Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

aufgrund innovativem und technischem Know-How, von uns entwickelter ultradünnster, fetalchirurgischer Instrumente sowie langjähriger Erfahrungen mit einer Vielzahl von fetalchirurgischen Eingriffen, zählt unser Zentrum für Fetalchirurgie in vielen Bereichen zu den besten Zentren.  

Zahlreiche erteilte USA- und EU-Patente sowie Patentanmeldungen von speziellen fetalchirurgischen Instrumenten und anderen Medizinprodukten belegen unsere innovative und moderne Forschungsarbeit für eine bestmögliche fetalchirurgische Therapie.

Warum sollten Sie mit uns zusammenarbeiten ?

Wir bieten Ihnen: 

  • Schnelle Wege zum kompetenten Ansprechpartner 
  • Die modernste, dünnste und von uns entwickelte Technik in der Fetalchirurgie (1-mm-Optik)
  • 22-jährige Erfahrung im Bereich der Fetalchirurgie mit exzellenten Forschungsergebnissen
  • Das seit 2008 beste kindliche Überleben weltweit nach Laser-Behandlung beim fetofetalen Transfusionssyndrom (TTTS)
  • Ein eingespieltes Team

 

Fetalchirurgische Therapie

Bei der intrauterinen fetalen Chirurgie handelt es sich um eine medizinische Technik, durch die es möglich ist bestimmte schwere Erkrankungen und Fehlbildungen des Kindes im Mutterleib zu behandeln. Dies ist besonders bei Erkrankungen wichtig, die unbehandelt zum Versterben des Kindes noch während der Schwangerschaft oder zu schweren gesundheitlichen Schäden führen würden.

Die Fetalchirurgie ist ein neuartiger medizinischer Fachbereich, der hohe Anforderungen an die Technik und den behandelnden Arzt stellt und daher wenigen spezialisierten Kliniken und erfahrenen Operateuren vorbehalten bleibt. 

Wie funktioniert die intrauterine fetale Chirurgie?

Bei der Fetalchirurgie wird durch die Bauchhaut der Mutter und durch die Gebärmutter hindurch das so genannte Fetoskop in die Fruchtblase eingeführt. Durch diese Einstiche wird ein Kamerasystem (Optik) und das entsprechende chirurgische Werkzeug eingeführt. Der Operateur verfolgt nun den Eingriff am Bildschirm und führt mit dem eingeführten Werkzeug die Operation durch.

Durch die im Fetoskop enthaltene Optik sieht der Operateur auf dem Bildschirm das Kind im Fruchtwasser und kann die entsprechenden Eingriffe durchführen.
Generell gilt der Grundsatz, bei der Fetalchirurgie möglichst wenige und möglichst kleine Einstiche zu verursachen, da jeder Einstich eine Irritation und Verletzung der Fruchtblase darstellt und so das Risiko für einen vorzeitigen Blasensprung und damit einer Gefährdung der Schwangerschaft steigt. 

In unserem Zentrum verwenden wir für die Durchführung der fetalchirurgischen Eingriffe von Prof. Dr. Tchirikov mitentwickelte Geräte mit 1 mm Durchmesser. Diese Fetoskope sind die dünnsten derzeit verfügbaren Geräte ihrer Art. Durch die Einführung dieser Geräte ist es uns gelungen, die Komplikationsrate der fetalchirurgischen Eingriffe weiter zu senken und dadurch die Entwicklung der Fetalchirurgie weiter voranzubringen.

Wie riskant sind diese Eingriffe?

Intrauterine Operationen sind nicht ungefährlich, wobei das Risiko von der Erfahrung des Operateurs, der Dicke des verwendeten Gerätes und der Art der nötigen Operation abhängig ist.

Die Gebärmutter und die darin enthaltene Frucht stellen ein empfindliches System dar und jede Form der Manipulation kann zu einem vorzeitigen Blasensprung führen. Außerdem besteht das Risiko der Verletzung des Kindes während der Operation.
Bei der Fetalchirurgie muss - wie bei allen medizinischen Eingriffen - sorgfältig zwischen den Risiken der Erkrankung, den Risiken des Eingriffs und der zu erwartenden Verbesserung abgewogen werden.

Welche Möglichkeiten bietet die fetale Chirurgie?

Die Fetalchirurgie stellt einen neuartigen Behandlungsansatz in der Geburtshilfe dar, da durch sie die Möglichkeit gegeben ist, auf Fehlentwicklungen des Kindes im Mutterleib Einfluss zu nehmen. Auch wenn immer  neue Therapien in der Erprobung sind, so ist die Anwendung der Fetalchirurgie natürlich auch begrenzt.

Gängige und etablierte Behandlungsmethoden sind die laserchirurgische Operation an den Blutgefäßen des Mutterkuchens (Plazenta) beim fetofetalen Transfusionssyndrom (TTTS), der Verschluss der Luftröhre (Trachea) durch Einlage eines Ballons bei der fetalen Zwerchfellhernie  sowie die Einlage von Kathetern bei Fehlbildungen der ableitenden Harnwege (obstruktive Uropathie).

Komme ich für eine fetalchirurgische Behandlung in Frage?

Ist bei Ihrem ungeborenen Kind eine Erkrankung festgestellt worden, die einen fetalchirurgischen Eingriff nötig macht, so können Sie sich selbstverständlich in unserer Einrichtung behandeln lassen. Ob ein solcher Eingriff in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gerne in einem individuellen Gespräch. Ihre behandelnde Gynäkologin/Ihr behandelnder Gynäkologe kann sich mit uns jederzeit in Verbindung setzten, um eine Überweisung in unsere Einrichtung in die Wege zu leiten.

Das Zentrum für Fetalchirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale) bietet mit einem erfahrenen Team und direkter Integration in das Perinatalzentrum Level 1 des Universitätsklinikums Halle (Saale) die Möglichkeit einer Maximaltherapie weit über die Fachrichtungen Geburtshilfe und Pädiatrie hinaus. Neben der Therapie beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit der Erforschung innovativer Behandlungsmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit mehreren Firmen werden neue Produkte entwickelt, die die Fetalchirurgie sicherer und effektiver machen sollen. 

In den meisten Fällen ist eine Lasertherapie die Therapie der Wahl. Um das TTTS zu behandeln, werden hierbei die plazentaren Verbindungsgefäße zwischen beiden Kindern mit dem Nd:YAG-Laser getrennt und die Fruchtwassermenge normalisiert.


Im Zentrum für Fetalchirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale) verwenden wir ein Fetoskop mit einem Durchmesser von 1mm, der durch einen ultradünnen Schaft bzw. Trokar durch die Bauchdecke eingeführt wird. Mittels dieses innovativen Schaftes, welcher vom Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin des Universitätsklinikums Halle (Saale), Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov, mitentwickelt wurde, konnte der Durchmesser des Trokars sowie das damit verbundene Ausmaß der Verletzung der amnialen Membran von ca. 11,27 mm2 auf 2,65 mm2 und somit auf ¼ reduziert werden. Hierdurch sind auch das Risiko eines Spätabortes sowie eines vorzeitigen Blasensprungs und damit einhergehender extremer Frühgeburt deutlich verringert.


Das Zentrum für Fetalchirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale) hat sich auf die Behandlung dieses seltenen Krankheitsbildes spezialisiert. Nach mehr als 150 durchgeführten Eingriffen mit dieser Technik in unserem Zentrum liegen die Wahrscheinlichkeiten für das Überleben beider Kinder bei 79 %. In 97 % der Fälle überlebt mindestens ein Kind.

 
Ansprechpartner:
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov
Telefon: (0345) 557-3250 oder -3245
Telefax: (0345) 557-3251 oder -3247
E-Mail: geburtshilfe@uk-halle.de

 

 

Prospektiv randomisierte multizentrische BMBF-Studie

Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligten und finanzierten prospektiv randomisierten multizentrischen Studie, behandeln wir den klassischen vorzeitigen Blasensprung (PPROM, engl. preterm premature rupture of membranes) zwischen der 22+0 und 26+0 SSW mittels einer kontinuierlichen Amnioinfusion (Fruchtwasserinfusion).  

"Kontinuierliche Amnioninfusion über ein implantiertes Kathetersystem beim vorzeitigen Blasensprung (PPROM) mit Oligo-/Anhydramnion zwischen 22+0 und 26+0 SSW eine prospektiv randomisierte multizentrische BMBF-Studie" (ClinicalTrials.gov Identifier: NCT04696003)

Der frühe vorzeitige Blasensprung (engl. PPROM) im zweiten Trimester tritt in ca. 0.7 % Prozent aller Schwangerschaften auf.  
In Verbindung mit massivem Fruchtwasserverlust in Form eines Oligo-/Anhydramnions ist er verantwortlich für extreme Frühgeburtlichkeit und ggf. FIRS („fetal inflammatory response syndrome“). Die Folgen sind hohe neonatale Mortalitäts- und Morbiditätsraten, extreme Frühgeburt, Lungenhypoplasie, intracerebrale Blutungen, Zerebralparese, periventriculäre Leukomalazie oder nekrotisierende Enterokolitis (NEC).
 
Wir haben eine Methode der kontinuierlichen Amnioinfusion (2,4 l/d) mit dem künstlichen Fruchtwasser über ein subkutan implantiertes Kathetersystem entwickelt.
 
Durch die Methode der langfristigen, permanenten Amnioinfusion kommt es zum Ausspülen („Tchirikov Amnion Flush Methode“) von Bakterien und Entzündungsprodukten aus der Amnionhöhle. Damit konnten wir ein PPROM-Geburts-Intervall von 49 Tagen (mean) erreichen. Die Methode wurde 2017 mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland und dem 1. Hugo Junkers Preis im Bereich „Innovativste Projekte der Angewandten Forschung“ ausgezeichnet. Bei der Verwendung von herkömmlicher Elektrolytlösung (Ringer-Laktat-Lösung) konnten zwei Forschungsgruppen aus Japan keine Verbesserung des Gesamtüberlebens der Kinder beobachten.
 
Das Ziel der klinischen Prüfung ist es, die Wirksamkeit und die Sicherheit der kontinuierlichen Amnioinfusion- „Tchirikov Amnion Flush Methode" nach vorzeitigem Blasensprung mit Oligo-/Anhydramnion im zweiten Trimester im Vergleich zur Standardtherapie nach DGGG-Leitlinien (RDS-Prophylaxe und systemische Antibiose) wissenschaftlich zu prüfen.


Die primäre Zielgröße ist das gesunde Überleben 1 Jahr nach der Entbindung.  


Gesundes Überleben ist definiert als Überleben ohne folgende Komplikationen:
sBPD (severe bronchopulmonary dysplasia)
intraventrikuläre Hirnblutung III-IV°  
zystische periventrikuläte Leukomalazie (cystic periventricular leukomalacia (cPVL),
nekrotisierende Enterokolitis (NEC)


In die Studie werden 2 Studiengruppen zu je 34 Personen (insg. 68) eingeschlossen. Die Patientenrekrutierung soll im Sommer 2020 beginnen und bis September 2023 abgeschlossen sein. Die Studie soll im Februar 2025 beendet sein.
 
Einschlusskriterien:
Schwangere mit PPROM und Oligo-/ Anhydramnion zwischen der 22+0 bis 26+0 SSW
Schwangere im Alter ab 18 Jahren
Einlingsschwangerschaften
Abgeschlossene RDS Prophylaxe ("Lungenreifeinduktion")


Da durch die kontinuierliche Amnioinfusion ein Ausschwemmen von Bakterien und Entzündungsprodukten aus der Amnionhöhle und damit eine Verlängerung der Schwangerschaft erreicht werden kann, wird davon ausgegangen, dass die Anwendung dieser Methode ein deutlich besseres neonatales Outcome zur Folge hat.

 

Ansprechpartner / Studienleiter:
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov
Telefon: (0345) 557-3250 oder -3245
Telefax: (0345) 557-3251 oder -3247
E-Mail: geburtshilfeuk-hallede

HOTLINE für SMS-Erstkontakt in der Zeit zwischen 05:00 Uhr bis 23:00 Uhr:
Handynummer: 0171/9371840

 

 

I: Die angeborene Zwerchfellhernie:
Die angeborene fetale Zwerchfellhernie ist eine Entwicklungsstörung, bei der ein Loch im Zwerchfell entsteht, durch das die Bauchorgane in den Brustraum gelangen können.
Problem: Durch Platzmangel im Brustmangel kommt es zu einer Lungenhypoplasie. Dadurch entsteht nach der Geburt ein Sauerstoffmangel (Hypoxie).

II: Methode der trachealen Ballonokklusion:
Ein 2,5 ml großer Ballon wird über eine speziell geformte Hohlnadel bis in die kindliche Luftröhre (Trachea) vorgeschoben und vor der Trachealauftrennung platziert. 

Ein vorher am Ballon befestigter Polypylen-Faden mit einer Länge von 7 cm ragt aus dem  Mund des Kinds. 

Problem: Durch einen Eingriff in die Fruchthöhle entsteht eine erhöhte Frühgeburtenrate und eine damit erhöhte fetale Mortalität (Sterblichkeit).

Lösung: Nur in unserer Klinik wird ein ultradünnes Fetoskop von nur 1,2 mm Durchmesser verwendet. Durch die nur minimale Verletzung der Fruchtblase erreicht unsere Klinik die deutschlandweite niedrigste Frühgeburtenrate. 

III: Ziel der trachealen Ballonokklusion:
Die Trachea wird 4-6 Wochen dicht verschlossen und die Lungenflüssigkeit staut sich in die Lunge zurück. Durch die Druckerhöhung dehnt sich die Lunge aus und die Lungenhypoplasie wird verhindert. 

Problem: Für die erfolgreiche Therapie muss die Luftröhre durchgängig dicht verschlossen sein.

Lösung: Nur in unserer Klinik wird ein Ballon mit einem Volumen von 2,5 ml verwendet, welcher im Vergleich zu anderen Kliniken größer ist.

IV: Ballonentfernung:
Der Ballon  muss unbedingt vor oder während der Geburt entfernt werden, damit die Luftwege des Kinds nach der Geburt frei sind. 

Problem: In mehreren Studien zeigten sich technische Probleme bei der Entfernung des Ballons, da die Ballonentfernung in über 50% der Fälle als Notfall, beispielsweise bei vorzeitigem Blasensprung oder in kommunalen Krankenhäuser, ablaufen.

Lösung: Die in unserem Haus einzigartige Ballonmarkierung erleichtert die spätere Entfernung und sorgt für eine schnelle Sicherung der Atemwege des Kindes bei der Geburt. 

Unser Ziel: Der Fetus zieht am Ende der Schwangerschaft den Ballon mittels Zug an der Markierung selbstständig aus der Luftröhre. Auf diese Weise kann eine zweite Fetoskopie zur Entfernung des Ballons vermieden werden und so das erhöhte Risiko für einen vorzeitigen Blasensprung durch einen erneuten Eingriff verringert werden. 

Gelingt dieses nicht, kann der Geburtshelfer oder Pädiater während der Entwicklung des kindlichen Kopfes den Ballon mittels Zug an der Fadenmarkierung aus der Trachea ziehen und so die Atemwege des Kindes schnell sichern.

Die Verbindung des Ballons mit dem Rückholfaden stellt eine Besonderheit in unserer Einrichtung dar. (siehe Patent)
Bisher haben wir mit diesem Verfahren sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Ansprechpartner:
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov
Telefon: (0345) 557-3250 oder -3245
Telefax: (0345) 557-3251 oder -3247
E-Mail: geburtshilfe@uk-halle.de

Fetaltherapie mittels Nabelschnurpunktion (Cordozentese)
Wenn es nötig ist, können dem erkrankten Feten bereits intrauterin mittels Nabelschnurpunktion ein oder mehrere Medikamente (z.B. bei schweren Herzrhythmusstörungen des Feten) aber auch Bluttransfusionen verabreicht werden.

 

 

Krankheitsbilder

Das feto-fetale Transfusionssyndrom, auch twin-to-twin transfusion syndrome (TTTS) genannt, ist eine Gefahr für eineiige monochoriale Zwillingsschwangerschaften. Bei einem TTTS teilen sich die Föten einen Mutterkuchen (Plazenta). Dadurch sind auch die Blutkreisläufe der Zwillinge miteinander verbunden. Gibt ein Zwilling, der „Donor“ (Spender), mehr Blut an den anderen Zwilling, den „Rezipienten“ oder „Akzeptor“, ab, kann es zu schwerwiegenden Durchblutungs- und Ernährungsstörungen sowie zu einem Polyhydramnion (zu viel Fruchtwasser) mit oft fatalen Folgen kommen. Das feto-fetale Transfusionssyndrom tritt bei etwa 10-15 % aller monochorialen Zwillingsschwangerschaft auf.

Der frühe vorzeitige Blasensprung < 37. SSW kompliziert 2-5% aller Schwangerschaften und ist häufig gekennzeichnet durch eine aufsteigende Infektion. Neben einer antibiotischen Prophylaxe und Therapie wird zudem bei < 34.SSW die notwendige RDS-Prophylaxe ("Lungenreifeinduktion") durchgeführt. Die Festlegung des weiteren Managements und ob eine Schwangerschaftsprolongation ("Verlängerung") möglich ist, ergibt sich individuell.

 

Im März 2021 startete nun auch die BMBF-Studie zum PPROM.

Obstruktive Uropathie  ist ein Sammelbegriff für verschiedene Fehlbildungen, bei denen die ableitenden Harnwege eingeengt sind, so dass es zu einer Harnstauung beim Kind kommt. Häufig finden sich dabei ein Harnstau in den fetalen Nierenbecken sowie eine vergrößterte fetale Harnblase (Megacystis).

Die Folgen der Harnableitungsstörung sind eine Verminderung des Fruchtwassers, dadurch entstehende Lungenhypoplasie und Niereninsuffizienz.

Die angeborene fetale Zwerchfellhernie ist eine seltene Erkrankung und tritt bei etwa 1 von 2500 Kindern auf. Sie ist eine Entwicklungsstörung, bei der ein Loch im Zwerchfell entsteht und so eine direkte Verbindung zwischen Bauch- und Brustraum bildet, wodurch die Bauchorgane in den Brustraum gelangen können.
Je nach Menge der aufgestiegenen Organe wird die Lunge in ihrer Entwicklung und Funktion stark beeinträchtigt und kann sich in der Brusthöhle nicht richtig ausdehnen.