Die José Carreras Leukämie-Stiftung leistet seit über 25 Jahren mit knapp 1.400 Projektmaßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung von Leukämien und verwandten hämato-onkologischen Krankheiten. Dazu werden mit Förderschwerpunkt experimenteller oder klinischer Forschung 3 Stipendien für Nachwuchswissenschaftler ausgeschrieben. Die Stipendien sind für Mediziner und Naturwissenschaftler bestimmt, die bereits Erfahrung in der hämatologischen, zellbiologischen, immunologischen oder psychoonkologischen Forschungsarbeit besitzen, an einer wissenschaftlichen Institution in Deutschland arbeiten und nicht älter als 35 Jahre sind. Für das Stipendium ist ein Förderbetrag von 41.400 EUR p.a. vorgesehen. Im Fall der Förderung wird zunächst ein Jahr bewilligt; auf Antrag und nach Evaluation kann maximal zweimal eine Verlängerung um je ein Jahr erfolgen.

PRO SCIENTIA-Förderpreis - ausgeschrieben von der Eckhart-Buddecke-Stiftung zur Förderung der Medizinischen Grundlagenforschung, Dotation: 10.000,- EUR, für eine vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2022 in einer Fachzeitschrift veröffentlichte oder nachweislich zur Veröffentlichung angenommene wissenschaftliche Originalarbeit. Bewerbungen bis zum 15. März 2023.
Bewerbungsvoraussetzungen im Internet unter: www.eckhart-buddecke-stiftung.de. - Keine Online-Bewerbung.
Rückfragen an: annette.schmidt-buddecke☉uni-muenster.de.

Ausgezeichnet werden können Arbeiten, die sich auf die Ziele, die Stellung und die Arbeit von medizinischen Ethik-Kommissionen beziehen, sich mit der ethisch-rechtlichen Bewertung von bio-medizinischen und epidemiologischen Forschungsvorhaben befassen oder forschungsethische und -rechtliche Fragestellungen im Bereich der Medizin in Deutschland angehen.
Die Arbeiten (Veröffentlichungen, Masterarbeiten, Dissertationen oder Habilitationsschriften) sollen zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 3 Jahre sein. Bei eingereichten Arbeiten mit mehreren Autoren/Autorinnen muss der Eigenanteil jedes Beteiligten klar erkennbar und zutreffend beschrieben werden.
Der Preis in Höhe von 1.000 Euro soll auf der Sommertagung des Arbeitskreises am 15. Juni 2023 verliehen werden und ist mit einem Vortrag der Preisträgerin/des Preisträgers verbunden.

  • Fördergeber: Dr. Werner Jackstädt-Stiftung
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 31.10.2023

Die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung vergibt im Jahr 2023 5 Forschungsstipendien an besonders qualifizierte promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland zur Durchführung eines weiterqualifizierenden Forschungsaufenthalts außerhalb der eigenen Institution. Das eigenständig durchzuführende Forschungsprojekt muss sich durch hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität auf internationalem Niveau auszeichnen. Angesprochen sind folgende Gebiete:

  • Ophthalmologie (insbesondere altersabhängige Makuladegeneration)
  • Nephrologie (insbesondere akutes Nierenversagen und immunologische Nierenkrankheiten)
  • Onkologie (insbesondere geriatrische Hämatoonkologie)

Bewerber/innen sollten im Regelfall ein Studium der Medizin absolviert haben. Die Promotion muss abgeschlossen sein. Die Altersgrenze liegt bei 36 Jahren.

Ansprechpartnerinnen beim DLR Projektträger sind:
Frau Dr. Anna Gossen; Telefon: 0228 3821-1684; E-Mail: anna.gossen☉dlr.de und Frau Dr. Katja Jensen; Telefon: 0228 3821-1150; E-Mail: katja.jensen☉dlr.de.
 

Zur nachhaltigen Stärkung der Patientenversorgung und der klinischen Forschung in einem einkommensschwachen Land schreibt die EKFS zwei Stiftungsprofessuren mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt 3 Millionen Euro für 5 Jahre aus.
Die erste Professur soll an einer deutschen Institution angesiedelt sein und als Tandem mit einer zweiten, in den ersten drei Jahren der Förderperiode zu besetzenden Professur in einem als LMIC klassifizierten Land zusammenarbeiten. Die Aufgaben der Professuren beinhalten Forschung, klinische Versorgung, Lehre, Ausbildung, Beratung, Vernetzung und Anwaltschaft für Kinder und deren Gesundheit. Die Weiterentwicklung der pädiatrischen Curricula bzw. der pädiatrischen Schwerpunktweiterbildung und eine strukturelle Stärkung des Gesundheitssystems im betreffenden Land werden erwartet.
Antragsberechtigt sind Ärztinnen und Ärzte aus universitären Einrichtungen oder Institutionen in Deutschland, die mit Universitäten kooperieren.

vom 27. – 30. April 2023 findet wieder die Buchmesse Leipzig statt, bei der die MLU im Rahmen des Unibundes zusammen mit den Universitäten Jena und Leipzig mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein wird.

Wie seit vielen Jahren praktiziert, besteht die Möglichkeit, dass Forschende/Mitarbeiter*innen der Uni Halle aktuelle Buchpublikationen präsentieren.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihr(e) Exemplar(e) bis spätestens 20. April 2023 per Hauspost an mich persönlich. Gern können Sie auch eine Beteiligung vorankündigen, damit wir Ihnen etwas vom – letztlich endlichen - Platz im Messestand reservieren können.

Basierend auf den bisherigen Erfahrungen mit Buchpräsentationen bitte ich um Kenntnisnahme folgender Rahmenbedingungen:

  • Gemäß Durchführungsbestimmungen der Messegesellschaft darf am Stand kein Verkauf erfolgen.
  • Die Bereitstellung Ihrer Bücher erfolgt auf Ihr eigenes Risiko, d.h. trotz sorgfältigem Handling in der Vor- und Nachbereitung der Messe sowie vor allem während der Veranstaltung kann nicht garantiert werden, dass es nicht zu Beschädigungen oder Verlust kommt. Da Ihre Beteiligung an der Messe freiwillig erfolgt und keine – für Sie aus steuerrechtlichen Gründen sonst kostenpflichtige – Leistungsaustauschvereinbarung zwischen dem Hochschulmarketing und Ihnen getroffen wird, besteht kein Rechtsanspruch auf Schadenersatz.
  • Nach Eingang Ihrer Buchpublikation(en) bei der Stabsstelle Hochschulmarketing und Veranstaltungsmanagement erhalten Sie eine Bestätigung. Unmittelbar nach der Messe erfolgt die Rückführung an Sie verbunden mit der Bitte, den Erhalt zu bestätigen, damit wir den Vorgang abschließen können.

 

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung schreibt für das Jahr 2023 erneut bis zu sechs mit jeweils 250.000 Euro dotierte Else Kröner Memorialstipendien für junge forschende Ärztinnen und Ärzte aus.
Antragsberechtigt sind promovierte Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildungsphase an Universitätsklinika oder an anderen Forschungseinrichtungen mit Aufgaben in der Patientenversorgung in Deutschland. Eine Bewerbung mit abgeschlossener Facharztausbildung (zum Zeitpunkt der Einreichung der Antragsskizze) ist nicht möglich.

Der Medizinische Fakultätentag und der Stifterverband schreiben zum 14. Mal fachspezifisch den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin aus. Der Preis soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als ein zentrales Exzellenzkriterium für Medizinische Fakultäten und Fachbereiche etabliert und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements profiliert werden.
Die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung wird an herausragende und innovative Lehrpersönlichkeiten für ihre außergewöhnlichen, über den eigenen Standort hinaus sichtbar wirkende Leistung verliehen:

  • Leistung in der Lehre, Curriculumsentwicklung, Beratung und Betreuung an Medizinischen Fakultäten;
  • Leistung in der Entwicklung und dem erfolgreichen Einsatz von Lehr- und Lernmaterialien;
  • Leistung in der Entwicklung und Implementierung innovativer Prüfungsmethoden.

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung schreibt für das Jahr 2023 erneut den mit 1 Mio. € dotierten Alfried Krupp-Förderpreis aus.
Vorgeschlagen werden können junge Universitätsprofessor*innen der Natur- und Ingenieurwissenschaften (inkl. Medizin) mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation und bereits vorliegenden exzellenten Forschungsleistungen, deren Befähigung zu Forschung und Lehre durch die Erstberufung auf eine zeitlich unbefristete oder befristete Professur (W2- oder W3-Professur) an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist.
Vorschlagsberechtigt sind Einzelpersonen, Forschungsinstitutionen und Universitäten. Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen.

  • Fördergeber: Bonner Universitätsstiftung
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 01.03.2023

Die Bonner Universitätsstiftung schreibt in Kooperation mit der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn den Lisec-Artz-Preis aus. Mit dem Preis wird eine herausragende Nachwuchswissenschaftlerin / ein herausragender Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Krebsforschung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert.

Der Wettbewerb richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen, die im Jahr 2022 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 Euro gehört er zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März 2023.
Wir möchten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, den gesellschaftlichen Wert ihrer Forschung selbstbewusst zu vertreten und in die öffentliche Debatte einzubringen. Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnen wir deshalb Promovierte aus, die handfeste Ergebnisse vorgelegt haben, die von herausragendem Interesse für die Gesellschaft sind.

Der Lohfert-Preis prämiert auch im Jahr 2023 praxiserprobte Konzepte, die nachweislich zur Ver-besserung der Patientenorientierung im Gesundheitswesen beitragen. Gesucht werden Best-Practice-Projekte, die Dimensionen der Nachhaltigkeit in der Gesundheitsversorgung adressieren. Ein spezi-eller Fokus soll dabei auf nachhaltigen prozessualen und strukturellen Verbesserungen und auf Lö-sungen für den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen liegen. Die Projekte sollen bereits in der Versorgung implementiert und ihr Nutzen wissenschaftlich evaluiert sein, zudem sollen sie grundle-gend neue Ansätze und patientenorientierte, qualitätsverbessernde Impulse beinhalten.

Forschung und Wissenschaft sind Grundpfeiler für Fortschritt und Wohlstand in unserer Gesellschaft. In der biomedizinischen Forschung sind Tierversuche nach wie vor von großer Bedeutung. Aufgrund der besonderen Schutzwürdigkeit von Tieren stehen Tierversuche jedoch anhaltend in der öffentlichen und politischen Diskussion. In den letzten Jahren hat sich die öffentliche Debatte zunehmend auf die Reduktion von Tierversuchen und den Ersatz tierexperimenteller Methodik fokussiert. Gleichzeitig ist jedoch die Nutzung eines breiten und vielfältigen Methodenspektrums eine der wesentlichen Voraussetzungen für den wissenschaftlichen Fortschritt. Als Teil dieses Methodenspektrum werden Tierversuche in weiten Bereichen der biomedizinischen Forschung derzeit noch unverzichtbar bleiben.

Mit dem beigefügten Papier leistet die interdisziplinär zusammengesetzte Senatskommission für tierexperimentelle Forschung einen aktuellen Beitrag zur laufenden Debatte über Tierversuche aus wissenschaftlicher Perspektive.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Möglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen geschaffen (vgl. DFG-Information für die Wissenschaft Nr. 51). Die Vorhaben können zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden. 

Mit der vorliegenden Ausschreibung im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 ruft die DFG auf, Forschungsvorhaben einzureichen, die sich mit Maßnahmen der Infektionsprävention in sozialen Settings und Bevölkerungsgruppen beschäftigen. Im Fokus dieser Ausschreibung stehen Maßnahmen, die das individuelle Verhalten und/oder den Kontakt zwischen Menschen betreffen. Eine Begründung der wissenschaftlichen Relevanz der ausgewählten sozialen Settings und/oder Bevölkerungsgruppen für die Pandemieeindämmung wird im Antrag erwartet. Neben der Erhebung und Analyse quantitativer und qualitativer Daten zur aktuellen Pandemie kann auch eine historisch-vergleichende Perspektive zu vergangenen Pandemien eingenommen oder ein modellierender Ansatz gewählt werden. Die Forschungsvorhaben sollen über Einzelfallstudien hinausgehen und die Grundlage für generalisierbare Aussagen zur Bewältigung der aktuellen Pandemie schaffen. 

Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie veranschaulicht sehr deutlich die Bedeutung interdisziplinärer wissenschaftlicher Vernetzung und evidenzbasierter Entscheidungen im Gesundheitsbereich im lokalen und globalen Kontext. Die deutsche Bundesregierung hat bereits vor einigen Jahren die globale Gesundheit zur strategischen Priorität gemacht und engagiert sich zunehmend sowohl politisch als auch finanziell. Exzellente und relevante Wissenschaft, z.B. aus den Bereichen Biomedizin, Public Health, Sozial- und Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften, kann und sollte einen wichtigen Beitrag zu diesem Engagement leisten. Um die interdisziplinäre Vernetzung und Forschung der deutschen Global Health Community zu fördern und ihre Ergebnisse besser bekannt zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die "German Alliance for Global Health Research" am 1. Februar 2020 initiiert.

Seitdem haben sich bereits mehr als 400 Wissenschaftler*innen an deutschen öffentlichen Forschungseinrichtungen der Alliance angeschlossen, sich mit Kolleg*innen aus anderen Disziplinen vernetzt und innovative Forschungsprojekte angestoßen. Weitere Informationen, die Mitglieds- und Expert*innendatenbank, aktuelle Ausschreibungen und die Möglichkeit zur Registrierung sind auf der oben genannten Webseite zu finden. 

Mit der Alexander von Humboldt-Professur, Deutschlands höchstdotiertem Forschungspreis, unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung seit mehr als zehn Jahren die deutschen Universitäten dabei, international herausragend ausgewiesene Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Wie im gesamten Berufungsgeschehen, sind die Fakultäten auch hierbei die entscheidenden Akteurinnen.

Bislang war nur jede siebte der für eine Alexander von Humboldt-Professur nominierten Personen weiblich. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich daher das Ziel gesetzt, in Zukunft mehr exzellente Wissenschaftlerinnen mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausstatten zu können.

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.
Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich.
Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Das neue Walter-Benjamin-Programm der DFG richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer frühen Karrierephase nach der Promotion ein eigenständiges Forschungsvorhaben durchführen wollen. Ziel ist es, die in dieser Phase relevante Mobilität zu unterstützen und gegebenenfalls die thematische Weiterentwicklung der Forschung zu fördern. Nähere Informationen erhalten Sie unter obiger Web-Adresse.