten anschließt, um die Heilungschancen auch bei schlechterer Prognose weiter zu verbessern.

Das gemeinsame Transplantationsprogramm beinhaltet nicht nur die onkologisch-hämatologischen Disziplinen der Inneren und der Kindermedizin, sondern stellt ein umfassendes Konzept dar, das die Kooperation mit allen anderen Fachdisziplinen (Strahlentherapie, Gastroenterologie, Chirurgie, Orthopädie, Urologie, Gynäkologie, HNO-Heilkunde, Augenheilkunde, Dermatologie etc.) sowie Psychologen, Sozialarbeitern, Physiotherapeuten, Erziehern und Musiktherapeuten vorsieht. Nach der stationären Behandlung folgt eine umfassende ambulante oder tagesklinische Betreuung der transplantierten Patienten, die besonderen Anforderungen - insbesondere durch die Immunsuppression bedingt - genügen muss. Durch ständige interne und externe Schulungen (auch an international renommierten Transplantationszentren im In- und Ausland) der Mitarbeiter aller Bereiche des Transplant-Programmes wird eine hohe fachliche Kompetenz entsprechend den Akkreditierungskriterien gewährleistet.

Erreichbarkeit: 0345 557 7245