Dr. Andreas Odparlik

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Dr. Andreas Odparlik wurde 2016 zum Einrichtungsleiter der neu strukturierten, selbstständigen Abteilung für Nuklearmedizin im Department für Strahlenmedizin der Universitätsklinik Halle ernannt, in welchem er auch als Stellvertreter des Department Direktors und somit Mitglied des Direktoriums tätig ist.

Die studentische medizinische Ausbildung, welche er 2002 mit dem 3. Staatsexamen abschloss führten Ihn in die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald, die Universität Pretoria (Südafrika) als auch an die Universität in Bern (Schweiz). Er promovierte 2004 mit dem Thema „Immunomagnetische Anreicherung und Nachweis zirkulierender Tumorzellen im peripheren Blut bei Patientinnen mit Mammakarzinom“.

Nach der Facharztausbildung zum Diagnostischen Radiologen in Erfurt und Halle wechselte Herr Dr. Odparlik an die Klinik für Nuklearmedizin der Friedrich-Schiller Universität in Jena und wurde dort 2008 zum Oberarzt und 2011 zum Leitenden Oberarzt bereits mit dem Schwerpunk PET/CT ernannt, entdeckte in dieser Zeit, das in Deutschland noch junge und spannende Feld der Hybridbildgebung für sich und erwarb einen zweiten, nuklearmedizinischen Facharzt um beiden Fachgebieten gerecht werden zu können.

2012 erfolgte der Wechsel an die Nuklearmedizin des Uniklinikums in Halle als Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor und die Übernahme der Leitungsposition 2016 mit konsequenter Weiterentwicklung der Nuklearmedizin als universitären und modernsten Standort zur überregionalen diagnostischen und therapeutischen Patientenversorgung und Ausbildung. Herr Dr. Odparlik ist Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Fachgesellschaften.

  • Einrichtungsleiter der Abteilung für Nuklearmedizin im Departement für Strahlenmedizin des Universitätsklinikum Halle (Saale)
  • Prüfungskommisionsvorsitzender der Landesärztekammer Sachsen-Anhalt für das Gesamtgebiet der Nuklearmedizin und deren Schwerpunkte
  • Lehrbeauftragter für die nuklearmedizinische studentische Ausbildung

Die Schwerpunkte in der Krankenversorgung liegen in der individualisierten, rezeptorbasierten onkologischen Diagnostik und Therapie sowie der universitären Versorgung bei Schilddrüsenpathologien und kardiovaskulären Erkrankungen. Diese erfolgt in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen der Universitätsmedizin Halle (Saale) oder externer Partner.

Die Abteilung für Nuklearmedizin ist an zahlreichen Studien beteiligt, in welchen insbesondere die Rolle der Hybridbildgebung innerhalb therapeutischer Pfade und Entscheidungsprozesse eine große Bedeutung zukommt.