Forschungskompetenzen und -schwerpunkte

Die Gesundheitsversorgung wird eine immer bedeutendere Rolle in unserer Gesellschaft spielen. Dass dementsprechend Forschung auf diesem Gebiet ebenfalls wichtig ist, bedarf keiner besonderen Betonung – dass diese Forschung allerdings an einem »Profilzentrum Gesundheitswissenschaften« (PZG) an einer Medizinischen Fakultät einer Universität stattfindet, stellt durchaus eine Besonderheit dar. 

Wie Sie an den Forschungskompetenzen und -schwerpunkten der beteiligten Einrichtungen erkennen können, stellt die Kooperation der verschiedenen Professionen mit ihren jeweils doch eigenen Blickwickeln in Verbindung mit der engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Kliniken des Universitätsklinikums Halle eine Chance dar, qualitativ hochwertige und umfassende Forschung in der Gesundheitsversorgung zu betreiben.

Die beteiligten Einrichtungen führen übergreifende gesundheitswissenschaftliche Forschungsprojekte in der Regel im Verbund von Einrichtungen des PZG durch bzw. bieten Mitgliedseinrichtungen des PZG an, sich an solchen Projekten zu beteiligen. Des Weiteren werden strukturierte Qualifizierungsmöglichkeiten zur Vertiefung der wissenschaftlichen Kompetenzen für Mitarbeiter*innen und Doktorand*innen der Medizinischen Fakultät im PZG realisiert. 

Aktuelle Informationen und nähere Beschreibungen der Forschungsprojekte der einzelnen Einrichtungen finden Sie auf deren jeweiligen Internetauftritten. 

  • Epidemiologie und Versorgungsforschung in der Allgemeinmedizin 
  • Curriculumsentwicklung und –Evaluation in der medizinischen Ausbildung
  • Interventionsstudien zu Prävention / Gesundheitsförderung in der Primärversorgung
  • Interventionsstudien zu ärztlicher Fortbildung und Qualitätssicherung
  • Professionsforschung in medizinischer Aus- und allgemeinärztlicher Weiterbildung
  • Ethik und Evidenz in der Medizin
  • Klinische Ethik 
  • Forschungsethik
  • Allokationsethik 
  • Geschichte der Medizin im 19. und 20. Jahrhundert 
  • Medizin und Patientengeschichte in der DDR
  • Evidence-based Practice
  • Pflege und Unterstützung älterer und chronisch erkrankter Menschen
  • Gesundheitliche Versorgung durch Hebammen und Familienhebammen
  • Patientenzentrierte interprofessionelle Forschung in der Onkologie
  • Evidenzbasierte Patienten/Verbraucherinformation
  • EbM - Curricula für diverse Zielgruppen
  • Herz-Kreislauf-Epidemiologie 
  • Epidemiologie zu Expositionen aus der Arbeitswelt
  • Biometrische Grundlagen der Planung und Auswertung von randomisierten Interventionsstudien
  • Methoden verallgemeinerter linearer Modelle
  • Methoden von Überlebensdaueranalysen 
  • Biometrische Methodik systematischer Übersichten
  • Gesellschaftliche Einflüsse auf Entstehung, Verlauf und Behandlung von Krankheiten
  • Soziale, ökonomische und politische Determinanten der Gesundheit 
  • Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen
  • Medizinsoziologische Präventions- und Versorgungsforschung 
  • International vergleichende Survey- und Kohortenstudien
  • quantitative und qualitative Forschungsmethoden und Datenanalyse 
  • Verlauf und Prognose von Einschränkungen der Alltagsaktivitäten und Teilhabe am sozialen Leben
  • Analyse psychischer (Ko-)Morbidität und sozialer Kontextfaktoren
  • Zugang zu funktionsbezogenen und rehabilitativen Interventionen
  • Weiterentwicklung von Rehabilitationsverfahren
  • Interventionen zur Verstetigung des Behandlungs- und Rehabilitationserfolgs
  • Wissenschaftliche Weiterentwicklung von Angeboten zur rehabilitationsbezogenen Aus-, Fort- und Weiterbildung 
  • partizipative Entscheidungsfindung
  • Unterstützung der Planung, Realisierung und Auswertung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien: von Prüfplanerstellung über Datenmanagement, klinisches Monitoring, Safety Management, Studienkoordination zu statistischem Abschlussbericht
  • Unterstützung der Durchführung klinischer Studien an der Prüfstelle: Studienassistenz
  • Fortbildung von Studienpersonal: Prüferkurse
  • dabei Umsetzung internationaler Standards der „Guten klinischen Praxis“ (ICH-GCP) und nationaler Rechtsgrundlagen gemäß Arzneimittel- bzw. Medizinproduktegesetz
  • Ausgestaltung des Krukenberg Krebszentrums Halle als CCC – Comprehensive Cancer Center
  • Das KKH bildet damit den Rahmen für die Interdisziplinäre onkologische Krankenversorgung, Tumordokumentation, translationale Forschung, Aus- und Weiterbildung, 
  • Eingangsportal für Patienten und Angehörige in allen Fragestellungen von Tumorerkrankungen 
  • Plattform und Rahmen für die Vernetzung und Interaktion zwischen den niedergelassenen und klinisch tätigen ärztlichen Kollegen 
  • Unterstützer und Begleiter für Qualitätssicherungsmaßnahmen und -projekte